Kategorie: Allgemein

  • Glückliche Häuser

    Als Kind teilte ich Häuser in Häuser, Gebäude und glückliche Häuser ein. Gebäude waren alle Bauwerke, die der Arbeit dienten, in Häusern lebten die freudlosen, klatschbasigen und Kinder verscheuchenden Leute und die glücklichen Häuser strahlten (ohne dass ich immer wusste, wer darin lebte!) einen schon von außen an. Sie wirkten einladend, freundlich und wie eine warme, schützende Hülle, wenn man aus dem Chaos des Alltags außen nach innen kam. Bis heute schaue ich mir Häuser mit dieser Einteilung an. Wenige Häuser sind glückliche Häuser. Das liegt nicht am Stil, ich habe auch glückliche Häuser auf meiner Freuliste, deren Stil mir kein bisschen gefällt, das ändert an der Ausstrahlung von Frieden, Einladung und Ruhe nichts. Bei den meisten Häusern weiß ich nicht, ob die Menschen darin wirklich frohen Herzens sind. Ich grüße diese Häuser jedes Mal, wenn ich daran vorbeifahre oder laufe und freue mich, dass sie lächeln und ermutigen, das eigene Haus auch zu einem glücklichen zu machen.

    Gaudis Casa Battló scheint mir ein glückliches Haus zu sein – vom Drachen wie beschützt, lichtdurchflutet und geheimnisvoll birgt es Geschichten, Träume und Farbenspiel. Vom Dach aus gibt es eine Stelle, an der man bis zur Sagrada Familia schauen kann.

     

    Theresa hat Casa Battló in Barcelona fotografiert. Dankeschön!

     

  • Gradiose Kulisse

    Die Musik wird treffend als Sprache der Engel beschrieben.

    Thomas Carlyle, 1795–1881

    Palau de la Música Catalana – einer der schönsten Konzertsäle der Welt und UNESCO-Welterbe. Theresa war vor wenigen Wochen dort mit dem Jungen Vokalensemble Hannover und hat diesen prachtvollen Saal fotografiert. Danke dir!

  • Heute kostenfrei: Mininautilus „Die Kunst des Neinsagens“

                   

    Auflesen – schnippeln – Saft abfüllen. Der Dreischritt dieser Tage, was die Ernte im Garten betrifft. Am Samstag waren das Brombeeren und die runtergefallenen Äpfel, in diesen Tagen versuche ich neben Äpfeln zwischendurch die Beeren des ersten reifen Holunderbaum zu verarbeiten, damit wir im Winter bei Infekten einen guten Schutz haben. Man hat ja sonst nix vor bei den Temperaturen außer seiner normalen Arbeit und Einmachen. Trotz allem: wir sind so dankbar für die (teilweise karge) Ernte. Alles, was wir aus dem Garten einmachen können, ist ein Geschenk und im Winter sind wir über alles froh. Ich glaube, für die eigene Gesundheit ist das, was um einen herum wächst, vermutlich ausgesprochen nützlich, wir leben ja auf einem Grundstück miteinander. Frisch gleich verarbeitet mit maximal 80 Schritten Transportweg – unbezahlbar.

    Du möchtest heute spontan „The Power of No” von 10 bis 11.30 Uhr zum Kennenlernen des Nautilusprojekts kostenfrei mitmachen? Dann schalte dich einfach dazu: https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19:U840-9ywGn1DOBuuV9zwpY4yXdyTqhrZd2LecKKW-TQ1@thread.tacv2/1659287046659?context=%7B%22Tid%22:%2213e135fb-d09a-44c8-b9bc-8e09d5bc85a0%22,%22Oid%22:%22e3d77017-a7ef-44b2-9e5c-761c92dbdb4e%22%7D

    Einen kraftvollen Marstag allen.

  • Nur mit Licht

    Ohne Licht kann ich nicht leben.

    Antoni Gaudí

    Nachdem euch kürzlich das Farbenspielfoto aus der Sagrada Familia so gut gefallen hat – Theresa hat auch dieses Bild gemacht und es zeigt, wie unfassbar großartig das Licht in Barcelona durch die Fenster fällt und die Wände zum Leben erweckt.

  • Einfach NEIN

    Allen einen guten Start in die neue Woche! Fühlst du dich ab und an mal ausgenutzt oder vor eine unfaire Entscheidung gedrängt, die du so gar nicht treffen würdest? Sagst du zu schnell „Ja“, weil du Sorge hast, dass dich die anderen sonst nicht mögen? Neinsagen ist nicht deine Stärke? Du ärgerst dich lieber still und schwörst dir, dass dir sowas nie mehr passiert? Vermutlich kennen die meisten das Dilemma. Am morgigen Dienstag kannst du gern mal ins Nautilusprojekt schnuppern, deinem Jahreskurs für „Innere Kraft und äußere Klarheit“. Von 10 bis 11.30 Uhr gibt es das letzte Nautilus-Mini vor dem Projektstart am 26. 9. Das Mini ist wie immer kostenfrei, dennoch brauchst du eine Anmeldung für den Link. Hier kannst du dich anmelden und morgen mit dabeisein: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/#minis

     

    Manchmal helfen Nervenkekse nach Hildegard von Bingen. Gelegentlich wäre ein ruhiges klares NEIN jedoch durchaus sinniger.

  • … werdend mich mir selber geben

    Geheimnisvoll das Neu-Empfang’ne

    Mit der Erinn’rung zu umschließen

    Sei meines Strebens weiter Sinn

    Er soll erstarkend Eigenkräfte

    In meinem Innern wecken

    Und werdend mich mir selber geben.

    Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner

  • 40 Jahre!

    „Die Liebe, welch lieblicher Dunst. Doch in der Ehe, da steckt die Kunst.“, sagt Theodor Storm nicht ganz zu Unrecht. Morgen vor 40 Jahren haben wir uns als Paar gefunden und zwei Jahre später geheiratet. Rückblickend war es durchaus kurzweilig und wie jede lange Reise zwischendrin auch richtig heftig. In einer so langen gemeinsamen Zeit erlebt man eine Menge – von leichten und sehr schweren Krankheiten über berufliche Erfolge und Katastrophen, von großer Freude bis Horror vom Feinsten. Das ist eine lebendige Mischung. Immer wieder sich gemeinsam einnorden, sich permanent über die Werte austauschen, die Ziele, die Pläne, aufeinander achtgeben und sich auch mal ordentlich zusammenraufen müssen, all das gehört dazu. Bis heute finden wir jeden Tag genug zum miteinander sprechen, lachen und haben immer Anteil an dem, was der andere gerade macht, denkt, liest oder hört. Partnerschaft über so eine Zeitspanne bedeutet auch, sich immer wieder neu zu entdecken. Danke für 40 Jahre ups and downs und jede Menge Erinnerungen, die uns in 20 Jahren hoffentlich das Herz wärmen.

  • Erkenntnis

    Bei einem Fluss ist das Wasser, das man berührt, das letzte von dem, was vorübergeströmt ist, und das erste von dem, was kommt. So ist es auch mit der Gegenwart.

    Leonardo da Vinci

    Wenn Wasser so wundervoll belebt wird wie hier in diesen großartigen Flowforms am Goetheanum in Dornach, hat man das Beste, was man sich nur vorstellen kann.

  • Treppenhäuser

    Treppenhäuser finde ich ungemein faszinierend. Man geht hinauf und hinunter, die Stufen winden sich mal enger, mal schmaler. Treppenhäuser erzählen Geschichten über die Jahrhunderte von Menschen, die dort in Freud und Leid gegangen sind, nicht selten sind sie Schauplatz eines Treppenwitzes der Geschichte, wenn eine fast unbedeutende Kleinigkeit plötzlich riesig wird oder jemandem erst sehr spät etwas Schlagfertiges einfällt.

    Dieses hier gefällt mir, weil es nicht glatt erscheint, das Auge an winzigen Zäsuren im Beton hängenbleibt und es so ungemein lebendig und organisch wirkt.

    Gehst du Treppen bewusst? Was mögen, so deine Treppen alt sind, frühere Generationen gedacht haben beim Begehen der Stufen? Wie viele Schuhe mögen darüber gegangen sein? Gehst du lieber nach oben oder nach unten? Mit oder ohne Handlauf?

     

    Theresa hat das Foto in Barcelona gemacht, Danke.

  • Regeln und Natur

    Der Architekt folgt nicht nur seinen eigenen Regeln, er folgt denen, die ihm die Natur gibt.

    Antoni Gaudí

    Diese Landschaft rund um das Kloster Montserrat soll für Gaudi eine wichtige Inspirationsquelle gewesen sein. Danke an Theresa für das Bild.