Der derzeit meistbenutzte Dreischritt bei uns: Äpfel auflesen, waschen und rüsten. Äpfel zerkleinern und dann je nach Verwendung entweder entsaften oder dörren. Als Letztes ausbreiten auf den Gittern fürs Dörren bei 40 Grad. Im Winter sind wir dankbar für jedes Apfelfitzelchen, das Müslis und anderes aufwertet. Leider sind wir erst in diesem Sommer auf die Idee gekommen, die Äpfel nicht mehr von Hand zu würfeln, als ich aus Versehen beim Karottensalatmachen die Räder falsch eingestellt habe und bemerkte: das Ding kann auch perfekte Ministicks, das ist grandios. Seit da sind wir gefühlt zehnmal schneller mit Apfelbergen fertig und alle sind gleich groß und trocknen dadurch auch viel gleichmäßiger. Noch haben wir ein Viertel der Äpfel am Baum, jetzt leuchten sie schon herrlich rotbackig und durch den Regen holen die Quitten jetzt auf. Wenn alles klappt, werden wir so viel Saft bekommen, dass es uns bis zur neuen Ernte reicht. Was für ein Geschenk ist das.
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Ich werde nie zum Frühling sagen: verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt, oder zum Herbst: nehmen Sie es ja nicht übel, dieser Apfel ist nur zur Hälfte roth.
Friedrich Hebbel, 1813–1863
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Am Sonntag hat sich der Bruder Waffeln gewünscht. Mit Apfelmus und roter Grütze. Und das, obwohl er mir am Samstag schon Pilze mit Nudeln abgeschwatzt hat. Er hat es gefeiert und wir waren dankbar, dass wir ein Doppel-Waffeleisen haben, sonst wäre das eine Tagesaktion geworden. Menschen pflegen und begleiten bedeutet manchmal auch, Lebensfreude über Zuckerwerte zu stellen, wobei das kein Thema mehr ist, weil er richtig gut eingestellt ist.
Dennoch waren in diesen Tagen die Themen Streichung von Verhinderungspflege und Pflegehilfsmittel sowie Entlastungsbetragsänderungen Diskussionspunkt. Wenn man jemanden pflegt, der nicht 08/15 versorgt wird, sondern achtsam mit Ernährung, Medikamenten und anderem umgeht, auf einen stabilen Rhythmus, klare Strukturen und Konsequenz achtet, ist vieles eine freiwillige Leistung. Damit jemand, der mit Lähmung nicht immer einfach anzuziehen ist, dennoch ordentlich gekleidet ist, braucht er mehr Kleidung als nicht gehandicapte Menschen, weil der Verschleiß nicht zuletzt durch viel mehr Waschnotwendigkeit sehr hoch ist. Möchte ich anregende Beschäftigung, muss ich mir richtig viel einfallen lassen. All das kostet gigantisch viel Zeit und Geld. Da Zeitfenster weniger sind durch die Pflege, begrenzt das naturgemäß Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Ab hier wird es dann ungerecht. Dazu kommen Aussagen wie „Gib ihn doch ins Heim, wie kann man seinen Bruder pflegen.“ Ethisch-moralische Konflikte lassen sich nicht für alle Seiten zufriedenstellend lösen.
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Wir dürfen das Weltall nicht einengen, um es den Grenzen unseres Vorstellungsvermögens anzupassen, wie der Mensch es bisher zu tun pflegte. Wir müssen vielmehr unser Wissen ausdehnen, so dass es das Bild des Weltalls zu fassen vermag.
Francis Bacon
Danke an Katja für das wunderschöne Foto.
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Ich liebe den Wochenspruch der ersten Septemberwoche aus dem Seelenkalender. Das Licht aus Weltenweiten, das im Innern fortlebt, zum Seelenlicht wird und in die Geistestiefen leuchtet – Anfang September haben wir oft diese Stimmung in der Natur. Wir spüren, dass die Hitzekraft des Sommers gebrochen ist, dass das Licht, das uns im Außen so verlockt hat in den Sommerwochen, sich nun auf den Weg macht, um unser Inneres hell zu machen. So können die Erlebnisse des Jahres verwandelt werden, um nach und nach unseren Geist wieder anzuregen, der in der dunklen Jahreszeit aktiver wird.
Deshalb fangen wir unseren Jahreskurs im September an. Da nehmen wir noch viel von der Wärme mit, was den Start erleichtert, um dann Neues zu erarbeiten, was im Sommer schwerer fällt. Der Jahreskurs endet im September 2027. Er hat dann einmal den Einschwung nach Innen, den Ausschwung im Frühjahr nach Außen, zwei Übergänge, Kälte und Wärme mitgemacht und unser Inneres verwandelt. Ein Jahr ist lang? Es braucht ein Jahr, um vieles zu erleben, vertiefen und umzusetzen und in einem Jahr kannst du schauen, wo du dann stehst, was sich verändert hat. Alle Infos findest du hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus
Karden im Gegenlicht, Danke an Ursula für das Bild! Karde ist angezeigt, wenn wir uns schützen möchten vor schädlichen Einflüssen von außen.
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Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner
Ursula hat das wunderschöne Foto gemacht. Danke dir!
1 gefällt mir Das Licht aus Weltenweiten Im Innern lebt es kräftig fort Es wird zum Seelenlichte Und leuchtet in die Geistestiefen Um Früchte zu entbinden Die Menschenselbst aus Weltenselbst Im Zeitenlaufe reifen lassen. Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner Ursula hat das wunderschöne Foto gemacht. Danke dir!
Der September-Newsletter ist gerade auf die Reise gegangen. Hier auch für dich:
Ihr Lieben,
Fülle
Genug ist nicht genug! Gepriesen werde
Der Herbst! Kein Ast, der seiner Frucht entbehrte!
Tief beugt sich mancher allzu reich beschwerte,
Der Apfel fällt mit dumpfem Laut zur Erde.
Genug ist nicht genug! Es lacht im Laube!
Die saftge Pfirsche winkt dem durstgen Munde!
Die trunknen Wespen summen in die Runde:
„Genug ist nicht genug!“ um eine Traube.
Genug ist nicht genug! Mit vollen Zügen
Schlürft Dichtergeist am Borne des Genusses,
Das Herz, auch es bedarf des Überflusses,
Genug kann nie und nimmermehr genügen!
Conrad Ferdinand Meyer
„Chinesisches Feuerpferdjahr – man merkt es. Es brennt an allen Ecken und Enden.“ Ist das wirklich so? In Anbetracht des Dauerbeschusses an negativen Nachrichten von überall her verlieren wir aus dem Blick, dass es unglaublich viele positive Nachrichten gibt. Wer nur Waldbrände sieht, nimmt anderes weniger wahr, schürt die eigene Angst und gibt sie ins System – das ist ansteckend wie ein Virus.
Es ist schwer, immer wieder in seine Mitte zu kommen. Auszuhalten, dass vieles in diesem Jahr herausfordernd ist. Omnikrisen trotz allem für lösbar zu halten und an das Gute im Menschen und auf der Welt zu glauben. Fühle dich herzlich eingeladen, einen Moment innezuhalten. Durchzuatmen. Zu sehen, dass das Jahr vielleicht anstrengender war als andere durch vieles von Wetter bis Zeitgeist. Dass du nun einen Moment stillsitzen darfst. Wahrnimmst, dass du gerade irgendwo sitzt, diese Zeilen liest und ich dir hier von meinem Platz aus, an dem ich diese Zeilen schreibe, beste Gedanken sende. Ich glaube, dass die Zeiten spannend, herausfordernd und den Geist mächtig dehnend sind. Ich weiß, dass wir die Fähigkeit haben, mit vielen Dingen klarzukommen, wenn wir es uns zutrauen. Wir folgen gern negativen Rufern und vergessen, dass es in der Geschichte der Menschheit oft Einzelne waren, die manchmal seit Jahrhunderten positiven Einfluss haben. Unterschätze deine eigene Kraft nicht.
Jede Sekunde triffst du Entscheidungen, wählst etwas. Was, wenn deine Wahl auf etwas fällt, was gut für dich, die Menschheit und den Planeten ist? Wenn deine Schritte heute auf einen Weg führen, auf dem du wächst, andere in Freude mitnimmst, dich austauschst, Ermutigung stattfindet? Was, wenn dir klar wird: Alles, was du heute unternimmst, tust du im Wissen um deine Endlichkeit. Wie wären deine Entscheidungen heute, wenn es dein letzter Tag wäre? Wenn der Sinn deiner Existenz heute schlichtweg darin besteht, jemandem eine Tür aufzuhalten, ein nettes Wort zu sprechen, nicht in den allgemeinen Jammerchor einzustimmen? Was, wenn es immer nur darauf ankommt, diesen einen Moment gut zu gestalten, anstatt sich vom echten Leben zu entfernen, weil du im Kopf in negativen Grübelschleifen hängst?
Mit dem September kommt die Zeit, in der wir stiller und innerlicher werden. Vielleicht magst du mit einsteigen ins Nautilusjahr, um dich gemeinsam mit anderen in deine Kraft zu bringen. Mehr Ruhe, mehr Präsenz, mehr Wesentliches und weniger Ausgeliefertsein an die Algorithmen der KI-Welt. Im Leben sein statt am Leben. Für dich. September ist Michaelizeit – eine Phase, in der wir Kraft tanken, Mut schöpfen und uns daran erinnern, wer wir im Wesenskern sind: wundervolle großartige Menschen! Genau die richtige Zeit, um sich neu auszurichten. Wo immer wir uns im Herbst begegnen – herzlich willkommen!
Eure Herzwerker
Christine und Christoph Krokauer
Ab 1. 9. gelten neue Preise für unsere Kurse.
Unsere Termine im September
Sa., 5. 9., 9 bis 16 Uhr Online-Seminar (offen für alle Interessierten) zum Thema „How to flow“. Anmeldung zu diesem Seminartag und drei vertiefenden Lektionen hier: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-m13
Sa., 12. und So., 13. 9.: Die angehenden Cardea-Coaches beenden ihren systemischen Block. Dich interessiert eine Coachingausbildung? Wir starten am 26. September mit einer neuen Gruppe! Alle Infos hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus
Sa., 19, und So., 20. 9.: Hurra, wir starten in eine neue Runde der Therapeut:innen-Ausbildung! 12 Wochenenden werden wir uns in die intensive therapeutische Arbeit mit Menschen vertiefen. Interesse an dieser Ausbildung? Dann melde dich gern.
Sa., 26. 6. 9 bis ca. 11 Uhr: Kickstart im Nautilusprojekt. Der Kickstart ist kostenfrei, du kannst gern mit dabei sein und dann entscheiden, ob du das Jahr mit uns gehen magst. Hier dein Anmeldelink: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-kickstart-2026
So., 27. 9. 9 bis 16 Uhr Online-Seminar (für alle Interessierten offen) zum Thema „In welchem System lebst du so? Chaos und Ordnung“. Anmeldung hierüber: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-em1
Aufstellungsmöglichkeiten
Wir nehmen gern Anmeldungen für die Aufstellungen zu den letzten Terminen 2026 an: 22. 11. und 20. 12. Verbindlich sind ein Vor- und Nachgespräch. Bitte per Mail bei mir melden. Alle Termine für 2027 findet ihr auf der Homepage.
26. 9. 9 Uhr: KICKSTART im NAUTILUSPROJEKT!
Es reicht dir an Stress und Chaos außen wie innen? Am 26. September starten wir mit Menschen, die sich innerlich und äußerlich aufrichten wollen, sich und andere gut führen möchten, Fragen an die Zukunft haben und Antworten finden wollen in ein besonderes Jahr. In diesem Jahreskurs geht es um unsere innere Haltung uns selbst, anderen und dem Leben gegenüber, darum, unser Leben mit Lachen und Freude, mit Neugier und Interesse zu füllen, Weite zu erfahren und unsere eigenen Grenzen im Denken, in unseren Meinungen und Ansichten, auf liebevolle Weise zu dehnen. Alle Infos und Anmeldung hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus
Der Kickstart ist kostenfrei (Dauer ca. 2 Stunden) und für alle offen! Anmeldungen sind möglich bis 10. 10., danach ist kein Einstieg in diesem Jahr mehr möglich.
Hast du schon unseren neuen Trailer für den Jahreskurs im Rahmen des Nautilus-Projekts gesehen? Schau gern mal hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus
Seelchen öffnen Türen und sind ein feines Geschenk
Das Seelchen ist ein Gutschein für eine Coachingstunde, das kannst du herunterladen, ausdrucken und verschenken. Es wird erst nach dem Stattfinden der Stunde berechnet. Hier findest du das Seelchen: https://www.seelengarten-krokauer.de/kostenfrei/#seelchen
Praxisinfo
Die Erkältungszeit beginnt. Da ich nach wie vor meinen schwerstbehinderten Bruder mit stark geschwächtem Immunsystem pflege, bitte ich darum, dass Menschen mit Infekten ihre Termine online wahrnehmen. Kein Termin muss deshalb ausfallen, doch bei Infekt bitte nicht persönlich erscheinen. Ersttermine werden verlegt, weil sie in Präsenz stattfinden müssen. Im Infektfall gebt mir bitte Bescheid, dass wir auf online switchen oder verschieben. Danke.
VHS Kitzingen. Alle Veranstaltungen sind freigeschaltet
Wichtig: Für Seminare werden die Anmeldelisten ca. 3-4 Wochen vor dem Kurs geschlossen. Wenn sich zu wenige angemeldet haben, wird der Kurs abgesagt. Alle Kurse sind auf der Homepage der VHS Kitzingen bereits freigeschaltet, so dass ihr euch direkt schon anmelden könnt. Danke! Vorträge sind weiterhin ohne Anmeldung und finden – außer im Krankheitsfall – statt.
Di., 13. 10. und Di., 20. 10, jeweils 19 bis 20.30 Uhr im Seminarraum III der Alten Synagoge Kitzingen: „Schatzkiste Ressourcen – Finde deine Kraftquellen im Alltag“. Oft sind uns unsere wichtigsten Ressourcen nahezu unbekannt und wir sitzen auf einer Schatzkiste, ohne es zu wissen. Das können äußere Kraftquellen sein und innere. An diesen beiden Abenden lernen wir hoffentlich viele dieser Kraftquellen kennen und bringen uns damit wieder besser in unsere Kraft. Bitte hierfür direkt bei der VHS Kitzingen bis spätestens 5. 10. anmelden! https://www.vhs-kitzingen.de/kurs/gesellschaft/persoenlichkeitsentwicklung-psychologie/schatzkiste-ressourcen-entdecke-deine-kraftquellen-im-alltag/26H16112KT
Di., 24. 11., 19 Uhr Foyer Alte Synagoge Kitzingen Vortrag: „Erholsamer Schlaf – die Geheimzutat für mehr Flow“. Flow entsteht, wenn wir ganz in dem aufgehen, was wir gerade tun. Diesen Zustand erreichen wir heute immer seltener. Wie wir diesen Zustand besser erreichen und wie ein Flowprozess abläuft, beleuchten wir in diesem Vortrag. Was guter Schlaf damit zu tun hat und wie wir diesen fördern können, werden wir ebenfalls mit anschauen. Keine Anmeldung nötig, an der Abendkasse wird ein kleiner Beitrag erhoben!
„Auszeit im Alltag – kleine Bewegungseinheiten für mehr Balance“ ist das Thema des VHS-Seminars am Di., 1. und Di., 8. 12., jeweils 19 bis 20.30 Uhr. Es sind die kleinen Dinge, die langfristig helfen, uns im Alltag immer wieder gut in unsere Mitte zu bringen und unser Nervensystem zu regulieren. Die Übungen sind für jedermann in jedem Alter geeignet. Wir schauen uns verschiedene Möglichkeiten an, so dass jeder findet, was zu ihm/ihr und dem jeweiligen Alltag passt. Bitte hierfür direkt bei der VHS Kitzingen bis spätestens 21. 11. anmelden! https://www.vhs-kitzingen.de/kurs/gesundheit/entspannung-stressbewaeltigung/entspannung-koerpererfahrung/auszeit-im-alltag-kleine-bewegungseinheiten-fuer-mehr-balance/26H32751KT
„Metamoderne – willkommen in der Zukunft!“ lautet das Vortragsthema am Di., 19. 1. um 19 Uhr im Foyer der Alten Synagoge Kitzingen. Was bedeutet Metamoderne eigentlich? Wann sind die vielen Krisen in der Welt beendet? Wir schauen uns an diesem Abend Platons Gastmahl an und wandern von dort durch die Geschichte bis in die Zukunft – welche Entwicklungsaufgaben erwarten uns und wie können wir den Mut zur Zukunft entwickeln? Ein Abend zur Stärkung in bewegten Zeiten. Keine Anmeldung nötig, an der Abendkasse wird ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben.
Neues aus der Praxis
Holla, die Waldfee! Von wegen ruhige Tage im August. Was die Menschen an Themen in die Praxis getragen haben, hatte beachtlichen Tiefgang. Nicht gerade wenige erleben Stellenstreichung und Stundenkürzungen, Diagnosen der unerwarteten Art, Trennungen, die eher an kriegerische Auseinandersetzungen erinnern denn als erwachsene Feststellung, dass jeder nun seinen eigenen Weg gehen mag. Das Jahr war kraftraubend für viele und nun liegen, trotz Urlaub und Wegfahren, was wegen Waldbränden und anderem Chaos oft auch nicht so freudig war, die Nerven restlos blank.
Was ist zu tun? Erstmal ausatmen. Dann alles Stück für Stück angehen. In Ruhe. Mit Bedacht und Besinnung, nicht aus dem ersten Affekt heraus. Nicht hitzig, sondern achtsam. Klar und konkret, anstatt das Breitschwert herauszuholen für einen Rundumschlag. Und ja, es braucht Mut, Hilfe anzunehmen. Also fass dir ruhig ein Herz. Es kann nur klarer und damit vielleicht auch machbarer und besser werden.
Termin gewünscht? Am einfachsten geht es per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de
Neues aus dem Coaching
Im August gab es einiges an Einzelcoachings, haben kluge Menschen ihre Auszeit genutzt, um sich und ihr Leben auf den Prüfstand zu stellen, zu klären, wo Energielöcher sind und wie man sie stopft, sich gut aufzustellen für den Herbst und das Thema mentale und allgemeine Gesundheit auf einen guten stabilen Boden zu stellen. DAS ist großartig. Respekt und Dank an alle, die das für sich und ihr Umfeld getan haben.
Terminvereinbarungen für die Praxis/Coaching: Bitte per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de
Ansonsten bitte gern auf den AB sprechen, DANKE. Termine nur nach Vereinbarung!
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Mit Blitz und Donner verabschiedet sich hoffentlich die Schwüle und macht (Wunschdenken!) zartem Regen Platz.
Diskussion bei uns um die Wichtigkeit von Dingen, die uns vielfach beschäftigen und in den Medien verteilt werden. Rund zwei Drittel der Menschheit hat weder die Muße noch die Möglichkeit/das Interesse, sich mit dem zu befassen, was uns den ganzen Tag vor kleine Kästen fesselt. Da geht es um andere Themen. Die Bedeutung, die wir Nichtigkeiten geben, ist anderswo null. Es ist nicht weltweit von Interesse, ob ein „Promi“ zum Frühstück Kürbiskerne isst oder sein zweijähriges Kind einen Ohrring bekommt. Die Themen, über die wir hier bei uns sprechen, sind nicht die, über die woanders geredet wird.
Vielleicht hilft uns das ab und an, den Taschenkobold aus der Hand zu legen und uns die Frage zu stellen: Was in meinem Leben ist wichtig und bedeutsam für mich? Sehe ich, was hier bei uns und anderswo ist? Aus welchen Quellen schöpfe ich mein Wissen? Glaube ich, was ich den ganzen Tag angezeigt bekomme oder habe ich ein gesundes Misstrauen?
Wir sind nicht mehr in der Lage zu erkennen, was wirklich ist und was nicht, was wahrhaft gebraucht und was künstlich an Bedürfnissen erzeugt wird. Manchmal hilft es, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Ich weiß, unpopulärer, unangenehmer Gedanke. Möge dein Wochenende ruhig und freundlich sein.
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