Autor: Christine Krokauer

  • Abgerundet

    Abgerundet

    Die Coachingausbildung ist nun abgerundet mit neuen Kurseinheiten zur systemischen Arbeit, Resilienz, Metamoderne und Interbeing. Nun bringe ich für die Cardea-Therapeuten alles auf den neuesten Stand bringen, bevor die Gruppe in den praktischen Teil geht. 17 Jahre Erfahrung fließen ein. Zudem hat sich in der Forschung viel getan, was ich den Inhalten zufügen möchte. Mir sind gute Kursunterlagen so wichtig wie mich mit dem intensiv auseinanderzusetzen, was Menschen derzeit bewegt. Wissenschaft und Therapien haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Endlich wächst mehr Bewusstsein für die Verbindung von Körper, Seele und Geist. Das Gesundheitssystem trägt wenig bei, Menschen lieber präventiv zu unterstützen, es herrscht noch eher eine Art Reparaturgedanke vor statt Lebensstilmedizin. Dass ein Herzinfarkt nicht der Beginn einer (auch psychisch relevanten) Erkrankung ist, wissen wir, doch startet Therapie meist NACH einem tiefgreifenden Ereignis. Meine Arbeit setzt lange vorher an. Mit Wissen, Erkenntnis und den Tools, diese Erkenntnisse auch in machbaren Schritten umzusetzen – auf allen Ebenen, nicht nur in einem begrenzten Ausschnitt. Spezialisten machen Sinn, keine Frage. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Arbeit jener, die das Gesamtsystem Mensch im Auge haben, überflüssig wäre. Für mich beginnt Vorbeugung vor späterer Psychotherapie in der Kleinkind-Erziehung, dort wird der Grundstein für lebenslang gewünschte Gesundheit gelegt durch ein starkes Immunsystem, Freude an Bewegung, Ernährung und Erlernen der Balance zwischen An- und Entspannung. Was von klein auf ins System eingeschrieben ist, kann 70 Jahre später in Bezug auf gesundes Altern Gold wert sein. Meine Anteil dabei? Menschen an ihre Kraft und ihre Bewegungsfreude körperlich, seelisch und geistig erinnern dürfen und sie mit den Co-Therapeuten Dr. Wald und Dr. Garten vertraut zu machen, ob im Coaching, in der Therapie oder im Mensch-zu-Mensch-Austausch. Mehr Infos? www.seelengarten-krokauer.de

    Hab einen kraftvollen Marstag heute!

    Den Schlüssel zu deiner Gesundheit hast du in deiner Hand.

    1 gefällt mir Die Coachingausbildung ist nun abgerundet mit neuen Kurseinheiten zur systemischen Arbeit, Resilienz, Metamoderne und Interbeing. Nun bringe ich für die Cardea-Therapeuten alles auf den neuesten Stand bringen, bevor die Gruppe in den praktischen Teil geht. 17 Jahre Erfahrung fließen ein. Zudem hat sich in der Forschung viel getan, was ich den Inhalten…

  • Ergründe ich mein echtes Wesen

    Ergründe ich mein echtes Wesen

    Es spricht zum Weltenall

    Sich selbst vergessend

    Und seines Urstands eingedenk

    Des Menschen wachsend Ich

    In dir befreiend mich

    Aus meiner Eigenheiten Fessel

    Ergründe ich mein echtes Wesen.

    Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

    Stephanies Foto bringt Licht, frisches Maiengrün und Freude. Danke für das Bild!

    1 gefällt mir Es spricht zum Weltenall Sich selbst vergessend Und seines Urstands eingedenk Des Menschen wachsend Ich In dir befreiend mich Aus meiner Eigenheiten Fessel Ergründe ich mein echtes Wesen. Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner. Stephanies Foto bringt Licht, frisches Maiengrün und Freude. Danke für das Bild!

  • Metamoderne und Interbeing

    Metamoderne und Interbeing

    Mein Fokus liegt derzeit auf dem Schreiben des letzten Seminartags in der Coachingausbildung. Es geht um Metamoderne und die Haltung des Interbeing. Vermutlich würde ich gerade am liebsten rund um die Uhr zwischen Bücherbergen, Aufsätzen, Studien und Forschungsarbeiten sitzen, der normale Alltag hat jedoch auch seine Daseinsberechtigung. Gut so – Gelesenes und Erfahrenes verbindet sich mit dem, was sich an jahrzehntelangem Wissen und Forschung angesammelt hat, um es in Seminaren und Kursen umsetzen zu können. Davon abgesehen fließt immer alles auch in die Arbeit mit Klienten ein.

    Zukunft und ihre Gestaltung gehört zu den Fragestellungen, die mich maximal begeistern. Wir sind so fixiert auf unseren Tod und den Untergang des Abendlandes (plus x) – vorher dürfen wir uns an Vertrauen, Menschlichkeit, Freude, Leichtigkeit und die endlose Kreativität in unseren Köpfen und Herzen erinnern. WIR sind die Gestalter der Zukunft oder mit den Worten der Hopi: Wir sind die, auf die wir gewartet haben. Trage dein Wissen, dein Herz, deine Freude, dein besonderes Sein froh in die neue Woche. Das Warten hat ein Ende. Die Welt freut sich auf und über dich.

     

    Danke an Britta Leonhard-Kuschner für das Foto.

    1 gefällt mir Mein Fokus liegt derzeit auf dem Schreiben des letzten Seminartags in der Coachingausbildung. Es geht um Metamoderne und die Haltung des Interbeing. Vermutlich würde ich gerade am liebsten rund um die Uhr zwischen Bücherbergen, Aufsätzen, Studien und Forschungsarbeiten sitzen, der normale Alltag hat jedoch auch seine Daseinsberechtigung. Gut so – Gelesenes und…

  • Freude

    Freude

    Erkennt der Mensch die Freude, die ihm von einem anderen entgegenkommt, so empfindet er in seinem Herzen ein tiefes Entzücken.

    Hildegard von Bingen

    Freude kommt auch auf, wenn die Spiere beim Blühen alles gibt. Ich bin so dankbar für diese Schönheiten im Garten.

    2 gefällt mir Erkennt der Mensch die Freude, die ihm von einem anderen entgegenkommt, so empfindet er in seinem Herzen ein tiefes Entzücken. Hildegard von Bingen Freude kommt auch auf, wenn die Spiere beim Blühen alles gibt. Ich bin so dankbar für diese Schönheiten im Garten.

  • Haltung schenkt Halt

    Haltung schenkt Halt

    Heute so – morgen so. Fähnchen im Wind. Oder doch anders und mutig, seine Meinung verändern zu können, weil neue Erkenntnisse da sind? Nur einer der Tausende von Widersprüchen, die unsere Gegenwart kennzeichnen. Wir leben in einer Zeit der Gleichzeitigkeit von vielem. Mancher erlebt das als fehlende Orientierung, Unsicherheit und Überforderung.

    Was gibt uns im Leben Halt? Haltung, die auf Werten basiert. Werte, die wir tief im Herzen als unsere erkennen, leiten unser Denken und Handeln. Auch sie verändern sich mit der Lebenszeit, das gehört zur Entwicklung dazu, manche bleiben immer stabil. Kraft geben uns Menschen, die unsere Werte teilen oder uns ermöglichen, auch andere Werte zu schätzen und den Horizont zu erweitern.

    Was ist Metamoderne? Darüber denke ich für einen Seminartag derzeit besonders intensiv nach. Ich denke: Immer wieder seine Werte zu hinterfragen, die Gleichzeitigkeit annehmen, Verschiedenartigkeit aushalten und als Erweiterung betrachten, als Wachstumsmöglichkeit. Wir werden keine einfachen Lösungen mehr stricken können, weil die Welt komplex ist. Haltung jedoch gibt Orientierung und Halt und erlaubt uns mit einer stabilen inneren Mitte, viele Bälle in der Luft zu jonglieren – gemeinsam.

    Was sind deine wichtigsten Werte im Leben?

     

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  • O edelstes Grün

    O edelstes Grün

    O edelstes Grün,

    das seine Wurzeln in der Sonne hat

    und das in heiterem hellem Glanz im Kreis leuchtet,

    von keiner irdischen Intelligenz zu begreifen.

    Du bist umfangen von der großen Umarmung,

    der göttlichen Geheimnisse.

    Wie die Morgenröte strahlst du

    und glühst wie das Feuer der Sonne

    Hildegard von Bingen

    1 gefällt mir O edelstes Grün, das seine Wurzeln in der Sonne hat und das in heiterem hellem Glanz im Kreis leuchtet, von keiner irdischen Intelligenz zu begreifen. Du bist umfangen von der großen Umarmung, der göttlichen Geheimnisse. Wie die Morgenröte strahlst du und glühst wie das Feuer der Sonne Hildegard von Bingen

  • Wunder …

    Wunder …

    „Ich fühle mich wertlos.“ – Dieser Satz kommt nicht selten in der Sprechstunde vor. Sich wertlos, überflüssig, nicht gesehen, nicht gebraucht fühlen ist oft das Resultat von viel Schmerz in der Kindheit, der sich über Jahre zu Introjektion und Selbstsabotage entwickeln kann.

    Auf dem Tisch des Klienten steht nicht nur ein Tee, sondern auch ein Blumenstrauß. Und in besonders tiefen, schönen, berührenden Momenten gelingt der Transfer vom Strauß zum eigenen Sein. Eine Schöpfung, die derart zauberschöne Blüten und Formen hervorbringt, wie wir sie ringsum mit offenen Herzensaugen sehen können, hat sich bei einem Menschen sicherlich nicht geirrt – jeder darf seine wundervolle Seinsweise entdecken und sich Stück für Stück den anderen neu zuMUTen. Wunder sind, was sie sind – wunderbar.

    Hab einen wunder-vollen Entdeckertag. Sigrid hat das Foto in ihrem Garten gemacht. Danke dafür.

     

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  • Wertlose Unkräuter??

    Wertlose Unkräuter??

    Gegen das, was man im Überfluss hat, wird man gleichgültig; daher kommt es, dass viele hundert Pflanzen und Kräuter für wertlose Unkräuter gehalten werden, anstatt dass man sie beachtet, bewundert und gebraucht.

    Sebastian Kneipp

    Sigrid hat die Leberblume im Garten fotografiert, lieben Dank. Sie wird in der Homöopathie verwendet und steht vielfach unter Naturschutz.

    1 gefällt mir Gegen das, was man im Überfluss hat, wird man gleichgültig; daher kommt es, dass viele hundert Pflanzen und Kräuter für wertlose Unkräuter gehalten werden, anstatt dass man sie beachtet, bewundert und gebraucht. Sebastian Kneipp Sigrid hat die Leberblume im Garten fotografiert, lieben Dank. Sie wird in der Homöopathie verwendet und steht vielfach…

  • Bewegender Termin

    Bewegender Termin

    Am Dienstag durfte ich in einer Selbsthilfegruppe zu Gast sein, alles Menschen, die von Krebserkrankung betroffen sind. Thema war „Resilienz“. In der Einstiegsrunde berichteten einige vom gefühlten Druck, resilient zu sein, wenn man eben nicht easy peasy alles stemmt. Gut, dass Resilienz nicht bedeutet, Schweres rosa anzusprayen mit Glitzerstaub, sondern sich immer wieder zu ermutigen, die eigene Mitte neu zu finden. „Das war heute die Erlaubnis zur Selbstermächtigung“, sagte eine Dame beim Abschluss. Was haben wir gemacht? Geatmet, gesummt, sanfte Bewegungen probiert. Goethes „Im Atemholen sind zweierlei Gnaden“ erlebt, uns mit den Vokalen befasst und ein wenig Hirnforschung betrieben mit Parasympathikus und menschlicher Stressreaktion. Fragen, Anregungen, Ausprobieren, Einladungen, Ermutigung. Am Ende haben wir eine tiefe Reise ins Innere gemacht in der Erkenntnis: Der Mensch, der mir gerade gegenübersitzt, ist Mensch wie ich. Mit allem, was Menschsein ausmacht. Lachen, Weinen, Angst, Wut, Freude, Dankbarkeit und unbeantworteten Fragen. Vor allem aber ein Lebewesen mit Herz.

    Genau das liebe ich an meiner Arbeit mit Menschen. Egal, was jemand gerade durchmacht – es geht um Raum halten, Menschlichkeit und stilles Gewahrsein dessen, was ist. Dann kann sich der geplagte Mensch entspannen, annehmen und – Veränderungen entstehen lassen.

    Einen fröhlichen Jupitertag für dich!

     

    Pausen gehören zu den Kraftquellen des Lebens. Gut lernen kann man das von Katzen, die auch ein warmes Auto im Sonnenschein als Unterlage wertschätzen. Beate hat das Foto gemacht. Danke!

    1 gefällt mir Am Dienstag durfte ich in einer Selbsthilfegruppe zu Gast sein, alles Menschen, die von Krebserkrankung betroffen sind. Thema war „Resilienz“. In der Einstiegsrunde berichteten einige vom gefühlten Druck, resilient zu sein, wenn man eben nicht easy peasy alles stemmt. Gut, dass Resilienz nicht bedeutet, Schweres rosa anzusprayen mit Glitzerstaub, sondern sich immer…