Kategorie: Allgemein

  • Still und schön

    Rote Bergblätter –

    die Abendsonne kehrt

    in den Himmel zurück.

    Kobayashi Issa, 1763–1823

  • Voll lost

    Jetzt wissen wir es: Die Festplatte, die im Juli kaputtgegangen ist, ist final lost. Aus den „vermutlich sind 80 bis 90 Prozent zu retten“ wurde ein „wir können nichts wiederherstellen“. Da ich nun schon Wochen weiß, was fehlt, muss ich nicht mehr denken „wenn die Daten wieder da sind …“. Schade: Hunderte von Fotos, die ich von unserem Bruder von seiner Zeit bei uns seit 3 ½ Jahren gemacht habe, sind weg. Mist: Ich bin in einer umfangreichen Fortbildung. Alle Mitschriebe, alles, was ich aus der Literatur dazu zusammengetragen und notiert, Lernmaterialien, die ich mir dazu gemacht habe, sind weg. Ende Januar ist Ende des Prüfungszeitraums. Mir fehlen schriftliche 85 Prozent des erarbeiteten Stoffs (ich glaube nicht, dass der in meinem Gehirn schon final gelagert ist. Mitschrieb ist nicht Gelerntes). Ich versuche, alles neu aufzubauen. Entweder gelingt es oder ich lerne, dass auch ich nicht alle Dinge so beenden kann wie erträumt. Schade für die Fotos, ärgerlich für alle Unterlagen des Bruders, die wir für Ämter, Behörden, Kassen jemals eingescannt hatten. Es ist, wie es ist.

    Learning: Wir haben jetzt viel stärkere Sicherungssysteme und noch mehr Speicherroutinen installiert, die Erfahrung ergibt, dass ich wieder so lerne wie die meiste Zeit meines Lebens: Exzerpieren, verdichten, auf Spickzettel schreiben und auswendig lernen. Hoffnung: Wenn ich das zum zweiten Mal mache, wird das wahrscheinlich grandios gut für den Lernstoff sein. Vermutlich hat den keiner so intensiv beackert wie ich, ob dann mit oder ohne Abschluss. Allen einen Tag ohne Stromausfall mit unerwarteten Folgen, dafür Frohsinn.

  • Auf Wechsel gefasst sein

    Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen. Das Leben gehört den Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.

    Johann Wolfgang von Goethe, 1749–1832

    Minigartendeko am Wegesrand in Dornach entdeckt.

  • Durchatmen

    Wenn es uns an positiven Aussichten auf mancherlei Ebene mangelt, macht es Sinn, sich gezielt welche zu suchen, damit sich unser Geist daran aufrichten kann. Welche Kraft in der Natur steckt, wissen wir und vergessen es oft. Herbst ist eine wunderbare Jahreszeit, um die Wanderschuhe zu schnüren und sich hinauszubegeben, die Farbenvielfalt zu bewundern, leuchtende Hagebutten zu bestaunen und die blauen Schlehen, die noch lange brauchen, bis sie erntereif werden nach dem ersten wirklichen Frost.

    Im Garten bekommen die ersten Büsche das Rot, das von einem wärmegefüllten Jahr berichtet. Es leuchtet vor meinem Fenster und die Rose daneben hat sich entschieden, ebenfalls noch einmal aufzublühen. Natur verschenkt sich, verströmt Farben, Düfte und zauberschöne Formen. Eine Kletterpflanze im Garten hat auf einer Seite grüne, auf der anderen bereits gelbe Blätter, was mich an Landart-Kunst erinnert und wie berührend das ist. So viel Freude kommt auf beim Anblick dieser Schönheit. Wie schön, dass mir diese Pracht aufgefallen ist, weil ich langsam machen musste. Die Wetterwechsel bescheren mir mitunter üble Kopfschmerzen und so habe ich in Ruhe gemacht, was liegengeblieben ist mit Augenferien im Garten.

    Den Aussichtspunkt hat Ursula beim Wandern fotografiert, lieben Dank für dein Bild!

  • Im Nebel ruhet noch die Welt

    Im Nebel ruhet noch die Welt,

    Noch träumen Wald und Wiesen:

    Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,

    Den blauen Himmel unverstellt,

    Herbstkräftig die gedämpfte Welt

    In warmem Golde fließen.

     

    Eduard Mörike

     

    Während sich ein Teil der Welt noch mit Nebel zudeckt, ist dieser Baum bereit für den Frühherbsttag. Stephanie hat das Foto gemacht. Danke!

  • Gute Reise!

    Ein Dutzend Menschen sind am Samstag in unserem Jahreskurs gestartet – 52 Wochen lang gemeinsam lernen, forschen, entdecken, die Welt neu sehen, Mutkräfte entwickeln, weshalb wir immer im September auf die Reise gehen, wenn die Michaelizeit uns leichter an die Startlinie bringt und uns ermutigt, auf neuen Wegen zu schreiten. Von Herzen wünschen wir allen eine gute Reise mit vielen spannenden und abenteuerlichen Momenten, Erkenntnissen und ihre Umsetzung in das Alltagsleben, Begegnungen in den Arbeitsteams und mit allen zusammen an den Seminartagen. Wer mitreisen mag, kann noch bis 10. 10. einsteigen: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/

    Ihren ersten Extramodultag hatten die angehenden Therapeuten am Sonntag zur Frage, was Systeme eigentlich sind und einen vielleicht neuen Blick darauf geworfen, was wir jeden Tag erleben, aber kaum hinterfragen. Auch hier: Schon nach dem ersten Seminarwochenende ist die Gruppe mit so viel Freude und Power gestartet – Danke.

    Die Michaeliwoche bietet nicht nur einen Feiertag am Samstag, an dem ich selbst eine Fortbildung machen kann, sondern spannende Begegnungen mit Menschen in Krisen, die heftig sind. Derzeit machen viele Menschen sehr herausfordernde Erfahrungen auf allen Ebenen. Es ist alles andere als leicht, damit angemessen ruhig umzugehen. Wir neigen dazu, uns spät erst Hilfe zu holen. Manches ginge vielleicht etwas entspannter, wenn wir es wagen würden, schneller zu sagen: Ich brauche einen Blick aus einer anderen Perspektive, damit ich wieder Wege erkennen kann. Kein Zeichen der Schwäche, sondern der Stärke. Möge die spezielle Energie in dieser Woche jedem Mut und Zuversicht schenken.

    Stephanie wusste, wohin die Reise mit diesem Zug in der Schweiz ging und hat im passenden Moment das Foto gemacht. Danke!

  • Michaeli-Stimmung

    Michaeli-Stimmung

     

    Natur, dein mütterliches Sein

    Ich trage es in meinem Willenswesen

    Und meines Willens Feuermacht

    Sie stählet meine Geistestriebe

    Dass sie gebären Selbstgefühl

    Zu tragen mich in mir.

     

    Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

     

    Stephanie hat dieses zauberhafte Foto gemacht. Lieben Dank!

  • Oktober-Gedanken

    Ihr Lieben,

     

    Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale, nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt, während jene wartet, bis sie gefüllt ist.

    Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter, denn sie weiß, dass der verflucht ist, der seinen Teil verringert (…) Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zur See. Die Schale schämt sich nicht, nicht überströmender zu sein als die Quelle … Du tue das Gleiche! Zuerst anfüllen, dann ausgießen. Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen, nicht auszuströmen … Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst. Wenn du nämlich schlecht mit dir umgehst, wem bist du gut? Wenn du kannst, hilf mir aus der Fülle, wenn nicht, schone dich.

     

    Aus einem Brief von Bernhard von Clairvaux, Mystiker, Abt (1090-1153)

     

    Bernhard von Clairveauxs Text finde ich, Jahrhunderte später, berührend. Schale sein und darauf achten, dass sie gefüllt ist – wir wissen das, unser Handeln steht dem oft entgegen.

    In der Michaeliwoche erleben wir oft Wandel im Außen. Hitze weicht sanfteren Temperaturen, die Farben in der Natur werden reichhaltig und staunenswert, reifende Früchte tragen die Energie des Sommers in sich. Bevor die Welt hinter Nebelschleiern in die Dunkelheit hineinschreitet, kommt die Kraft des Sommers in einer ungeahnten Fülle zu uns und versorgt uns mit neuer Energie. Das Menschenpendel schwingt vom „Draußensein“ auf innerliches Tun. Denken, be-sinnen, Neues erschließen, Altes zur Ruhe und Reife kommen lassen, all das steht nun vor uns, ehe zum Ende des nächsten Monats der Schutz vor der Dunkelheit und ihren auch anderen Kräften präsent wird mit Allerheiligen und Allerseelen.

    Längst haben wir das Erfahren dieser Lebens- und Atemprozesse von Mutter Natur zu überhören verlernt, sind mit Ablenkung ganz woanders. Memo: Du bist ebenso Natur wie Baum, Blatt und Blüte, alle Tiere und bestehst wie alles andere auch aus Bestandteilen des mineralischen Naturreichs.

    Pflegen wir diese Kenntnisse? Nähren wir unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist entsprechend, dass wir immer wieder in unsere innere Mitte finden, oder gewinnen die Ablenkungen der Außenwelt (deren Ziel in totaler Ablenkung besteht und momentan sind sie sehr erfolgreich damit) oder das Angstmachen?

    Das Land zeigt durch die Wahlen: wir wissen nicht mehr, was denn richtig ist. Wir gehen in Extreme, weil wir Sehnsucht nach einfachen Erklärungen und klaren Ansagen haben. Gefahr droht durch solches Denken, es spült Handlungsweisen hoch, die Kultur, Denken, sogar Menschsein vernichten können. Wir werden nie mehr einfache Lösungen für komplexe Themen finden, weil die Welt komplexer ist. Wir können jedoch lernen, mit dem Tempo, der Vielfalt und dem Nichtwissen umzugehen und gute Wege für alles zu finden.

    Was brauchen wir? Stille. Klarheit. Ruhe. Offenheit. Vertrauen. Mut. Kleine stabile freundschaftliche Netzwerke des Miteinanders, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit. Weisheit, Wissen und eine gewisse Immunität gegenüber Ablenkung, Verlockung durch vermeintliche Vereinfachung und Verführung durch Macht. Wie lernen wir das? In der Natur finden wir die meisten Antworten. Natur kennt weder CEOs noch Machtstrukturen, weder Gier noch Neid, sie balanciert Gleichgewichte aus und fördert gesundmachende Vielfalt. Oder du kommst mit uns auf die Jahresreise im Nautilusprojekt – bis 10. Oktober kannst du einsteigen und dich in einem Jahr mit anderen Perspektiven, Ruhe und Austausch mit liebevollen Menschen befassen, die dir helfen, den für alle derzeit oft so anstrengenden und verwirrenden Alltag zu gestalten.

    Wir sind Menschen. Wir haben Angst, Sorgen, Nöte. Wir machen Fehler und irren. UND wir sind großartige kreative Schöpferwesen voller Freude, Liebe und Ideen. Welchen Anteil in uns wollen wir nähren?

     

    Eure Herzwerker

    Christine und Christoph Krokauer

     

    Unsere Termine im Oktober

    Sa., 10. 10., 9 bis 16 Uhr Online-Seminar (offen für alle Interessierten) zum Thema „Salutogenese. An Krisen wachsen“. Anmeldung zu diesem Seminartag und vier vertiefenden Lektionen hier: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-m01

    So., 11. 10., 9 bis 16 Uhr Online-Seminar (offen für alle Interessierten) zum Thema „Werte machen das Leben wertvoll“. Anmeldung hier: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-em2

    Di., 13. 10. und Di., 20. 10, jeweils 19 bis 20.30 Uhr im Seminarraum III der Alten Synagoge Kitzingen: „Schatzkiste Ressourcen – Finde deine Kraftquellen im Alltag“. Oft sind uns unsere wichtigsten Ressourcen nahezu unbekannt und wir sitzen auf einer Schatzkiste, ohne es zu wissen. Das können äußere Kraftquellen sein und innere. An diesen beiden Abenden lernen wir hoffentlich viele dieser Kraftquellen kennen und bringen uns damit wieder besser in unsere Kraft. Bitte hierfür direkt bei der VHS Kitzingen bis spätestens 5. 10. anmelden! https://www.vhs-kitzingen.de/kurs/gesellschaft/persoenlichkeitsentwicklung-psychologie/schatzkiste-ressourcen-entdecke-deine-kraftquellen-im-alltag/26H16112KT

    Am 14. 10. darf ich zu Gast in einer Selbsthilfegruppe sein. Wir werden uns mit der Frage befassen, wie wir mit überwältigenden Gefühlen und Ängsten gut umgehen können. Es freut mich sehr, dass ich mit einigen Selbsthilfegruppen zusammenarbeiten darf. Danke für euer Vertrauen!

    Sa., 17. und So., 18. 10.: Die angehenden Cardea-Therapeuten haben ihr zweites Kurswochenende. Am Sonntag finden Aufstellungen statt (ausgebucht), für den November nehmen wir gern noch Anfragen für Aufstellungen an. Thema des Wochenendes ist systemische Arbeit.

    Sa., 24. und So., 25. 10.: Die angehenden Cardea-Coaches haben ihr letztes Inputseminar im Rahmen ihrer Ausbildung. Thema sind die „7 Dimensionen in der Arbeit von Ken Wilber“. Im November ist unser Abschlusswochenende mit der Präsentation der Abschlussarbeiten. Wow! Dann ist eure Kurszeit vorbei, ihr geht stolz in die Welt und tragt alles liebevoll zu den Menschen, was ihr euch erarbeitet habt. Dich interessiert eine Coachingausbildung? Wir starten 2027 mit einer neuen Gruppe, Voraussetzung ist das erfolgreich absolvierte Nautilusjahr. Du kannst bis 10. 10. in das Nautilusjahr einsteigen und dann 2027 direkt mit der Coachingausbildung anschließen! Alle Infos hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

     

    Aufstellungsmöglichkeiten

    Wir nehmen gern Anmeldungen für die Aufstellungen zu den letzten Terminen 2026 an: 22. 11. und 20. 12. Verbindlich sind ein Vor- und Nachgespräch. Bitte per Mail bei mir melden. Alle Termine für 2027 findet ihr auf der Homepage.

     

    Seelchen öffnen Türen und sind ein feines Geschenk

    Das Seelchen ist ein Gutschein für eine Coachingstunde, das kannst du herunterladen, ausdrucken und verschenken. Es wird erst nach dem Stattfinden der Stunde berechnet. Hier findest du das Seelchen: https://www.seelengarten-krokauer.de/kostenfrei/#seelchen

     

    Praxisinfo und Ferien

    Vom 26. bis 30. 10. ist die Praxis geschlossen für Auszeit und Fortbildung. Ihr könnt gern Terminanfragen senden, wir haben jedoch nur sporadisch Zugriff auf Nachrichten, in den Tagen liegt der Fokus auf Stille für uns.

    Die Erkältungszeit ist gestartet. Menschen mit Infekten nehmen ihre Termine aufgrund der Pflegesituation im Haus bitte ausschließlich online wahr. Kein Termin muss deshalb ausfallen, doch bei Infekt bitte nicht persönlich erscheinen. Ersttermine werden verlegt, weil sie in Präsenz stattfinden müssen. Im Infektfall gebt mir bitte Bescheid, dass wir auf online switchen oder verschieben. Danke.

     

    VHS Kitzingen: Alle Veranstaltungen sind freigeschaltet

    Wichtig: Für Seminare werden die Anmeldelisten ca. 3-4 Wochen vor dem Kurs geschlossen. Wenn sich zu wenige Menschen angemeldet haben, wird der Kurs abgesagt. Alle Kurse sind auf der Homepage der VHS Kitzingen freigeschaltet, so dass ihr euch direkt schon anmelden könnt. Danke! Vorträge sind weiterhin ohne Anmeldung und finden – außer im Krankheitsfall – statt.

    Di., 24. 11., 19 Uhr Foyer Alte Synagoge Kitzingen Vortrag: „Erholsamer Schlaf – die Geheimzutat für mehr Flow“. Flow entsteht, wenn wir ganz in dem aufgehen, was wir gerade tun. Diesen Zustand erreichen wir heute immer seltener. Wie wir diesen Zustand besser erreichen und wie ein Flowprozess abläuft, beleuchten wir in diesem Vortrag. Was guter Schlaf damit zu tun hat und wie wir diesen fördern können, werden wir ebenfalls mit anschauen. Keine Anmeldung nötig, an der Abendkasse wird ein kleiner Beitrag erhoben!

    „Auszeit im Alltag – kleine Bewegungseinheiten für mehr Balance“ ist das Thema des VHS-Seminars am Di., 1. und Di., 8. 12., jeweils 19 bis 20.30 Uhr. Es sind die kleinen Dinge, die langfristig helfen, uns im Alltag immer wieder gut in unsere Mitte zu bringen und unser Nervensystem zu regulieren. Die Übungen sind für jedermann in jedem Alter geeignet. Wir schauen uns verschiedene Möglichkeiten an, so dass jeder findet, was zu ihm/ihr und dem jeweiligen Alltag passt. Bitte hierfür direkt bei der VHS Kitzingen bis spätestens 21. 11. anmelden! https://www.vhs-kitzingen.de/kurs/gesundheit/entspannung-stressbewaeltigung/entspannung-koerpererfahrung/auszeit-im-alltag-kleine-bewegungseinheiten-fuer-mehr-balance/26H32751KT

    „Metamoderne – willkommen in der Zukunft!“ lautet das Vortragsthema am Di., 19. 1. um 19 Uhr im Foyer der Alten Synagoge Kitzingen. Was bedeutet Metamoderne eigentlich? Wann sind die vielen Krisen in der Welt beendet? Wir schauen uns an diesem Abend Platons Gastmahl an und wandern von dort durch die Geschichte bis in die Zukunft – welche Entwicklungsaufgaben erwarten uns und wie können wir den Mut zur Zukunft entwickeln? Ein Abend zur Stärkung in bewegten Zeiten. Keine Anmeldung nötig, an der Abendkasse wird ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben.

     

    Neues aus der Praxis

    Respekt vor euren Herausforderungen. Krasse Diagnosen. Trennungen en masse. Schockmomente, weil derzeit viele Menschen ihre Kündigung unerwartet bekommen. Umgang innerhalb der Familie. Pädagogische Themen, aufploppende Erinnerungen an schwer einzuordnende Lebenssituationen, Schmerz, der die Seele aufbricht und alles lähmt, immer wieder das Thema Fatigue. Seit Anfang des Jahres befasse ich mich intensiv mit Fatigue, weil sie nicht nur bei Long Covid auftreten kann, sondern auch bei Krebserkrankungen und vielem mehr. Was auch immer euch das Herz beschwert: Lasst es uns anschauen. Geht dran, damit Lösungen entwickelt werden können. Manchmal geht es um radikale (im Sinne von radix, die Wurzel) Annahme dessen, was ist.

     

    Termin gewünscht? Am einfachsten geht es per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

     

    Neues aus dem Coaching

    Herrlich! Ich freue mich sehr, dass ich inzwischen zahlreiche Teams in unterschiedlichen Lebensfeldern begleiten darf mit Coachings – Kindergärten, Teams, die Transformationsprozesse wünschen, Kommunikations- und Führungskräftetraining, Gruppen, in denen Streit und Zwist herrscht und Ruhe einkehren soll, Einzelmenschen, die entweder konkrete Konflikte beilegen möchten oder sich generell einnorden müssen, weil alles zu chaotisch geworden ist. Danke von Herzen für euer Vertrauen und Danke, dass wir gemeinsam so großartig lernen dürfen. Ich liebe es!

     

    Terminvereinbarungen für die Praxis/Coaching: Bitte per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

    Ansonsten bitte gern auf den AB sprechen, DANKE. Termine nur nach Vereinbarung!

    Foto: Stephanie Heger

     

  • Für Kurzentschlossene

    Wenn wir heute um 9 Uhr in den Jahreskurs „Innere Kraft und Klarheit“ gehen, folgen wir dem roten Fragefaden: „Wer bin ich?“ Wer sind wir im Angesicht globaler Polykrisen auf vielerlei Ebenen? Im Umgang mit KI, die langfristig dazu führen kann, dass wir unsere Hirnvernetzung vernachlässigen, weil selbst denken nicht mehr en vogue ist? Wie gehen wir mit unserem geistigen Nährboden um, wenn wir schon im Außen jede Humusschicht zerstören? Was nährt uns denn überhaupt körperlich, seelisch und geistig?

    Das sind nur einige winzige Gedanken zu diesem Jahr, in dem es um Mindset geht, unsere Sinne (wir lernen 12 davon kennen), Achtsamkeit und Freude, Dankbarkeit, Hinschauen und Herzlauschen plus x.

    Es geht in diesen herausfordernden Zeiten im Außen nicht mehr um Macht und Egozentrik, sondern um die grundlegende Frage, was Menschsein sein könnte, wie wir uns aufstellen und einen Bewusstseinsshift vornehmen können.

    Magst du spontan am Kickstart (kostenfrei) mit dabei sein? Dann hier anmelden: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-kickstart-2026

    Anmeldungen zum Jahreskurs sind bis 10. Oktober möglich, dann schließen sich die Türen bis 2027. Du möchtest erstmal Infos haben? Gern, hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

     

     

    Britta Leonhard-Kuschner hat das Foto gemacht. Danke dir!

  • Wer vom Ziel nicht weiß

    Wer vom Ziel nicht weiß,

    Kann den Weg nicht haben,

    Wird im selben Kreis

    all sein Leben traben;

    Kommt am Ende hin,

    Wo er her gerückt,

    Hat der Menge Sinn

    Nur noch mehr zerstückt.

    Wer vom Ziel nichts kennt,

    Kann’s doch heut erfahren;

    Wenn es ihn nur brennt

    Nach dem Göttlich-Wahren;

    Wenn in Eitelkeit

    Er nicht ganz versunken

    Und vom Wein der Zeit

    Nicht bis oben trunken.

    Denn zu fragen ist

    Nach den stillen Dingen

    Und zu wagen ist,

    Will man Licht erringen;

    Wer nicht suchen kann;

    Wie nur je ein Freier,

    Bleibt im Trugesbann

    Siebenfacher Schleier

    Christian Morgenstern

    Danke an Theresa für das Foto vom Jakobsweg.