Kategorie: Allgemein

  • Widmung

    Dieser Ort sei dem ehrenwerten Vergnügen gewidmet, das Auge zu erfreuen, die Nase zu erfrischen und den Geist zu erneuern.

    Erasmus von Rotterdam

    Heute Fototest – worauf richte ich meinen Fokus?

  • Erkenntnis vor Änderung

    Kleist wird nachgesagt, er habe auf ein Werk von Caspar David Friedrich mit der Anmerkung reagiert, das sei, als ob „Einem die Augenlider abgeschnitten“ wären. Das ist bei Bildern von Friedrich durchaus nachvollziehbar. Eine ähnliche Wahrnehmung hatte ich bei Rilkes Torso Apollos in Bezug auf die letzten Zeilen: „Denn da ist keine Stelle, die dich nicht sieht. Du musst dein Leben ändern.“ Was wie eine dahingeworfene Aussage wirkt, beiläufig, kann ein massiver Paukenschlag sein. Mir sitzen oft Menschen gegenüber, die ihr Leben radikal verändern, weil es so, wie es ist, nicht weitergeht. Rilkes „muss“ trifft es gut – kaum jemand verändert freiwillig sein Leben, Gewohnheit und Bequemlichkeit, auch wenn es negative Folgen hat, sind stark.

    Vielleicht kommt vor dem Ändern auch erstmal eine Erkenntnis: Das System hat bis jetzt den bestmöglichen Job gemacht. Der Grund für manche Verhaltensweisen, die uns schaden, ist alt, liegt in der Kindheit, ist die Antwort eines überforderten Systems, das sich schützen muss, abspaltet, um zu überleben, Muster und Wege findet, unsichtbar, angepasst und pflegeleicht zu werden, den Teller leer zu essen, nicht zu weinen, was immer Menschen widerfährt, es ist vielfältig.

    Es braucht für mein Gefühl eine absolute Wertschätzung des genialen Systems. Ein Ausatmen und gemeinsam mit dem System entscheiden: Wie können wir uns besser aufstellen? Und dann besteht der Prozess aus verschiedenen Teilen: Körper, Seele und Geist sind nicht trennbar. Nur Sport allein bringt nichts, nur neu und frisch denken auch nicht, nur Vagusnerv chillen nicht. Alles muss gesehen, erkannt und dann auf gute Weise genährt werden, um in Bewegung zu kommen. Bewegung meint gezielt körperliche Bewegung, das Beachten von Schlafhygiene, gründliche Analyse über den Zustand des Körpers, der Seele und des Geistes, letztes würden wir statt Bewegung „neues Mindset“ nennen. Und die Erlaubnis, das Leben zu ändern. Ohne Erlaubnis, sich zu ändern, geschieht nicht viel.

     

    Der griechische Bergtee im Garten hilft auch dem Körper, anstrengende Phase gut zu überstehen.

  • Du musst dein Leben ändern

    Archaïscher Torso Apollos

    Wir kannten nicht sein unerhörtes Haupt,

    darin die Augenäpfel reiften. Aber

    sein Torso glüht noch wie ein Kandelaber,

    in dem sein Schauen, nur zurückgeschraubt,

    sich hält und glänzt. Sonst könnte nicht der Bug

    der Brust dich blenden, und im leisen Drehen

    der Lenden könnte nicht ein Lächeln gehen

    zu jener Mitte, die die Zeugung trug.

    Sonst stünde dieser Stein entstellt und kurz

    unter der Schultern durchsichtigem Sturz

    und flimmerte nicht so wie Raubtierfelle;

    und bräche nicht aus allen seinen Rändern

    aus wie ein Stern: denn da ist keine Stelle,

    die dich nicht sieht. Du musst dein Leben ändern.

    Rainer Maria Rilke, Der neuen Gedichte anderer Teil (1908)

  • Was, du hast keine mega Vision?!

    Der Mensch – ein werdendes Wesen in den Worten von Rudolf Steiner. Wer möchte ich werden? Das braucht Bewusstsein dessen, wer man bereits ist, was da ist und dann gilt „Folge der Freude“. Was löst wirklich in mir Freude, Be-Geist-erung, Zufriedenheit, Flowgefühle aus? Finde ich das, was Japaner Ikigai nennen, den Grund, morgens aufzustehen? Wir hängen das bei uns megahoch. Lebenssinn. „Ich muss ‚die eine Sache‘ finden, die mich restlos glücklich macht.“ „Ich muss eine Vision entwickeln, sonst bin ich lost.“

    Das kann Menschen fast schon krank machen, die Jagd nach der einen Sache, die uns dann bis zum Ende unserer Tage restlos glücklich machen kann. Was, wenn der Sinn deines Lebens bereits da ist? Er mit deinen zentralen Werten verknüpft ist und du bereits sehr viel von dem lebst, was für dich essenziell und kennzeichnend ist? Was, wenn du in dem, was du tust, erkennst: Es macht Freude UND Arbeit. Es ist erfüllend UND manchmal nervig. Es ist toll UND kann stressen. Weil es einfach so ist. Egal, wo dein Platz im Leben gerade ist: vielleicht ist er schon perfekt, wenn du dich entscheidest, dass er sich für dich genau richtig anfühlt, egal, was andere denken. Ob du in einer Kita kleine Menschen begleitest, als Arzt arbeitest, die Pakete vorbeibringst, deinen Garten bestellst – all das kann ein wundervolles Ikigai sein, wenn du mit Leib und Seele dabei bist. Und wer weiß, wozu es dich bringt, wenn du der Freude folgst. Bleib einfach neugierig und hab einen tollen kraftvollen Marstag.

  • Nicht stehenbleiben, werden!

    Aber der Mensch ist nicht ein stehenbleibendes Wesen, er ist ein Wesen im Werden. Und je mehr er sich selbst in die Möglichkeit versetzt, zu werden, desto mehr erfüllt er gewissermaßen hier im physischen Lebenslaufe schon seine wirkliche Aufgabe.

    Rudolf Steiner

  • Was ist wichtig?

    Was ist wichtig? Wie oft kommt die Frage. Gerade in der Arbeit mit leistungsorientierten Menschen geht es um gute Performance, Erreichbarkeit, jederzeit ansprechbar sein. Das sind nach wie vor große Ideale, die langfristig schaden und auf Glaubenssätzen basieren wie „nur wenn du was leistest, wirst du gesehen/geliebt“.

    Was ist wichtig? Sich wieder auf Suche zu machen nach der klugen leisen inneren Stimme des Körpers, die  stets Warnsignale gibt. Lange ist der Körper nett und fair, gleicht aus, puffert ab – aber nur, wenn er Regenerationszeit bekommt, Beachtung, Auszeit, Wechsel von An- und Entspannung erfährt, genug Schlaf, passende Mahl-Zeiten, Begegnung mit liebevollen Menschen.

    Was nährt körperlich, seelisch und geistig? Gerade die letzten beiden Punkte führen zu Fokus, Achtsamkeit, Klarheit und damit zu innerer Ruhe. Die Vorstellung, bei äußerlich so oft beklagter Einsamkeit vielleicht innerlich mit einem großen Kreis an Menschen verbunden zu sein, die sich in ein geistiges Feld vertrauensvoll und selbstbestimmt hineinbegeben, kann trösten, stärken und zu Verbundenheit führen.

    Das Wichtige ist selten das, was laut ist. Das Wesentliche im Leben ist oft klein, unscheinbar, leise. Es braucht Vertrauen, die eigene Wahrheit wieder wahrzunehmen. Vertraust du dir (wieder?)

    Wenn das Punkte sind, die mit dir in Resonanz gehen – schau mal hier, vielleicht ist das für dich jetzt genau passend: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/

  • Der Geister Wahrheitswort

    Und bin ich in den Sinneshöhen

    So flammt in meinen Seelentiefen

    Aus Geistes Feuerwelten

    Der Geister Wahrheitswort

    In Geistesgründen suche ahnend

    Dich geistverwandt zu finden.

    Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

  • Juli-Gedanken

    Ihr Lieben,

     

    Archaïscher Torso Apollos

     

    Wir kannten nicht sein unerhörtes Haupt,

    darin die Augenäpfel reiften. Aber

    sein Torso glüht noch wie ein Kandelaber,

    in dem sein Schauen, nur zurückgeschraubt,

    sich hält und glänzt. Sonst könnte nicht der Bug

    der Brust dich blenden, und im leisen Drehen

    der Lenden könnte nicht ein Lächeln gehen

    zu jener Mitte, die die Zeugung trug.

     

    Sonst stünde dieser Stein entstellt und kurz

    unter der Schultern durchsichtigem Sturz

    und flimmerte nicht so wie Raubtierfelle;

    und bräche nicht aus allen seinen Rändern

    aus wie ein Stern: denn da ist keine Stelle,

    die dich nicht sieht. Du musst dein Leben ändern.

     

    Rainer Maria Rilke, Der neuen Gedichte anderer Teil (1908)

     

     

    Das ist unser 100. Newsletter! Vorher haben wir euch ohne festen Rhythmus über unsere Gedanken und Termine informiert, seit 100 Monaten machen wir das immer zum Ende eines Monats.

    Es ist Zeit, Danke zu sagen für euch und euren Weg mit uns. Es ist eine Frage des Vertrauens, dass viele schon seit 100 Newslettern dabei sein (und seit 2009 generell mit uns verbunden). Es ist uns eine Ehre, mit unserem Tun, unserem Wissen, unserem Herzen seit 17 Jahren an eurer Seite zu gehen und euch da zu unterstützen, wo ihr es braucht. Ebenso lange bilden wir aus – angehende Heilpraktiker für Psychotherapie, Cardea-Therapie®, seit einigen Jahren die Ausbildung zum Cardea-Coach®.

    Aus unserem Er-Lebten entstand ein tiefes Programm, das all unser Wissen, unsere Erfahrungen und das, was wir für relevant für die nächsten Jahre betrachten. Ein Resultat unserer langjährigen Aus-, Fortbildungen und Forschungen sowie der Arbeit mit unseren Klientinnen und Klienten. Wir haben es Nautilus-Projekt genannt, weil es wie der Nautilus als vielen Bausteinen besteht und sich Stück für Stück zum Nutzen für die Welt ent-wickeln darf. Unser Lebenswerk. Der Kern unseres Denkens, Fühlens und Handelns, aus dem heraus wir für euch da sind. Das ist unsere tiefste Denkweise, unser zartestes Fühlen und unser Alltagshandeln im Sinne von „walk your talk“. Und die Erkenntnis, für die Rilkes Text steht: „Du musst dein Leben ändern.“

    Viele von euch haben unsere Seminare besucht, waren bei Vorträgen, im Würdekompass, in der GlücksWERKstatt, im Achtsamkeitskurs, bei Empowerment- und FührungsKRAFTtagen dabei, wir haben gemeinsam Eurythmie erlebt, die Goldwege des Herzens geteilt, uns mit Kneipp fitgehalten, haben geräuchert, gewickelt, Aromapflege erlebt, das erste Mal mit dem WeltenWandlerProjekt die Tür zur Zukunft weit aufgestoßen und den Stärkekurs uvm. gestartet. Danke für euer Vertrauen all die Jahre. Ob Elternstammtisch oder Weihnachtsgeschichte – wir teilen Freud und Leid, lachen, weinen, staunen miteinander und haben immer wieder erlebt, wie aus der Raupe ein Schmetterling wird. Danke von Herzen!

     

    Die Welt verändert sich, wir haben uns tief verändert. Seit Jahren forschen wir über die Zukunft und wie wir uns als Menschen kraftvoll in immer komplexer werdende Zeiten hineinstellen können. All das ist unser Herzblut. Es steckt im Nautilusprojekt. Dem Jahreskurs, der auch die Grundlage ist für die Coaching- und Therapeutenausbildung (die wir in diesem Jahr vermutlich letztmals anbieten). Die Zahl der Menschen, die den herausfordernden Beruf des Heilpraktikers für Psychotherapie anstreben, nimmt seit Jahren ab, so dass nur wenige therapeutische Ausbildungen auf sich nehmen, die wirklich vorbereiten auf das, was an Themen bei Betroffenen kommt. Für uns sind Tiefe und Breite einer Ausbildung, sei es im Bereich persönliches Wachstum, Ausbildung als Cardea-Therapeut:in oder Cardea-Coach:in essenziell. Wir gehen nicht auf abgespeckte Kurzprogramme, das verbietet uns der Respekt vor den Schicksalen, die die Menschen tragen, die wir begleiten dürfen. Je mehr Erfahrung wir haben, desto klarer ist: Zukunft hat, wer sich innerlich immer wieder selbst stabil aufstellen, ausrichten und in die Klarheit bringen kann. Sprich: Menschen mit Neugier über Chaos, die sich selbst regulieren können und damit auch anderen Ruhe und Seelenfrieden geben können. DAS sind für uns zentrale Aufgaben der Zukunft.

    All das steckt im Nautilusprojekt. 40 Jahre Forschung. Zahllose Ausbildungen. Tausende von Stunden mit Menschen – in der Praxis, in den Kursen, in Seminaren und Coachings, im Leben. Sie haben uns gelehrt, worauf es ankommt. Genau das haben wir in unser Lebenswerk gepackt. Es liegt nun vor euch – herzlich willkommen im Nautilus-Projekt. Wir laden euch dazu von Herzen ein.

    Auf 100 nächste Newsletter werden wir vielleicht nicht mehr kommen, schauen wir, was uns die Zukunft möglich machen wird. Auf jeden Fall sind wir mit euch an der Seite bestens aufgestellt.

     

    Mit tiefem Dank, Eure Herzwerker

    Christine und Christoph Krokauer

     

    Early-bird endet am 30. Juni

    Wer am Jahreskurs zur inneren Kraft und äußeren Klarheit zum Early-bird-Preis teilnehmen mag, muss fix sein, das Angebot endet am 30. Juni. Der Jahreskurs beinhaltet neben dem Kickstart 13 Online-Seminartage und alle 52 Wochenimpulse. Wenn ihr nicht als Paar oder Freunde euch anmelden möchtet, schreibt mir gern eine Mail, bis 30. 6. buchen wir euch zum halben Preis ein. Das Early-bird-Angebot wird nicht verlängert. Zum Jahreskurs selbst kann man sich selbstverständlich bis zum 26. 9., dem Tag des Kickstarts, anmelden. Ab September 2026 werden die Preise für unsere Angebote angepasst.

    Unsere Termine im Juli

    Die angehenden Cardea-Coaches haben am Sa., 4. und So. 5. 7. ihr zweites systemisches Wochenende. Auf ihrer Agenda stehen Tuckmann-Phasenmodell, Transformationsprozesse, Entwicklungslinien nach Virginia Satir und mehr. Lust auf diese Ausbildung? Infos hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/

     

    Am Sa., 11. 7., befassen sich die Nautilus-Teilnehmenden im für alle offenen Online-Seminar von 9 bis 16 Uhr mit dem Thema „Spiritualität und die stille Sehnsucht nach Heimkehr“. Wer da mitgehen mag, kann sich hier anmelden (Seminartag und dazugehörige Wochenimpulse): https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-m11

     

    Aufstellungsmöglichkeiten

    Die Aufstellung am 26. Juli ist ausgebucht. Wir nehmen gern Anmeldungen für die Aufstellungen zu diesen Terminen an: 18. 10., 22. 11. und 20. 12. Verbindlich sind ein Vor- und Nachgespräch.

     

    Der letzte Online-Seminartag vor der Sommerpause wird am Sa., 1. 8. Von 9 bis 16 Uhr (ist für alle Interessenten offen) zum Thema „Her mit der Energie“ sein für die Nautilusteilnehmern des ersten Jahres. Wer den Seminartag und die dazugehörigen Wochenimpulse gern mitmachen mag, kann sich hier anmelden: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-m12

     

    Deine Fragen?

     

    „Warum intelligente Menschen heute innerlich aussteigen.“

    „Die Sehnsucht nach Orten mit Tiefe.“

    „Wie Zukunft aussehen könnte, wenn Heilung, Denken und Leben nicht getrennt wären.“

    „Du funktionierst — aber innerlich bist Du längst nicht mehr dabei.“

    „Du spürst, dass Dein altes Leben nicht mehr passt, aber das Neue hat noch keine Form.“

    „Du hast jahrelang anderen gedient und weißt nicht mehr, wie Du Dich selbst hörst.“

    „Du willst nicht optimiert, du willst wieder lebendig werden.“

    „Was passiert, wenn ein Mensch beginnt, seiner inneren Stimme zu vertrauen?“

     

     

    Wenn dich diese Fragen berühren, komm für einen Augenblick mit hinein ins Nautilusprojekt. Hast du Lust auf eine Reise zu dir selbst? Bist du bereit, in die Tiefe der Seele zu tauchen und dich dem Schatten zu stellen, in die Höhen zu fliegen, das Leben selbst zu erfahren und dich stabil in die Welt der Zukunft zu stellen?

    Dann gehe gern mit uns einen Jahresweg mit wöchentlichen Impulsen, Live-Online-Seminaren und intensiver Begleitung in einem Buddyteam. Im September starten wir das fünfte Mal mit einer Gruppe Menschen, die sich innerlich und äußerlich aufrichten, sich selbst und andere gut führen möchten, Fragen an die Zukunft haben und Antworten gemeinsam mit anderen Menschen finden wollen.

    In diesem Jahreskurs geht es nicht um Verbesserung oder gar Optimierung von Menschen – wir sind alle großartige Wunder! Es geht um unsere innere Haltung uns selbst, anderen und dem Leben gegenüber. Es geht darum, den Raum, in dem wir oft nur existieren, mit Leben, mit Lachen und Freude, mit Neugier und Interesse an allem zu füllen, Weite zu erfahren und unsere eigenen Grenzen im Denken, in unseren Meinungen und Ansichten, auf liebevolle Weise zu dehnen.

     

    Bei welchem Typ Mensch findest du dich wieder?

    1. Der erschöpfte Funktionsmensch

    Du funktionierst, doch innerlich bist du längst nicht mehr wirklich dabei. Du kümmerst dich, hältst durch, machst weiter. Nach außen wirkt vieles stabil. Innen wird es stiller, enger, leerer.

    Vielleicht spürst du: So kann es nicht bleiben. Aber du weißt noch nicht, wohin.

    Nautilus ist ein Jahresweg für Menschen, die aufhören wollen, sich selbst zu übergehen. Ein Raum, in dem du wieder deiner Wahrnehmung vertrauen lernst, klare Schritte findest und dich innerlich aufrichtest. Nicht, um besser zu funktionieren, sondern um wieder in deinem eigenen Leben anzukommen.

     

    1. Die feinfühlige Person im Umbruch

    Dein altes Leben passt nicht mehr, doch das Neue hat noch keine Form. Du spürst viel. Vielleicht mehr, als du manchmal halten kannst. Du merkst, dass bestimmte Rollen, Beziehungen oder Wege nicht mehr stimmen. Gleichzeitig ist da Unsicherheit: Darf ich meiner inneren Stimme wirklich glauben? Nautilus begleitet Menschen an solchen Schwellen. Mit Impulsen, Gemeinschaft, Körperwahrnehmung, Gespräch, Stille und klaren Denkmodellen entsteht ein Raum, in dem du dich sortieren kannst — ohne dich zu verlieren. Für Menschen, die nicht optimiert werden wollen, sondern wieder lernen möchten, sich selbst ernst zu nehmen.

     

    1. Die erfahrene Begleiterin/Führungskraft

    Du begleitest andere und etwas in dir sucht nach mehr Tiefe, Echtheit und innerer Ausrichtung. Du kennst Methoden, hast Erfahrung. Vielleicht arbeitest du mit Menschen, führst Teams oder hältst Räume. Und trotzdem spürst du: Technik allein reicht nicht mehr. Es geht nicht nur darum, noch ein Tool zu lernen, sondern darum, aus welcher inneren Haltung du Menschen begegnest. Nautilus ist ein integraler Entwicklungs- und Ausbildungsweg für Menschen, die Begleitung, Beziehung und Zukunft neu denken wollen, mit Carl Rogers, Achtsamkeit, Embodiment, Schattenarbeit, Kommunikation, integraler Entwicklung und gelebter Praxis. Nicht als Methodensammlung, sondern als Weg in mehr Aufrichtung, Klarheit und Menschlichkeit.

    Und das sind längst nicht alle Typen, für die wir unseren Jahreskurs entwickelt haben :-))

     

    Seelchen können Türen öffnen und sind ein feines Geschenk

    Das Seelchen ist ein Gutschein für eine Coachingstunde, das kannst du herunterladen, ausdrucken und verschenken. Es wird erst nach dem Stattfinden der Stunde berechnet. Hier findest du das Seelchen: https://www.seelengarten-krokauer.de/klienteninfo/#seelchen

     

    Neues aus der Praxis

    Die Hitze merkt man auch an den zwischenmenschlichen Interaktionen. Manches explodiert förmlich gerade – das muss nicht schlecht sein. Idealerweise bleibt man auch im Konflikt respektvoll, doch das gelingt nicht immer. So entstehen auch Verletzungen, die heilen möchten. Erschöpfung darf gewürdigt werden, Enttäuschung zu neuen Erkenntnissen führen. All das treibt euch derzeit um und das Modethema natürlich – das haben wir übrigens seit JAHREN am Start, für uns ist das „alt“ – Regulation des Nervensystems. Wir zeigen euch, wie das umgesetzt werden kann und was der wissenschaftliche Hintergrund dazu ist.

    Termin gewünscht? Am einfachsten geht es per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

     

    Neues aus dem Coaching

    Neue Teams kommen dazu, das ist mega. Im Außen wird der gesellschaftspolitische Druck höher und nun wird es auf Wesentliches ankommen. Wer sind wir? Was ist unser Angebot? Wie kommunizieren wir? Wie finden wir unsere zentralen Werte, unsere Worte, die das nach außen tragen? Ich danke den neuen Teams, die mit am Start sind und mit mir arbeiten wollen, sei es zu den klassischen Themen Kommunikation oder zum ganz dicken Ding, der Transformation eines Unternehmens im Sinne eines tiefgreifenden Kulturwandels des Systems – DAS ist eine grandiose Aufgabe, Danke, dass ich euch dabei begleiten darf. Gehen wir es an!

    Terminvereinbarungen für die Praxis/Coaching: Bitte per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

    Ansonsten bitte gern auf den AB sprechen, DANKE. Termine nur nach Vereinbarung!

     

    PS: Wenn du beim Lesen gedacht hast: „Das müsste XY eigentlich auch lesen“ – dann tu ihr oder ihm doch den Gefallen. Einfach weiterleiten. Noch besser schicke eine kleine Empfehlung mit einem persönlichen Grüßle.

  • Lesen gegen Hitze

    Ich arbeite mich durch einen Stapel an Literatur zu unterschiedlichsten Themen. Auf der einen Seite sind das Aufsätze von Ita Wegman aus der Zeitschrift Natura über die damals neu entstehende anthroposophische Medizin, zum anderen Abhandlungen über Raum, Zeit und Architektur für die Recherche meines Buches. Daneben verdanke ich – zur Hitze on top – Dr. Fritz Hemmerich gerade schlaflose Nächte, weil er binnen weniger Wochen mehrere großartige Bücher über Mastzellen, essenzielles Nein des Körpers und „Der Finger und das Ohr“ zur Regulation des Nervensystems veröffentlicht hat und ich sie nach und nach lese (um sie 100 Mal wieder zu lesen), weil ich sofort Klientinnen und Klienten vor Augen habe, denen die Erkenntnisse hilfreich sein werden. Da sitze ich mit meinem Waschlappen auf dem Kopf (der raucht vom Inhalt der Bücher und von der Wärme) und staune. Ich krame Palladios Grundlagenwerk „Vier Bücher über die Architektur“ aus meinem Studium vor über 40 Jahren heraus und weiß jetzt wieder, weshalb mir das damals schon wichtig war, nehme an Platons Gastmahl teil für eine Seminarvorbereitung und denke mir – Geschenke. Einfach Geschenke, sich damit befassen zu können und jetzt mit viel Lebenserfahrung zu erkennen, wie viele einst lose Fäden sich nun zusammenfügen. Fast (nur fast) vergesse ich dabei die Hitze. Wobei alles über 20 Grad für mich schlimm ist, insofern kommt es bei 40 Grad auf nix mehr an.

    An dem Ort sitze ich gedanklich oft – ein Innenhof am Goetheanum. Das hilft mir enorm beim Denken und Fokushalten.

  • Mehr Omelette als Mensch

    Lieber Freund, was für ein Sommer! Ich denke Sie mir im Zimmer sitzen[d], mehr Omelette als Mensch.

     

    Friedrich Nietzsche, 1844 – 1900

    Kein Omelette, sondern leckere ayurvedische Kartoffelplätzchen mit Salat gehen bei dem Wetter auch.