Gott hat für jede Krankheit eine Pflanze wachsen lassen. Schau Dich in der Natur um und nutze die Gaben der Naturapotheke.
Paracelsus
Einige Gaben der Natur trocknen derzeit an langen Schnüren quer durchs Haus. Lavendelberge, hier griechischer Bergtee und Schafgarbe. Hilfreich, wenn der Winter lang und herausfordernd wird. Danke, liebe Natur, dass wir ernten dürfen.
1 gefällt mir Gott hat für jede Krankheit eine Pflanze wachsen lassen. Schau Dich in der Natur um und nutze die Gaben der Naturapotheke. Paracelsus Einige Gaben der Natur trocknen derzeit an langen Schnüren quer durchs Haus. Lavendelberge, hier griechischer Bergtee und Schafgarbe. Hilfreich, wenn der Winter lang und herausfordernd wird. Danke, liebe Natur, dass…
Körper – Seele – Geist. Apfelsaftschorle. So wenig, wie man Apfelsaft vom Mineralwasser trennen kann, kann man Körper, Seele und Geist als getrennt betrachten. Gerade das Erkennen des Zusammenhangs von Seele und Geist ist in meinem Arbeitsgebiet Alltag. Oft schickt die Seele den Körper, um Botschaften zu übermitteln, die unser System anderweitig nicht zu hören bereit ist. Welche Weisheit unsere Systeme besitzen, löst tiefes Staunen und auch Ehrfurcht aus.
In diesen Wochen ist Rilke auf meinem Büchertisch gut vertreten, weil er 1926 verstorben ist, also 100 Jahre Todestag. Er hatte erstaunlich frühzeitig sehr genaue Wahrnehmungen der Erkrankung, an der er starb. Ernst genommen hat ihn niemand, man hielt ihn für überspannt und riet zu Ablenkung. Von meiner Beschäftigung mit seinen Duineser Elegien abgesehen blieb diese Erkenntnis aus „Rainer Maria Rilke Grenzgänge“ (Zeitschrift Stil) am stärksten hängen. Wie schnell tun wir Wahrnehmungen als Stress und ähnliches ab und übersehen dabei, wie subtil Systeme kommunizieren. Für mich eine wichtige Erinnerung, achtsam auf Gesagtes zu lauschen.
Einen freundlichen Jupitertag für dich!
Am Benediktushof kann man überall plätscherndes Wasser erleben.
1 gefällt mir Körper – Seele – Geist. Apfelsaftschorle. So wenig, wie man Apfelsaft vom Mineralwasser trennen kann, kann man Körper, Seele und Geist als getrennt betrachten. Gerade das Erkennen des Zusammenhangs von Seele und Geist ist in meinem Arbeitsgebiet Alltag. Oft schickt die Seele den Körper, um Botschaften zu übermitteln, die unser System anderweitig…
Wie die Sonne das Licht des Tages ist, so ist auch die Seele das Licht des wachenden Körpers. Und wie der Mond das Licht der Nacht ist, so ist auch die Seele das Licht des schlafenden Körpers.
Hildegard von Bingen, Causae et Curae
Johanniskraut ist ein Lichtbringer für die Seele. Am Benediktushof wächst es gut im Garten.
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Trennungen. Überforderung. Streit. Totale Erschöpfung. Ein Team eskaliert kurz vor der Sommerpause. Betriebsbedingte Kündigung. Die Liste ließe sich derzeit endlos fortsetzen.
Was könnte eine Antwort sein? Erstmal durchatmen. Sich einen Überblick und soweit wie möglich Klarheit verschaffen, was konkret los ist. Prüfen, worauf ich selbst Einfluss habe und was ich wo wie adressieren kann. Klar kommunizieren, was geht und was nicht mehr. Wenn im Außen das Mögliche getan ist, ausatmen und nach innen gehen. Wie kann ich annehmen, was gerade ist? Was zeigt sich mir? Erinnert mich diese Krise daran, was ich wirklich will und es ist eine Einladung, dem zu folgen? Was mag ich betrauern, wo darf aufkommende Wut hin, welcher Teil in mir ist froh über die Situation? Die Tür zur Zukunft geht zunächst nach innen auf. Ich sortiere mich, lausche, atme, öffne innere und äußere Scheuklappen, hole mir Hilfe, was immer not-wendig ist. Sorge gut für den Körper in einer Krise. Was braucht das gesamte System? Schlaf? Ruhe? Eine Wanderung durch die Natur? Viel Wasser? Was immer – annehmen, was ist. Loslassen, was nicht mehr ist. Es für möglich halten, dass das Neue aufregend und spannend sein darf. Und Zeit lassen. Entwicklung darf ein Prozess sein.
Beate hat Kira beim Ausruhen fotografiert. Danke für das Foto. In einer schweren Krise bekamen wir mal den Rat, den Kühen einen halben Tag lang zuzuschauen. Wir dachten erst an einen Hörfehler. Dann haben wir uns neben eine Kuhherde gesetzt. Ein bemerkenswert sinniger Rat.
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Manchmal muss man sich einfach mal hinlegen, den Blick nach oben durch die Baumkronen zum Himmel richten und staunen über die Schönheit, die sich zeigt.
Stephanie hat das gemacht und für uns fotografiert. Lieben Dank.
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Spannend – ein Klient wirft das Thema hell und dunkel auf. Er hat Respekt vor der Finsternis. Für ihn ist Finsternis die Abwesenheit nicht nur von Licht, sondern auch von Hoffnung, während Dunkelheit den Pol von Helligkeit oder Licht in sich trägt. Etymologisch gehen die Worte Finsternis und Dämmerung vermutlich auf das indogermanische Wort tem für dunkel zurück.
Wenn wir von dunklen Zeiten sprechen, schwingt vielleicht immer auch ein Hauch von Wissen mit, dass danach auch wieder das Licht erscheint, ein tröstlicher Aspekt wie der Gedanke, dass (beim Licht) Weiß die Summe aller Farben ist.
Gelandet sind wir in der Antike. Bei den Ägyptern reist Sonnengott Ra am Tag mit der Sonnenbarke über den Himmel (tagsüber mit Mandjet, nachts mit Mesktet), nachts durch die Unterwelt, wo er viele Gefahren überstehen muss wie den Kampf gegen Apophis, die Schlange, die das Chaos symbolisiert und die Sonne verschlingen will. Im antiken Griechenland fährt Helios am Tag mit dem Sonnenwagen von Ost nach West. Am Abend steigt er in einen goldenen Becher (oder ein Boot), den Hephaistos, der Schmiedegott, angefertigt hat, und treibt darin über den Okeanos, den Strom, der die Erdscheibe umgibt, wieder in den Osten, um die Fahrt erneut zu beginnen. Er muss bei dieser Fahrt nicht wie Ra kämpfen.
Das Heizhaus auf dem Goetheanumgelände, baumgeziert.
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Ein Sommerblumenstrauß gehört im Seminarraum mit dazu.
1 gefällt mir O Sommerfrühe blau und hold! Es trieft der Wald von Sonnengold, In Blumen steht die Wiese; Die Rosen blühen rot und weiß, Und durch die Fluren wandelt leis Ein Hauch vom Paradiese. Emmanuel Geibel, 1815-1884 Ein Sommerblumenstrauß gehört im Seminarraum mit dazu.
Vorfreude: Ich lerne neue Klientinnen und Klienten in dieser Woche kennen, die sehr spannende Themen mitbringen von der Frage nach der Verpflichtung, sich um ein schwerbehindertes Geschwisterkind langfristig kümmern zu müssen (woher kommt mir so eine Frage nur bekannt vor) bis zu einer Coachinganfrage, die für meine Ohren (das Erstgespräch kommt erst) jedoch eher in die therapeutische Richtung geht, weil Burnout nicht ins Coaching gehört, höchstens die Prophylaxe desselben. Freude auch, weil ein Team gleich mehrere Folgetermine vereinbart hat, um sich selbst besser aufzustellen für kommende Herausforderungen.
Im Hintergrund laufen die Korrekturen für gleich zwei Holunderelfe-Ausgaben, das Herbstheft, das zugleich Jubiläumsheft ist, denn die #Holunderelfe gibt es dann schon zehn Jahre, und die dritte Frauenkraft-Ausgabe. Ich gehöre mit zu den ersten Menschen, die die Texte lesen dürfen als Lektorin und freue mich jedes Mal über das gedruckte Heft, wenn die wundervollen grafischen Umsetzungen von Kristin Ritschel dazugekommen sind.
Kommt gut hinein in diese Woche!
Wem heute nach blauer Stunde ist – hier für euch extra in blau Stephanies Foto. Danke dafür!
1 gefällt mir Vorfreude: Ich lerne neue Klientinnen und Klienten in dieser Woche kennen, die sehr spannende Themen mitbringen von der Frage nach der Verpflichtung, sich um ein schwerbehindertes Geschwisterkind langfristig kümmern zu müssen (woher kommt mir so eine Frage nur bekannt vor) bis zu einer Coachinganfrage, die für meine Ohren (das Erstgespräch kommt erst)…
Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner
Danke an Stephanie für das Augenferienbild dazu.
1 gefällt mir Zu bergen Geistgeschenk im Innern Gebietet strenge mir mein Ahnen Dass reifend Gottesgaben In Seelengründen fruchtend Der Selbstheit Früchte bringen. Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner Danke an Stephanie für das Augenferienbild dazu.
Das Gekruschel geht weiter. Der Hauswirtschaftsraum ist final durchsortiert, der Apothekerschrank ebenfalls. Das nächste Großprojekt wird im August über die Bühne gehen. Nachdem vor einigen Jahren die Buchneusortieraktion (unser Haus besteht vermutlich überwiegend aus selbigen) wegen Schulterbruch des Gemahls ein wenig unsortiert zu Ende ging und ich seitdem am Suchen bin (und mehrere Titel neu gekauft habe, obwohl ich sie besitzen muss, nur nie gefunden), will ich im August endlich mal ALLE Bücher im gesamten Haus in der Praxis auf Tischen auslegen, neu thematisch zusammenstellen und in den beiden Hauptbibliotheken im Haus ordentlich verräumen. Ich muss endlich wieder Bücher finden ohne stundenlanges Suchen. Mein Kopf hat noch die alte Buchsortierordnung vom vorigen Haus – wir wohnen jetzt fast 17 Jahre hier. Zeit für Neues. Das ist die letzte Großaktion für dieses Jahr in meiner Traumvorstellung. Am liebsten wäre uns ein leerer Speicher (darin befindet sich die unsichtbare riesige Büchersammlung des Hauses und beherbergt die gesamte Kinder- und Jugendbibliothek unserer Kinder). Wir möchten Stück für Stück anfangen, Luft zu schaffen. Was bei einem Menschen, der alles brauchen kann („wirst sehen, sowie du das weggegeben hast, brauchen wir das sofort wieder und müssen es neu kaufen!“) ein Abenteuer ist. Ich räume es vorne in Kartons für den Sperrmüll und hinten wird es leise und sacht wieder eingeräumt. In meinen Ohren höre ich schon die entsetzten Töchter, wenn sie das mal ausräumen müssen und sich fragen: „WAS???? Das haben die immer noch?!“
Ein freundliches Wochenende allen mit vielleicht angenehmeren Temperaturen.
Stephanies Foto schenkt Seelenruhe. Danke für das Bild!
1 gefällt mir Das Gekruschel geht weiter. Der Hauswirtschaftsraum ist final durchsortiert, der Apothekerschrank ebenfalls. Das nächste Großprojekt wird im August über die Bühne gehen. Nachdem vor einigen Jahren die Buchneusortieraktion (unser Haus besteht vermutlich überwiegend aus selbigen) wegen Schulterbruch des Gemahls ein wenig unsortiert zu Ende ging und ich seitdem am Suchen bin (und…