Autor: Christine Krokauer

  • Einfach NEIN

    Einfach NEIN

    Allen einen guten Start in die neue Woche! Fühlst du dich ab und an mal ausgenutzt oder vor eine unfaire Entscheidung gedrängt, die du so gar nicht treffen würdest? Sagst du zu schnell „Ja“, weil du Sorge hast, dass dich die anderen sonst nicht mögen? Neinsagen ist nicht deine Stärke? Du ärgerst dich lieber still und schwörst dir, dass dir sowas nie mehr passiert? Vermutlich kennen die meisten das Dilemma. Am morgigen Dienstag kannst du gern mal ins Nautilusprojekt schnuppern, deinem Jahreskurs für „Innere Kraft und äußere Klarheit“. Von 10 bis 11.30 Uhr gibt es das letzte Nautilus-Mini vor dem Projektstart am 26. 9. Das Mini ist wie immer kostenfrei, dennoch brauchst du eine Anmeldung für den Link. Hier kannst du dich anmelden und morgen mit dabeisein: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/#minis

     

    Manchmal helfen Nervenkekse nach Hildegard von Bingen. Gelegentlich wäre ein ruhiges klares NEIN jedoch durchaus sinniger.

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  • … werdend mich mir selber geben

    … werdend mich mir selber geben

    Geheimnisvoll das Neu-Empfang’ne

    Mit der Erinn’rung zu umschließen

    Sei meines Strebens weiter Sinn

    Er soll erstarkend Eigenkräfte

    In meinem Innern wecken

    Und werdend mich mir selber geben.

    Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner

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  • 40 Jahre!

    40 Jahre!

    „Die Liebe, welch lieblicher Dunst. Doch in der Ehe, da steckt die Kunst.“, sagt Theodor Storm nicht ganz zu Unrecht. Morgen vor 40 Jahren haben wir uns als Paar gefunden und zwei Jahre später geheiratet. Rückblickend war es durchaus kurzweilig und wie jede lange Reise zwischendrin auch richtig heftig. In einer so langen gemeinsamen Zeit erlebt man eine Menge – von leichten und sehr schweren Krankheiten über berufliche Erfolge und Katastrophen, von großer Freude bis Horror vom Feinsten. Das ist eine lebendige Mischung. Immer wieder sich gemeinsam einnorden, sich permanent über die Werte austauschen, die Ziele, die Pläne, aufeinander achtgeben und sich auch mal ordentlich zusammenraufen müssen, all das gehört dazu. Bis heute finden wir jeden Tag genug zum miteinander sprechen, lachen und haben immer Anteil an dem, was der andere gerade macht, denkt, liest oder hört. Partnerschaft über so eine Zeitspanne bedeutet auch, sich immer wieder neu zu entdecken. Danke für 40 Jahre ups and downs und jede Menge Erinnerungen, die uns in 20 Jahren hoffentlich das Herz wärmen.

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  • Erkenntnis

    Erkenntnis

    Bei einem Fluss ist das Wasser, das man berührt, das letzte von dem, was vorübergeströmt ist, und das erste von dem, was kommt. So ist es auch mit der Gegenwart.

    Leonardo da Vinci

    Wenn Wasser so wundervoll belebt wird wie hier in diesen großartigen Flowforms am Goetheanum in Dornach, hat man das Beste, was man sich nur vorstellen kann.

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  • Treppenhäuser

    Treppenhäuser

    Treppenhäuser finde ich ungemein faszinierend. Man geht hinauf und hinunter, die Stufen winden sich mal enger, mal schmaler. Treppenhäuser erzählen Geschichten über die Jahrhunderte von Menschen, die dort in Freud und Leid gegangen sind, nicht selten sind sie Schauplatz eines Treppenwitzes der Geschichte, wenn eine fast unbedeutende Kleinigkeit plötzlich riesig wird oder jemandem erst sehr spät etwas Schlagfertiges einfällt.

    Dieses hier gefällt mir, weil es nicht glatt erscheint, das Auge an winzigen Zäsuren im Beton hängenbleibt und es so ungemein lebendig und organisch wirkt.

    Gehst du Treppen bewusst? Was mögen, so deine Treppen alt sind, frühere Generationen gedacht haben beim Begehen der Stufen? Wie viele Schuhe mögen darüber gegangen sein? Gehst du lieber nach oben oder nach unten? Mit oder ohne Handlauf?

     

    Theresa hat das Foto in Barcelona gemacht, Danke.

    1 gefällt mir Treppenhäuser finde ich ungemein faszinierend. Man geht hinauf und hinunter, die Stufen winden sich mal enger, mal schmaler. Treppenhäuser erzählen Geschichten über die Jahrhunderte von Menschen, die dort in Freud und Leid gegangen sind, nicht selten sind sie Schauplatz eines Treppenwitzes der Geschichte, wenn eine fast unbedeutende Kleinigkeit plötzlich riesig wird oder…

  • Regeln und Natur

    Regeln und Natur

    Der Architekt folgt nicht nur seinen eigenen Regeln, er folgt denen, die ihm die Natur gibt.

    Antoni Gaudí

    Diese Landschaft rund um das Kloster Montserrat soll für Gaudi eine wichtige Inspirationsquelle gewesen sein. Danke an Theresa für das Bild.

    1 gefällt mir Der Architekt folgt nicht nur seinen eigenen Regeln, er folgt denen, die ihm die Natur gibt. Antoni Gaudí Diese Landschaft rund um das Kloster Montserrat soll für Gaudi eine wichtige Inspirationsquelle gewesen sein. Danke an Theresa für das Bild.

  • Sommermix

    Sommermix

    Nach wir vor werden das Wetter und ich keine Freunde. Den Bruder, den Kater und mich einigermaßen kühl zu halten ist gar nicht so einfach. Obst ist gerade bevorzugtes Essen, der Bruder freut sich am Abend auf seine warme Gemüsesuppe, denn sie bringt in sein System, was er braucht an Salzhaltigem. Für Nierenpatienten ist so ein Sommer durchaus eine Herausforderung, denn einfach mal viel Salzhaltiges essen ist da nicht unbedingt angesagt, wenn der Körper durch Schwitzen viel Salziges verliert. Bei den Getränken ist auch viel Abwechslung gewünscht, von Zitronen, Minze, Melisse im Wasser über Tees verschiedenster Art und wasserhaltiges Obst und Gemüse wie Gurken und Melonen bekommen wir hoffentlich genug Feuchtigkeit.

    Die Themen, die die Klientinnen und Klienten in dieser Woche mitbringen, sind ebenfalls eine Herausforderung. Von betriebsbedingter Kündigung zum Start in die Sommerferien über Trennungsthematik und Kontaktabbruch innerhalb einer Familie bis Streit bei einem jungen Elternpaar über Erziehungsfragen und Krankheitsdiagnosen ist alles dabei. Das Leben wartet mit seinen Challenges nicht bis zum Herbstbeginn. Zur Erholung gab es zwischenrein eine tolle Schulung zum Thema Heilpflanzen im Sommer, ab und an braucht es auch solche schönen Dinge, damit die Tage gut schaffbar sind. Hab einen freundlichen Jupitertag!

    Italienisches Frühstück speciale – ein mit Pistaziencreme nicht nur verziertes, sondern gefülltes Croissant. Theresa hat es in Italien probiert und vorher fotografiert. Danke.

     

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  • Licht

    Licht

    Was sich nach Licht sehnt ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon Licht.

    Bettina von Arnim, 1785–1859

    Farbspiele, die entstehen, wenn Licht durch die Fenster der Sagrada Familia in Barcelona fällt. Theresa hat das vor kurzem erlebt und im Bild festgehalten. Danke dir!

    2 gefällt mir Was sich nach Licht sehnt ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon Licht. Bettina von Arnim, 1785–1859 Farbspiele, die entstehen, wenn Licht durch die Fenster der Sagrada Familia in Barcelona fällt. Theresa hat das vor kurzem erlebt und im Bild festgehalten. Danke dir!

  • Ernte

    Ernte

    Es ist gut, wenn die Schwüle wieder verschwindet. Dreimal am Tag wasche ich den Bruder ab und dennoch klebt er von morgens bis abends, fühlt sich nicht gut und findet schwer in die Ruhe. Großartig, wenn sich nachts eine sehr warme Katze an einen herankuschelt und meint, wenn ohnehin keiner schlafen kann, wäre Kraulen durchaus eine Option.

    Dem Holunder können wir beim Reifen zusehen und der Apfelbaum wirft jede Menge Äpfel ab. Die werden derzeit zusammen mit den Brombeeren frisch entsaftet, später, wenn die großen und schönen Äpfel reifen, wird der Dörrautomat angeworfen und wir machen Berge Apfelwürfelchen, die im Müsli und in Nachtischen landen oder einfach so gesnackt werden. Das braucht nur einmal die Energie des Dörrens, danach halten sie sich gut im Glas ohne Strom.

    Meine Hoffnung liegt jetzt auf Holunder, Äpfeln, Quitten und Brombeeren, nachdem die anderen Beerenfrüchte in diesem Jahr nicht wirklich viel gebracht haben. Wir sind so dankbar für jede Flasche Saft, die wir im Winter zur Verfügung haben mit sonnigen Grüßen aus dem Garten. Und so mancher Apfel wird wie auf Theresas Foto, genau so in einem feinen Kuchen enden oder einfach direkt frisch vom Baum verspeist werden. DAS sind ohnehin die besten Freuden.

    Einen guten Wochenteilungstag! Danke, Theresa, für dein Foto.

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  • Grashüpferhupf

    Grashüpferhupf

    Sommerfrische

    Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,
    Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
    Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
    Mit einem grünen Reis.

    Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
    Weil`s wohltut, weil`s frommt.
    Und bist du ein Mundharmonikabläser
    Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.

    Und lass deine Melodien lenken
    Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
    Vergiss dich. Es soll dein Denken
    Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.

    Joachim Ringelnatz, 1883-1934

    Theresa schickt das Foto von Bornholm. Danke! Auch eine gute Sommerfrische.

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