Sagen Sie niemals, es gäbe nichts Schönes mehr auf der Welt. Es gibt immer etwas, das Sie zum Staunen bringt: die Form eines Baumes, das Zittern eines Blattes.
Albert Schweitzer
Eine besondere Schönheit in unseren Breitengraden ist der Tulpenbaum, der zu den Magnoliengewächsen gehört. Dieses blühende Exemplar habe ich letztes Jahr Ende Mai in Dornach in der Nähe des Goetheanums fotografiert.
Tausenderlei
Vor Jahren lernte ich ein wundervolles Wort kennen: „Tausenderlei“. Heute dachte ich oft Tausenderlei. Hausputz, Telefonate, zig Mails, dann fiel mir im Hauswirtschaftsraum eine chaotische Ecke auf, was eine riesige Räumaktion zur Folge hatte sowie den Crash meines Terminplans, oben drauf jede Menge Unerwartetes. Das war es wert, jetzt ist wieder mehr Struktur im HWR.
Am Wochenende ist das Resilienzseminar in der Ausbildung für die Coaches – das wird richtig schön. Der Garten arbeitet sich selbstständig Richtung „Grüne Hölle“ vor. Gestern kurz ein paar Sachen gegossen, keine fünf Minuten war ich draußen. Dafür zweimal Haarewaschen danach, Grasmilbenalarm der heftigen Art. Vielleicht gäbe es die nicht, wenn ich auch so einen Golfrasen mit Thujahecke hätte, da ist ja an Leben nicht so viel geboten. Mir ist der Wildgarten lieber, auch hier gilt: Tausenderlei. In diesen Tagen ist die Knoblauchrauke breitflächig am Start.
Hab einen liebevollen Freitag heute mit viel Buntem, Schönem, Leichtem.
Ursula hat das Wildkräuterfoto gemacht. Dankeschön!
Erdbeervorfreude
Vorfreude ist die schönste Freude. Langsam entfaltet sich der Rhabarber und auch die Erdbeeren schicken ihre Blätter der Sonne entgegen.
Ursula hat die blühenden Erdbeeren fotografiert. Danke dir!
Wackeldackel oder lieber doch nicht?
Mehrere Coachings in dieser Woche, ganz unterschiedliche Settings. Ein integratives Unternehmen, ein Kindergartenteam. Worum es immer geht: Kommunikation. Verantwortung übernehmen. Offen sprechen, psychologische Sicherheit. Neuerungen wagen und Prototypen des Neuen testen. Gemeinsame Werte, gemeinsame Vision, gemeinsame Wurzeln und viele Flügel.
Ich freue mich, wenn Teams wieder miteinander lachen können, auch mal die Fetzen fliegen und wir daran lernen, wie Meinungsverschiedenheiten bereichern, anstatt sich bedroht zu fühlen. Warum es wichtig ist, dass wir nicht die Wackeldackelfraktion bevorzugen, die zu jedem Käse lächelnd abnickt und denkt: ‚Die paar Jahre bis zur Rente reiß ich das hier noch ab‘, sondern die ermutigen, die schräg um die Ecke denken und neue Wege gehen, die nicht immer die einfachen sein müssen, doch durch „das Neue wagen“ entsteht mehr Freiheit im Kopf, rutscht runter ins Herz und wird zu Mut oder gar Begeisterung.
Was freut es mich, dass ich so Großartiges jeden Tag erleben kann – Menschen sind die maximalen Wundertüten (und die größten Spaßbremsen können sie auch mal sein). Leben ist einfach lebendig.
Ein Wertebaum – Resultat eines Teamworkshops und superschön umgesetzt. Hängt groß im Eingangsbereich und jeder kommt jedem Tag dran vorbei. Das prägt sich sein.
Das Universum in einer Blüte
Sonne, Mond und Sterne in einer Pflanze – das schafft nur der Löwenzahn, der in sich das gesamte Universum trägt.
Beate hat das Foto gemacht. Dankeschön.
HandlungsSPIELraum
Einfach mal mutiger sein, machen statt zögern, was ausprobieren statt „das wird eh nicht funktionieren“, mal lachen statt jammern, mal jemandem mit dem Herzen zuhören statt „wie geht’s“ und denken ‚ich will das ehrlich gesagt gar nicht wissen‘. Es einfach mal für möglich halten, dass eine Spezies, die kreativ, humorvoll, liebevoll und gütig sein kann, das auch sein darf. Es einfach mal für möglich halten, dass wir gemeinsam Wege für alle Themen finden, auch wenn wir alle grundverschieden sind. Wir sind eben eine bunte Welt und ziemlich viele denken sehr anders als wir selbst. Weniger Ego, mehr miteinander kochen. Weniger Drama, mehr fragen, welchen Beitrag man selbst leisten kann. Ermutigung statt Anschiss, Erlaubnis, das Leben auch wirklich zu er-leben.
Ist dir aufgefallen, dass es Handlungs-SPIEL-raum heißt statt Handlungsraum? Unsere Sprache ist wundervoll, in ihr sind viele Geheimnisse versteckt. Mehr Spiel = mehr Freude = mehr Mut = mehr Miteinander. Herzliche Einladung zur Mittwochsspielwiese.
Würde nur eine Leuchte nicht brennen, fiele das auf. Steffen hat das Foto auf einer Studienreise durch China gemacht. Danke!
Gleichgewicht
Monatstugend „Inneres Gleichgewicht wird zu Fortschritt“ – ein eurythmischer Versuch aus dem Tierkreisseminar von Eurythmy4you.
Abgerundet
Die Coachingausbildung ist nun abgerundet mit neuen Kurseinheiten zur systemischen Arbeit, Resilienz, Metamoderne und Interbeing. Nun bringe ich für die Cardea-Therapeuten alles auf den neuesten Stand bringen, bevor die Gruppe in den praktischen Teil geht. 17 Jahre Erfahrung fließen ein. Zudem hat sich in der Forschung viel getan, was ich den Inhalten zufügen möchte. Mir sind gute Kursunterlagen so wichtig wie mich mit dem intensiv auseinanderzusetzen, was Menschen derzeit bewegt. Wissenschaft und Therapien haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Endlich wächst mehr Bewusstsein für die Verbindung von Körper, Seele und Geist. Das Gesundheitssystem trägt wenig bei, Menschen lieber präventiv zu unterstützen, es herrscht noch eher eine Art Reparaturgedanke vor statt Lebensstilmedizin. Dass ein Herzinfarkt nicht der Beginn einer (auch psychisch relevanten) Erkrankung ist, wissen wir, doch startet Therapie meist NACH einem tiefgreifenden Ereignis. Meine Arbeit setzt lange vorher an. Mit Wissen, Erkenntnis und den Tools, diese Erkenntnisse auch in machbaren Schritten umzusetzen – auf allen Ebenen, nicht nur in einem begrenzten Ausschnitt. Spezialisten machen Sinn, keine Frage. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Arbeit jener, die das Gesamtsystem Mensch im Auge haben, überflüssig wäre. Für mich beginnt Vorbeugung vor späterer Psychotherapie in der Kleinkind-Erziehung, dort wird der Grundstein für lebenslang gewünschte Gesundheit gelegt durch ein starkes Immunsystem, Freude an Bewegung, Ernährung und Erlernen der Balance zwischen An- und Entspannung. Was von klein auf ins System eingeschrieben ist, kann 70 Jahre später in Bezug auf gesundes Altern Gold wert sein. Meine Anteil dabei? Menschen an ihre Kraft und ihre Bewegungsfreude körperlich, seelisch und geistig erinnern dürfen und sie mit den Co-Therapeuten Dr. Wald und Dr. Garten vertraut zu machen, ob im Coaching, in der Therapie oder im Mensch-zu-Mensch-Austausch. Mehr Infos? www.seelengarten-krokauer.de
Hab einen kraftvollen Marstag heute!
Den Schlüssel zu deiner Gesundheit hast du in deiner Hand.
Ergründe ich mein echtes Wesen
Es spricht zum Weltenall
Sich selbst vergessend
Und seines Urstands eingedenk
Des Menschen wachsend Ich
In dir befreiend mich
Aus meiner Eigenheiten Fessel
Ergründe ich mein echtes Wesen.
Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.
Stephanies Foto bringt Licht, frisches Maiengrün und Freude. Danke für das Bild!
Metamoderne und Interbeing
Mein Fokus liegt derzeit auf dem Schreiben des letzten Seminartags in der Coachingausbildung. Es geht um Metamoderne und die Haltung des Interbeing. Vermutlich würde ich gerade am liebsten rund um die Uhr zwischen Bücherbergen, Aufsätzen, Studien und Forschungsarbeiten sitzen, der normale Alltag hat jedoch auch seine Daseinsberechtigung. Gut so – Gelesenes und Erfahrenes verbindet sich mit dem, was sich an jahrzehntelangem Wissen und Forschung angesammelt hat, um es in Seminaren und Kursen umsetzen zu können. Davon abgesehen fließt immer alles auch in die Arbeit mit Klienten ein.
Zukunft und ihre Gestaltung gehört zu den Fragestellungen, die mich maximal begeistern. Wir sind so fixiert auf unseren Tod und den Untergang des Abendlandes (plus x) – vorher dürfen wir uns an Vertrauen, Menschlichkeit, Freude, Leichtigkeit und die endlose Kreativität in unseren Köpfen und Herzen erinnern. WIR sind die Gestalter der Zukunft oder mit den Worten der Hopi: Wir sind die, auf die wir gewartet haben. Trage dein Wissen, dein Herz, deine Freude, dein besonderes Sein froh in die neue Woche. Das Warten hat ein Ende. Die Welt freut sich auf und über dich.