
Turbulent trifft es gut. Wenige Tage nach der Waschmaschinenreparatur entschließt sich das Gerät, uns zu zeigen, dass wir die Botschaft nicht verstanden haben. Wir werden aus dem Schlaf gerissen durch immensen Krach. Kugellagerschaden, final. Okay, sie hat ihre Sollstunden mehr als erfüllt. Also jetzt doch neu. Ab ins Fachgeschäft, die neue Maschine (gleiches Teil wie die alte, weil bewährt) ins Auto gewuchtet, daheim durchs Haus geschleppt, aufgebaut, Testlauf Check gut. Abends Maschine mit voller Ladung an. Morgens rausgeholt – patschnass. Auf Schleudern gestellt: noch nasser. Kurze Eskalation. Zum Glück ist es 5 Uhr morgens und im Laden noch keiner.
Der geduldige Gemahl testet alles Programme durch – das „magische Maschinenhändchen“ findet keinen Fehler. Er schleudert die Wäsche problemlos. Er packt die nächste Ladung rein, alles läuft. Nächste Maschine: alles klatschnass. Drei Stunden telefoniert der Gemahl. Mit dem Geschäft, wo wir die Maschine gekauft haben. Das verweist auf den Kundendienst und vice versa. Resultat, vorläufiges: Wir sollen jetzt mal einfach weiterwaschen, das Ding macht keine Fehler. Diese neuen Maschinen würden alles genau messen und es muss von der Menge her passen (jaaaaa – bis 8 kg ist nicht sooo schwer). Leichtes Gefühl von nicht ernst genommen werden. Wir glauben nicht ganz, dass das Programm keinen Fehler macht, weil es auf 3 Minuten Stand noch exakte 49 Minuten gelaufen ist. Ich möchte nur Wäsche waschen. Viiiiel Wäsche. Und dennoch – es ist, wie es ist.
Ruheort

