Geschafft. Die beiden Bibliotheken im Haus sind durchsortiert. Zahllose Bücher haben das Haus verlassen, die Regale sind nach wie vor voll, aus zweireihig wurde teilweise einreihig. Es gibt Titel, die überstehen jede Umzugs- und Sortieraktion, andere verlassen uns recht schnell wieder. Spannend, dass dieses Mal die Diskussionen, was bleibt und was geht, noch einen anderen Ton hatten: Wann werden wir noch dazu kommen, das Thema weiter zu vertiefen? Wir sehen auch, wie sich Schwerpunkte verändern und dass unsere Interessen seit Jahrzehnten sich ausweiten, doch dem Tenor treu bleiben.
Diese Woche steht im Zeichen der Holunder-, Brombeer- und Apfelernte. Langweilig ist es uns also nie neben der normalen Arbeit her. Allen einen freundlichen Start in hoffentlich endlich kühlere und vor allem mal nassere Tage.
3 gefällt mir Geschafft. Die beiden Bibliotheken im Haus sind durchsortiert. Zahllose Bücher haben das Haus verlassen, die Regale sind nach wie vor voll, aus zweireihig wurde teilweise einreihig. Es gibt Titel, die überstehen jede Umzugs- und Sortieraktion, andere verlassen uns recht schnell wieder. Spannend, dass dieses Mal die Diskussionen, was bleibt und was geht,…
Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner.
Die geernteten Äpfel werden uns als Saft und Müslizutat im Winter erfreuen.
2 gefällt mir So fühl‘ ich erst mein Sein Das fern vom Welten-Dasein In sich, sich selbst erlöschen Und bauend nur auf eignem Grunde In sich, sich selbst ertöten müsste. Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner. Die geernteten Äpfel werden uns als Saft und Müslizutat im Winter erfreuen.
Der Gemahl will das Dachfenster in der Praxis nach dem Lüften schließen. Ein Ruf, ich renne hoch: das Fenster hängt nur noch an einem kleinen Eckchen, der Rest schwebt über dem Kopf des Gemahls, dem Dach und der Photovoltaikanlage. Das Fenster ist superschwer, halt ein Dachliegefenster mit Rollladen drauf. Mit Mühe zerren wir es (halbwegs) zurück, schließen geht nicht mehr. Check der Fensterbauer in der Stadt. Anruf. Was für ein Glück, am gleichen Mittag kommt jemand und stellt fest – Fenster kaputt. Wir brauchen ein neues. Er sichert das Fenster, schließt und verklebt es, damit alles dicht ist, bis das neue Fenster kommt.
Der Anblick des richtig schweren Fensters, aus den Angeln gehoben und frei schwebend über dem Dach war wenig erfreulich. Ich sah schon Dach und Photovoltaik zerschmettert, unsere Finger zerquetscht weil eingeklemmt. Jaja, ich bin ein Meister der Worst case-Szenarien. Gemahl ganz ruhig: „Das Ding zickt ja schon ne Weile, jetzt kommt ein neues Fenster, dann sind wir wieder gut aufgestellt.“ Vermutlich haben die Wespen, die dort vor Wochen reinnisten wollten, genau das auch gedacht, weil da vermutlich schon eine Lücke war. Ich atme auf, wenn das neue Fenster drin ist und wir den Rollladen umsetzen konnten, der ein echter Luxus ist und lebensrettend bei dem Sommerwetter. Ein weiterer Beitrag aus der riesigen 2026er-Reihe „Dinge, die kein Mensch hier je gebraucht hätte“. 2026 hat das Potential, da ganz weit vorne im Ranking zu liegen. Tag der Sonnenfinsternis eben. Sehr passend. Kann dann ja mal ein Fenster einfach so rausfallen (na, ganz so war es nicht, aber gefühlt, gefühlt, so war das gefühlt, ihr Lieben).
Habt einen entspannten Freitag.
2016 sah die Praxis noch ganz anders aus. Was da jedoch noch sehr gut aussah, war das Corpus delicti vom Mittwoch. Zack, kaputt.
1 gefällt mir Der Gemahl will das Dachfenster in der Praxis nach dem Lüften schließen. Ein Ruf, ich renne hoch: das Fenster hängt nur noch an einem kleinen Eckchen, der Rest schwebt über dem Kopf des Gemahls, dem Dach und der Photovoltaikanlage. Das Fenster ist superschwer, halt ein Dachliegefenster mit Rollladen drauf. Mit Mühe zerren…
Forum Romanum – Geschichte hautnah. Wie oft stelle ich mir bei solchen Fotos vor, wie das Leben damals genau an diesem Ort ausgesehen hat! Worüber haben die Menschen gelacht, geweint, gesprochen, was trugen, aßen und tranken sie? Klar wissen wir richtig viel darüber, doch an solchen Orten gedanklich mitten drin zu sein im antiken Rom ist etwas anderes.
Danke an Theresa für das Foto!
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Diese Tür schließt selbstständig. Eine einfache und zugleich geniale Konstruktion mit einem schweren Stein sorgt dafür, dass das geöffnete Törchen sich wieder schließt.
Wir Menschen dürfen immer wieder lernen, Türen zu schließen gegenüber Forderungen von außen, anders gesagt: Lernen, Nein zu sagen. Am Dienstagmorgen gab es ein Mini-Nautilus, ein Reinschnuppern in unseren „Jahreskurs innere Kraft und äußere Klarheit“. Eine schöne Runde Teilnehmende waren wir und sind der Frage nachgegangen, weshalb uns ein Nein so schwerfällt, was das mit unserer Angst vor Ausgestoßensein oder nicht geliebt werden zu tun hat und mit unserer Sorge, nicht mehr gefragt zu sein. Wir haben viele Beispiele angeführt, was es uns leichter macht, Nein zu sagen. Ein Nein im Außen ist oft ein Ja zu mir selbst. Ja und nein sind ganze Sätze, wenn hinter dem Wort ein klarer Punkt kommt. Spannend fand ich, dass in der Abschlussrunde mehrfach die Aussage kam, meine These „Jedes Problem hat einen Besitzer“ sei stark hängengeblieben. Ja. Wir nehmen nur gewohnheitsmäßig anderen gern ihre Lasten ab. Dabei übersehen wir, dass das erfolgreiche Tragen einer Last und Bewältigung eines Themas stärken kann und wir mit unserer Übernahme Menschen auch langfristig schwächen können.
2027 wird es auch wieder Minis geben, die Termine findet ihr schon auf der Homepage. Wer mit uns ab 26. 9. den Jahreskurs mitgehen mag: Herzlich gern. Alle Infos, Termine, Kosten hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus
Einen freundlichen Jupitertag für dich.
Ansprechende Türschließlösung am Japangarten des Benediktushofs.
1 gefällt mir Diese Tür schließt selbstständig. Eine einfache und zugleich geniale Konstruktion mit einem schweren Stein sorgt dafür, dass das geöffnete Törchen sich wieder schließt. Wir Menschen dürfen immer wieder lernen, Türen zu schließen gegenüber Forderungen von außen, anders gesagt: Lernen, Nein zu sagen. Am Dienstagmorgen gab es ein Mini-Nautilus, ein Reinschnuppern in unseren…
Venedig ist eine sonderbare Stadt, die gleichsam aus der See emporsteigt, voll Gedränges von Menschen, voll Fleiß und Betrügerei. Es ist mir lieb, dass ich sie gesehen habe.
Theresa hat Venedig bei Konzertreisen schon einige Male gesehen und hat feine Fotos wie dieses mitgebracht. Lieben Dank dafür!
1 gefällt mir Venedig ist eine sonderbare Stadt, die gleichsam aus der See emporsteigt, voll Gedränges von Menschen, voll Fleiß und Betrügerei. Es ist mir lieb, dass ich sie gesehen habe. Theresa hat Venedig bei Konzertreisen schon einige Male gesehen und hat feine Fotos wie dieses mitgebracht. Lieben Dank dafür!
Als Kind teilte ich Häuser in Häuser, Gebäude und glückliche Häuser ein. Gebäude waren alle Bauwerke, die der Arbeit dienten, in Häusern lebten die freudlosen, klatschbasigen und Kinder verscheuchenden Leute und die glücklichen Häuser strahlten (ohne dass ich immer wusste, wer darin lebte!) einen schon von außen an. Sie wirkten einladend, freundlich und wie eine warme, schützende Hülle, wenn man aus dem Chaos des Alltags außen nach innen kam. Bis heute schaue ich mir Häuser mit dieser Einteilung an. Wenige Häuser sind glückliche Häuser. Das liegt nicht am Stil, ich habe auch glückliche Häuser auf meiner Freuliste, deren Stil mir kein bisschen gefällt, das ändert an der Ausstrahlung von Frieden, Einladung und Ruhe nichts. Bei den meisten Häusern weiß ich nicht, ob die Menschen darin wirklich frohen Herzens sind. Ich grüße diese Häuser jedes Mal, wenn ich daran vorbeifahre oder laufe und freue mich, dass sie lächeln und ermutigen, das eigene Haus auch zu einem glücklichen zu machen.
Gaudis Casa Battló scheint mir ein glückliches Haus zu sein – vom Drachen wie beschützt, lichtdurchflutet und geheimnisvoll birgt es Geschichten, Träume und Farbenspiel. Vom Dach aus gibt es eine Stelle, an der man bis zur Sagrada Familia schauen kann.
Theresa hat Casa Battló in Barcelona fotografiert. Dankeschön!
2 gefällt mir Als Kind teilte ich Häuser in Häuser, Gebäude und glückliche Häuser ein. Gebäude waren alle Bauwerke, die der Arbeit dienten, in Häusern lebten die freudlosen, klatschbasigen und Kinder verscheuchenden Leute und die glücklichen Häuser strahlten (ohne dass ich immer wusste, wer darin lebte!) einen schon von außen an. Sie wirkten einladend, freundlich…
Die Musik wird treffend als Sprache der Engel beschrieben.
Thomas Carlyle, 1795–1881
Palau de la Música Catalana – einer der schönsten Konzertsäle der Welt und UNESCO-Welterbe. Theresa war vor wenigen Wochen dort mit dem Jungen Vokalensemble Hannover und hat diesen prachtvollen Saal fotografiert. Danke dir!
2 gefällt mir Die Musik wird treffend als Sprache der Engel beschrieben. Thomas Carlyle, 1795–1881 Palau de la Música Catalana – einer der schönsten Konzertsäle der Welt und UNESCO-Welterbe. Theresa war vor wenigen Wochen dort mit dem Jungen Vokalensemble Hannover und hat diesen prachtvollen Saal fotografiert. Danke dir!
Heute kostenfrei: Mininautilus „Die Kunst des Neinsagens“
Auflesen – schnippeln – Saft abfüllen. Der Dreischritt dieser Tage, was die Ernte im Garten betrifft. Am Samstag waren das Brombeeren und die runtergefallenen Äpfel, in diesen Tagen versuche ich neben Äpfeln zwischendurch die Beeren des ersten reifen Holunderbaum zu verarbeiten, damit wir im Winter bei Infekten einen guten Schutz haben. Man hat ja sonst nix vor bei den Temperaturen außer seiner normalen Arbeit und Einmachen. Trotz allem: wir sind so dankbar für die (teilweise karge) Ernte. Alles, was wir aus dem Garten einmachen können, ist ein Geschenk und im Winter sind wir über alles froh. Ich glaube, für die eigene Gesundheit ist das, was um einen herum wächst, vermutlich ausgesprochen nützlich, wir leben ja auf einem Grundstück miteinander. Frisch gleich verarbeitet mit maximal 80 Schritten Transportweg – unbezahlbar.
3 gefällt mir Auflesen – schnippeln – Saft abfüllen. Der Dreischritt dieser Tage, was die Ernte im Garten betrifft. Am Samstag waren das Brombeeren und die runtergefallenen Äpfel, in diesen Tagen versuche ich neben Äpfeln zwischendurch die Beeren des ersten reifen Holunderbaum zu verarbeiten, damit wir im Winter…
Nachdem euch kürzlich das Farbenspielfoto aus der Sagrada Familia so gut gefallen hat – Theresa hat auch dieses Bild gemacht und es zeigt, wie unfassbar großartig das Licht in Barcelona durch die Fenster fällt und die Wände zum Leben erweckt.
1 gefällt mir Ohne Licht kann ich nicht leben. Antoni Gaudí Nachdem euch kürzlich das Farbenspielfoto aus der Sagrada Familia so gut gefallen hat – Theresa hat auch dieses Bild gemacht und es zeigt, wie unfassbar großartig das Licht in Barcelona durch die Fenster fällt und die Wände zum Leben erweckt.