Autor: Christine Krokauer

  • Staunt, Menschen, staunt!

    Staunt, Menschen, staunt!

     

    Geburt eines Blattes. Im Moment sind wir jeden Tag Zeugen von unfassbar schönen Wundern, wenn wir uns einen Moment Zeit nehmen, sie zu bemerken. Geschenke, die der Frühling macht.

    Ursula hat das Foto gemacht. Danke!

    gefällt mir  Geburt eines Blattes. Im Moment sind wir jeden Tag Zeugen von unfassbar schönen Wundern, wenn wir uns einen Moment Zeit nehmen, sie zu bemerken. Geschenke, die der Frühling macht. Ursula hat das Foto gemacht. Danke!

  • Hektik oder mit Bedacht?

    Hektik oder mit Bedacht?

     

    Die Welt ist schnell. Das verleitet uns dazu, in vielem auch sehr schnell zu sein. Schnell klicken, schnell etwas haben wollen, schnell hier, schnell da. Wenn wir ehrlich sind und in die Natur schauen, ist schnell da eher relativ. Über den Winter wird geschlafen und Kraft getankt und dann geht manches durchaus fix, doch in Wahrheit langsam. Es entfaltet sich. Alles findet seine Orientierung zum Licht hin. Blütenköpfe öffnen sich sacht. Es dauert, bis aus einer Blüte eine Frucht, ein Samenkorn wird. Alles zu seiner Zeit.

    Langsames Denken erfordert Anstrengung und doch ist die Slow lane in vielem der langfristig intelligentere Weg. Erst einmal genau hinschauen, Fragen stellen, sich Erkenntnisse verschaffen, dann handeln. Das ist nicht in allen Fällen der beste Weg, keine Frage. Aber wo es sich nicht um Erste Hilfe handelt, wäre es oft sinnig, sich in Ruhe von verschiedenen Seiten her einer Sache zu nähern. Etwas auch mal liegen lassen, um nachzusinnen, nachzuspüren. Braucht es jetzt eine Aktion? Braucht etwas Zeit und Abstand? Was, wenn wir nicht in blindem Aktionismus schnell ein Pflaster auf etwas kleben, sondern erstmal nachschauen, was wirklich vorliegt und dann in Ruhe überlegen, was das Beste sein könnte?

    Vielleicht ist heute der richtige Tag, um der Hektik der Welt Bedacht, Überlegtheit und Ruhe als Antwort zu geben?

    Das Foto hat Ursula gemacht. Wunderschön! Danke!

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  • Wo soll ich anfangen?

    Wo soll ich anfangen?

     

    Wo soll ich anfangen? Am besten bei Deinen zahlreichen Beschäftigungen, denn ihretwegen habe ich am meisten Mitleid mit Dir. Ich fürchte, dass Du, eingekeilt in Deine zahlreichen Beschäftigungen, keinen Ausweg mehr siehst und deshalb Deine Stirn verhärtest; dass Du Dich nach und nach des Gespürs für einen durchaus richtigen und heilsamen Schmerz entledigst. Es ist viel klüger, Du entziehst Dich von Zeit zu Zeit Deinen Beschäftigungen, als dass sie Dich ziehen und Dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem du nicht landen willst. Du fragst an welchen Punkt? An den Punkt, wo das Herz anfängt, hart zu werden.

    Bernhard von Clairvaux, um 1090 – 1153

    Dankeschön an Ursula für das herrliche Foto.

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  • Das Leben in die Hände nehmen

    Das Leben in die Hände nehmen

     

    Veränderungen nimmt man oft nicht sofort wahr. Gerade wenn Menschen beginnen, über Themen anders zu denken, dann anders darüber zu sprechen merken wir – es kommen neue Bewegungen und Gesten dazu, richtet sich jemand vielleicht ein wenig mehr auf, kann der Brustkorb sich besser weiten und das sorgt dafür, dass auch die Stimme voller und klarer werden kann, der Blick wacher. Es sind mikrofeine Veränderungen, die sich nach und nach etablieren. Veränderte Bewegungs-, Denk- und Handlungsmuster entstehen. Es geht oft nicht um Hauruck-Aktionen Marke „Mein Leben ist nicht gut, ich nehme mir jetzt ein neues.“ Manchmal sage ich einen Satz, der krass wirken kann: „Wann nimmst du dir das Leben?“ Meist erstaunter Blick. „Das, welches du geschenkt bekommen hast, meine ich. Dein Leben. Nimm es dir und mach erstmal das, was dir jetzt möglich ist und schau, was geschieht. Du darfst dein Leben in die Hände nehmen und es gestalten.“

    Herzliche Einladung – ein kleiner, ungewohnter Schritt heute. Ein tiefer Atemzug, ein Glas Wasser in Ruhe, ein Moment des Lächelns, ein gesummtes Lied. Am Ende des Tages zahlst du all das auf dein Habenkonto bei der Lebensfreudebank ein. Es summiert sich. Einen freudvollen Jupitertag heute für dich.

    Das Fundstück im Wald hat Rebekka fotografiert. Dankeschön! Ein rollender Stein setzt kein Moos an. Heißt es.

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  • Es für möglich halten

    Es für möglich halten

     

    Veränderung beginnt damit, dass wir sie für möglich halten.

    Manuela hat das Foto gemacht. Lieben Dank!

    gefällt mir  Veränderung beginnt damit, dass wir sie für möglich halten. Manuela hat das Foto gemacht. Lieben Dank!

  • Berührend

    Berührend

    Es hat etwas Bezauberndes, wenn sich die Natur ganz zart und kaum wahrnehmbar wieder begrünt und belebt. Das Grün der Wiesen wirkt saftiger, wie neu eingefärbt, die Bäume zeigen Duftiges. Gestern habe ich eine bereits blühende Zierkirsche gesehen und herrliche weiße Blüten am Wegesrand sind Boten der Schlehen.

    Ich war sehr berührt von einer wunderschönen Arbeit mit dem Zukunftssessel. Wenn wir uns mit unserem Herzen verbinden, können wir besseren Zugang zur Intuition finden. Das hat eine Klientin getan und sich eine Begegnung mit ihrem älteren, weisen Selbst dadurch geschenkt. Das ist so stärkend und hilft bei der Klärung, was man im Leben wirklich will – oft geht es um Zufriedenheit, Freude an dem, was man tut, Sinn und gemeinsames Erschaffen. Das kann uns helfen, in Phasen, in denen wir uns orientierungslos fühlen, wissen, dass Altes zu Ende geht, Neues noch nicht erscheint, Durchhaltevermögen zu entwickeln und eine Ahnung davon zu bekommen, wo es denn hingehen mag. Das Herz weiß das lange bevor der Kopf dem folgen kann. Am nächsten Morgen die Arbeit mit einem Team, das sich gerade halbiert hat und nun die Aufgaben neu verteilen muss – wie überbrücken wir so eine durchaus stressreiche Phase? Was könnte es bedeuten, wenn wir unsere Arbeit neu denken und ganz anders aufstellen? Entwickeln wir den Mut für diesen Schritt oder füllen wir Lücken auf, weil das die derzeit machbare Lösung ist?

    Beim Blick aus dem Fenster sehe ich bereits jetzt kniehohe Quecken und denke mir: auf jeden Fall gewaltig viel frisches Grün. Herrlich, Chaos vom Feinsten, auch direkt vor meiner Nase. Wo sonst.

    Hab einen wundervollen, frühlingsduftigen Wochenteilungstag.

    Deine Augenferien von heute hat Stephanie im Bild festgehalten. Danke!

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  • Seltsames Sehnen

    Seltsames Sehnen

     

    Als dann der Frühling im Garten stand,
    Das Herz, ein seltsam Sehnen empfand,
    Und die Blumen und Kräuter und jeder Baum
    wachten auf aus dem Wintertraum.

    Schneeglöckchen und Veilchen hat über Nacht
    der warme Regen ans Licht gebracht,
    Aus Blüten und dunkler Erde ein Duft
    durchzog wie ein sanftes Rufen die Luft.

    Percy Bysshe Shelley, 1792-1832

    Exakt vor einem Jahr hat Stephanie das Foto gemacht. Dankeschön!

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  • Das Bufett ist eröffnet

    Das Bufett ist eröffnet

    Auf meinem Einkaufsweg komme ich an einer wundervollen Magnolie vorbei, von der ich hoffe, dass die Blüten noch geschlossen sind, wir haben Morgenfrost. In wenigen Tagen öffnen sie sich und zeigen mit ihrer Blütenpracht, dass sich das Warten über ein ganzes Jahr gelohnt hat.

    Kostbar wird etwas, weil es nicht täglich verfügbar ist. Erdbeeren schmecken am besten aus dem Garten (so die Schnecken nicht unten alle angefressen haben und man erntet und denkt sich nur – oh nein!). Alles hat seine Zeit und macht sie dadurch auch zu etwas Besonderem.

    Viel Freude nehmen wir uns mit der Allzeit-Verfügbarkeit von Dingen, zu Lasten der Natur mit allen negativen Folgen. Wir hypen Superfoods, die Flugstrecken hinter sich haben, wie ich sie im gesamten Leben nicht erreichen werde und übersehen die Kraft von Hagebutte, Brennnessel und Giersch vor der Haustür.

    Das Wildkräuterbuffet ist eröffnet! Miere, Giersch, Pimpernelle und vieles mehr bereichert neben Gänseblümchenblüten und bald den ersten zarten Löwenzahnblättern die Mahlzeiten. Wer sich nicht auskennt, mache sich schlau, damit nicht wild aus der Natur abgeräumt wird, sondern nur gepflückt, was auch passt und benötigt wird. Kräuterführungen und -Ausbildungen helfen, das alte Wissen wieder zu beleben.  Deine Gesundheit hast du teilweise selbst in der Hand. Viel Freude beim Entdecken der vielfältigen Geschmacksrichtungen!

     

    Die Magnolien im Kaisergärtchen am Würzburger Bahnhof sind jedes Jahr eine Freude. Annemarie hat das Foto gemacht. Dankeschön!

    gefällt mir Auf meinem Einkaufsweg komme ich an einer wundervollen Magnolie vorbei, von der ich hoffe, dass die Blüten noch geschlossen sind, wir haben Morgenfrost. In wenigen Tagen öffnen sie sich und zeigen mit ihrer Blütenpracht, dass sich das Warten über ein ganzes Jahr gelohnt hat. Kostbar wird etwas, weil es nicht täglich verfügbar ist.…

  • Schönheit und Weisheit

    Schönheit und Weisheit

     

    Auch der Baum, auch die Blume warten nicht bloß auf unsere Erkenntnis. Sie werben mit ihrer Schönheit und Weisheit aller Enden um Verständnis.

    Christian Morgenstern

    Annemarie hat im Baumwipfelpfad fotografiert. Danke für das Bild!

    gefällt mir  Auch der Baum, auch die Blume warten nicht bloß auf unsere Erkenntnis. Sie werben mit ihrer Schönheit und Weisheit aller Enden um Verständnis. Christian Morgenstern Annemarie hat im Baumwipfelpfad fotografiert. Danke für das Bild!

  • Tempo

    Tempo

     

    Einige Coachingtermine stehen diese Woche an – spannend. Unterschiedliche Menschen in verschieden großen Unternehmen und Branchen und allen gleich: Wie richte ich mich neu aus, damit ich bei wachsenden Herausforderungen gut in meiner eigenen Kraft bleiben kann, ohne meine Ressourcen zu schädigen? Eine wichtige Frage, denn oft gehen wir, vor allem wenn es sich um Frauen handelt, über die eigenen Grenzen, ignorieren zarte Körpersignale, übergehen Müdigkeit, Erschöpfung und reden unsere Mehrfachbelastungen mit Familie, Beruf und Unternehmen gern klein. DAS hier ist dein Leben, es kommt nicht irgendwann das „gute Leben“. Entweder kannst du es jetzt sofort zum guten werden lassen in dem Maß, wie es für dich möglich ist, oder es bleibt die Karotte vor der Nase, die dich weiter im Rad laufen lässt.

    Ab Sonntag Sommerzeit, viele freuen sich darauf, ich nicht. Gefühlt eilt die Zeit erstaunlich schnell und ich überlege, ob ich langsamer bin als früher oder ob die Uhren schneller gehen. Denkbar wäre beides. Ich hoffe, ich bin nicht allein mit dieser Wahrnehmung. Und ja klar werde ich älter. Wie alle eben.

    Einen freundlichen Start in die letzte Winterzeitwoche fürs Erste und Freude heute!

     

    Katja hat diese beeindruckende Uhr beim Wandern entdeckt. Danke für dein Foto!

    gefällt mir  Einige Coachingtermine stehen diese Woche an – spannend. Unterschiedliche Menschen in verschieden großen Unternehmen und Branchen und allen gleich: Wie richte ich mich neu aus, damit ich bei wachsenden Herausforderungen gut in meiner eigenen Kraft bleiben kann, ohne meine Ressourcen zu schädigen? Eine wichtige Frage, denn oft gehen wir, vor allem wenn es…