Autor: Christine Krokauer

  • Läuft die Zeit

    Läuft die Zeit

    Eins, zwei, drei im Sauseschritt,
    läuft die Zeit, – wir laufen mit.
    Schaffen, schuften, werden älter,
    träger, müder und auch kälter.
    Bis auf einmal man erkennt,
    dass das Leben geht zu End.
    Viel zu spät begreifen viele,
    die versäumten Lebensziele:
    Freude, Schönheit der Natur,
    Gesundheit, Reisen und Kultur.
    Darum Mensch – sei zeitig weise:
    Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!

    Wilhelm Busch, 1832-1908

    Vorfreude auf die Lavendelblüte.

    2 gefällt mir Eins, zwei, drei im Sauseschritt, läuft die Zeit, – wir laufen mit. Schaffen, schuften, werden älter, träger, müder und auch kälter. Bis auf einmal man erkennt, dass das Leben geht zu End. Viel zu spät begreifen viele, die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum Mensch – sei…

  • Schleudergang

    Schleudergang

    Krasse Tage. So viele Themen! Overload bei der Arbeit, Krebserkrankung der Mutter eines Klienten, Jobwechsel, der gar mit einem Kontinentwechsel verbunden ist – soll ich das wagen oder nicht? Persönlichkeitsveränderung des Partners durch Unfall, wie gehe ich damit um? Wo und wie finde ich Hilfe, wenn Gewalt in der Ehe im Spiel ist? Umgang mit Panikgefühlen, weil jemand vor vielen Menschen sprechen soll, Vorbereitung einer Familienaufstellung mit Konkretisierung des Themas, Stalking nach Trennung von einem Menschen mit Überwachungsneigung, wie kann ich mich schützen? Diese Tage zeigen die Bandbreite des Lebens ganz besonders.

    Auffallend: Wir verlieren in diesen Tagen das Gefühl von Sicherheit. Je lauter und chaotischer die Welt im Außen ist, desto stärker schwankt der Boden unter unseren Füßen, desto gefährlicher sind Menschen, die versuchen, uns die Welt schlicht und einfach zu erklären. Die Welt ist komplex, das ändert sich nicht mehr ins Schlichte. Es gibt keine Zweiteilung in „gut“ und „böse“.  Es gibt keine einfachen Lösungen mehr. Sicherheit finden wir in uns selbst, in unserem Herzen, das ein Löwenherz sein kann, wenn wir es ihm zutrauen. Und im klaren Nein zu jenen, die uns weismachen wollen, dass man die Welt ganz einfach einteilen kann.

     

    Wie ein magischer Zauberwald – Ursula hat diesen Ort entdeckt und fotografiert. Danke.

    2 gefällt mir Krasse Tage. So viele Themen! Overload bei der Arbeit, Krebserkrankung der Mutter eines Klienten, Jobwechsel, der gar mit einem Kontinentwechsel verbunden ist – soll ich das wagen oder nicht? Persönlichkeitsveränderung des Partners durch Unfall, wie gehe ich damit um? Wo und wie finde ich Hilfe, wenn Gewalt in der Ehe im Spiel…

  • Überschaubare Sicherheiten

    Überschaubare Sicherheiten

    Sicherheiten menschlichen Lebens? Alles, was lebt, wird irgendwann sterben. Alles verändert sich ständig.

    Deine Augenferien heute hat Ursula fotografiert. Danke für dein Bild!

    2 gefällt mir Sicherheiten menschlichen Lebens? Alles, was lebt, wird irgendwann sterben. Alles verändert sich ständig. Deine Augenferien heute hat Ursula fotografiert. Danke für dein Bild!

  • Minipausen

    Minipausen

    In diesen Tagen schwingen viele Gedanken noch mit dem Wochenende mit, in dem es um Resonanz ging. Womit gehen wir in Resonanz? Sind wir in uns „stimmig“, haben wir unseren ureigenen Ton gefunden? Wo bin ich ganz bei mir, vollkommen mit mir verbunden?

    Darüber denken wir im Alltag vermutlich selten nach. Wenn ich mache, was mit mir im Einklang ist, fühlt es sich gut, rund, stimmig an. Dann kostet es mich keine Energie, sondern gibt mir welche. Mehr von dem, was sich stimmig anfühlt, weniger vom anderen oder anders gesagt: Folge deiner Freude.

    Kontrastprogramm beim Coachingtermin unter dem Motto: „Boah, zur Zeit ist alles viel zu viel.“ Wie finde ich auch im chaotischen Tausenderlei des Alltags zu mir? In Minipausen. Im Durch- und vor allem Ausatmen. Im Blick in die Natur. Im Trinken einer Tasse warmen Tees, gern frische Melisse, Eisenkraut, Tulsi oder griechischen Bergtee. Im Beobachten eines Baums auf dem Weg zur Arbeit oder eines Beetes – Wie verändert es sich im Jahreslauf?

    Wodurch kannst du dich immer wieder einmitten? Was hilft dir, durchzuatmen? Wo schwingst du mit deinem eigenen Ton in die Welt hinaus?

     

    Erdbeeren – bald sind sie im Garten soweit. Bis dahin erfreut uns Beates Foto. Danke dir!

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  • Wiesenblumen

    Wiesenblumen

    Viele Augen gehen durch die Wiese, aber nur wenige sehen die Blumen darin.

    Ralph Waldo Emerson, 1803–1882

    Beate hat die Blümchen in der Wiese entdeckt. Danke für dein Bild!

    2 gefällt mir Viele Augen gehen durch die Wiese, aber nur wenige sehen die Blumen darin. Ralph Waldo Emerson, 1803–1882 Beate hat die Blümchen in der Wiese entdeckt. Danke für dein Bild!

  • Sehenswerter Film: Cancer Soul

    Sehenswerter Film: Cancer Soul

    Weltweit erhalten 20 Millionen Menschen jährlich eine Krebsdiagnose, in Deutschland 600.000 Menschen. Die Diagnose ist zuerst ein massiver Schock, verbindet sich mit dem Wort doch in vielen Fällen ein schmerzhaftes Siechtum und zu früher Tod. Am Sonntagabend gab es den im April erschienenen Film „Cancer Soul“ (https://cancer-soul.com/) online und viele tausend Menschen haben ihn sich angeschaut, aufmerksam den anschließenden Worten der Betroffenen aus dem Film und der Behandelnden, Regisseur, Organisatoren sowie des Teams von Friends for a better world gelauscht. Zu Wort kamen u.a. Lothar Hirneise, Dr. Petra Wiechel, Prof. Dr. Hockertz, Dr. Thomas Rau, Mag. Birgit Fischer, Dr. Jens Wurster und Dr. Dietrich Klinghardt. Es ging darum, die komplexe Erkrankung Krebs neu zu verstehen und das Bewusstsein für das Leben an sich anders zu erfahren.

    Immer wieder darf ich Menschen mit dieser Diagnose begleiten, die unterschiedliche Wege der Behandlung gehen, von klassisch Stahl-Strahl-Chemo bis Mix oder auch ganz anders. Oft kommt die Aussage: Die Erkrankung war wie ein Weckruf, zu erkennen, welches Leben ich lebe und welches ich leben will oder anders gefragt: Was muss in meinem Leben zu einem Ende kommen, was fördert meine Authentizität und was möchte neu in mein Leben hereinkommen? Ein ermutigender Film mit vielen Optionen für Betroffene und die zahlreichen Menschen, die begleiten – denn von einer Krebserkrankung ist nicht nur ein einzelner Mensch betroffen, sondern sein gesamtes System verändert sich.

     

    Vor zwei Jahren waren die Gebetsfähnchen neu – inzwischen hängen weiße Fetzen im Wind. So soll es sein. Mögen alle guten Wünsche ihren Weg finden hin zu denen, die sie brauchen.

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  • Was magst du heute entdecken?

    Was magst du heute entdecken?

    Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

    Galileo Galilei

    Stephanie war im Maienwald unterwegs und hat unter anderen dieses Foto mitgebracht. Danke!

    1 gefällt mir Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken. Galileo Galilei Stephanie war im Maienwald unterwegs und hat unter anderen dieses Foto mitgebracht. Danke!

  • Das hat mich wirklich umgeworfen

    Das hat mich wirklich umgeworfen

    Fünf erstaunliche Seminartage liegen hinter uns, in denen wir uns tief mit der Frage auseinandergesetzt haben, was unser Dasein auf dem Planeten bewirken soll. Seit vielen Jahren begleitet meine Arbeit, auch wenn sie sehr oft im virtuellen Raum stattfindet, ein ganz klares Gebäudekonzept. Ich denke, lebe und arbeite in diesen Räumen, selbst wenn ich neben dem Pflegebett des Bruders sitze und Seminarunterlagen, Posts oder anderes schreibe. Ich gehe dort über den Hof, wie ich oft zur Erholung durch den Garten am Goetheanum in Dornach spaziere. Ich betrete die Seminarräume und sehe die Menschen vor mir, wenn ich Kurse konzipiere. Worauf ich bislang nie gekommen bin, war das, was in meinem Kopf über viele Jahre als Zentrum mit Eurythmiehaus, Therapeutikum, Waldkindergarten, Permakultur und vielem mehr sich entwickelt hat, ins Bild zu bringen. Genau das habe ich in diesen Seminartagen gemacht, das hat mich wirklich umgeworfen. Was seit Jahren als tiefstes Bild in mir lebt, vor mir als Landschaftsdarstellung mit allen Gebäuden zu sehen, war für mich bewegend.

     

    2 gefällt mir Fünf erstaunliche Seminartage liegen hinter uns, in denen wir uns tief mit der Frage auseinandergesetzt haben, was unser Dasein auf dem Planeten bewirken soll. Seit vielen Jahren begleitet meine Arbeit, auch wenn sie sehr oft im virtuellen Raum stattfindet, ein ganz klares Gebäudekonzept. Ich denke, lebe und arbeite in diesen Räumen, selbst…

  • Des eignen Abbilds Wahrheit

    Des eignen Abbilds Wahrheit

    Es ist erstanden aus der Eigenheit

    Mein Selbst und findet sich

    Als Weltenoffenbarung

    In Zeit- und Raumeskräften

    Die Welt sie zeigt mir überall

    Als göttlich Urbild

    Des eignen Abbilds Wahrheit.

    Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner.

    Danke an Theresa für das unglaublich tolle Foto.

    1 gefällt mir Es ist erstanden aus der Eigenheit Mein Selbst und findet sich Als Weltenoffenbarung In Zeit- und Raumeskräften Die Welt sie zeigt mir überall Als göttlich Urbild Des eignen Abbilds Wahrheit. Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner. Danke an Theresa für das unglaublich tolle Foto.

  • Wer bist du im innersten Wesenskern wirklich?

    Wer bist du im innersten Wesenskern wirklich?

    Was ist dein innerster Wesenskern, deine tiefste Herzensbotschaft? Eine spannende Frage, der wir selten nachgehen. Seit Mittwoch bin ich in einem Seminar, das genau diese Frage erforscht und sehr genau an das andockt, was im Praxisalltag auch die (meist unausgesprochene) Frage unter allen Themen ist – wer bin ich? Oder anders formuliert: Bin ich auch dann liebenswert, wenn ich nur bin?

    Es zeigt mir auf, wie oft wir konditioniert sind. Es geht uns oft nicht um unser Sein, sondern um das „wer bist du im Außen“ – und genau daran verzweifeln viele Menschen, weil die GAP zwischen dem, was sie im Außen darstellen sollen (die Frage dahinter: Wer sagt das eigentlich?) und dem, was sie können oder wollen groß sein kann.

    Es heißt nach wie vor Human being. Klar werden wir an unseren Taten gemessen, dennoch spüren wir alle sehr genau, was „echt“ ist und was nicht. Showtime ist anstrengend, kostet Lebensenergie, letztlich Leben und dann taucht der Aspekt auf – für wen oder was habe ich das alles gemacht?

    Also andere, neue Frage: Wer bin ich und – bin ich es aus tiefstem Herzen, mit Freude und gern? Lebe ich mein Leben oder spiele ich die Rolle im Film eines anderen?

     

    Kein bisschen eine andere Rolle als die einer Pfingstrose spielen die verschiedenen Schönheiten in diesem Strauß. Da versteht man, weshalb Päonien früher so wertvoll wie Tulpenzwiebeln waren ob dieser unfassbaren Vielfalt. Ein feines Wochenende für dich, mögen viele echte Momente dein Herz stärken und  Menschen deinen Weg kreuzen, die dich erleben wollen, nicht deine Maske.

    2 gefällt mir Was ist dein innerster Wesenskern, deine tiefste Herzensbotschaft? Eine spannende Frage, der wir selten nachgehen. Seit Mittwoch bin ich in einem Seminar, das genau diese Frage erforscht und sehr genau an das andockt, was im Praxisalltag auch die (meist unausgesprochene) Frage unter allen Themen ist – wer bin ich? Oder anders formuliert:…