Autor: Christine Krokauer

  • Anrecht auf die Handlung

    Anrecht auf die Handlung

    Manchmal begegnet mir ein Satz, der mit einem Schlag eine Antwort liefert auf eine Frage, mit der ich mein Gehirn wochen-, manchmal jahrelang ergebnislos gequält habe. „Karmany evadhikaras te ma phaleshu kadachana“ heißt der schlichte Satz aus der Bhagavadgita (2,47) und lautet frei übersetzt: Allein auf die Handlung hast du ein Anrecht, doch nie auf ihre Früchte. Ein Begriff, der damit verbunden ist, ist Nishkama Karma, selbstloses Dienen ohne jede Erwartung.

    Im Grunde schwebte dieser Satz, das ganze Feld, das sich mit dem Satz und dem Begriff eröffnet, längst wortlos in meinem Bewusstsein, als es vor vielen Monaten um die Frage der Wirksamkeit ging, um das, was von einem Menschen nach sieben Generationen auf der Welt noch spürbar sein wird. Meinen Gedanken dazu konnte ich noch nicht greifen, deshalb erreichte mich der Satz im (absolut empfehlenswerten) Buch „Das essenzielle Nein“ von Dr. Fritz Hemmerich/Fridhu so krass. Wir können mit unserer Arbeit als Therapeuten und Coaches oft, doch nicht immer sehen, was die von uns begleiteten Menschen umsetzen, wie sie sich verändern, ihre Wege neu und gestärkt unter die Füße nehmen, was von dem, was wir selbst lebenslang gelernt, erfahren, ausprobiert, verfeinert, vertieft haben, einen Nachklang haben mag. Die Erinnerung, man habe auf die Handlung ein Anrecht, doch nicht auf die Früchte, ist nicht einfach, weil wir so darauf gepolt sind, „Ergebnisse“ zu sehen, etwas „bewirken zu wollen“. Vieles entwickelt sich aus Samenkörnern, die wir in die Herzen und Gedanken der Menschen legen. Es ist wie bei manchem Baumpflanzer auch – die Früchte werden wir niemals sehen und ernten, am Pflanzen darf uns das jedoch nicht hindern.

    Manchmal sehen wir beim Blick auf unser Leben eine Wüste. Wir vergessen jedoch, dass nur wenige Tropfen Regen genügen, um sie in einen blühenden Traum zu verwandeln. Beate hat das großartige Bild aus der Wüste mitgebracht. Danke.

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  • Wie ein Sprichwort entsteht

    Wie ein Sprichwort entsteht

    Wer zuerst zur Mühle kommt, soll als Erster mahlen.

    Eike von Repgow, Sachsenspiegel, 1220–1232 (wurde später zu: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst)

    Stephanie hat die Mühle entdeckt, Danke für dein Foto.

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  • Magst du deinen Stillstand auflösen?

    Magst du deinen Stillstand auflösen?

    Auto defekt. Ohne Anlasser Stillstand. Oft braucht es eine Initialzündung, den Moment, in dem etwas beginnt. Manchmal ist dieser Moment der Startschuss zu etwas Großem. Lust auf spannendes Neues?

    Du stemmst deinen Alltag und weißt gleichzeitig: So sollte das im Grunde nicht sein. Das Nautilusprojekt ist der Weg zurück zu dir. Es geht vom Funktionieren zurück in lebendige Selbstführung für Menschen in persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Übergängen. Keine Optimierung. Eher ein Erinnern an unser aufrechtes Menschsein. Für alle, die nach außen funktionieren und nach innen spüren, dass da mehr sein könnte. Mehr Klarheit. Mehr Kraft. Mehr von dem, das wirklich zählt. An bewusste Menschen, die sich für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen möchten.

    Der Jahresweg: Das Nautilusprojekt verbindet persönliche Entwicklung, Beziehung, Körperwahrnehmung, Kommunikation, Zukunftsdenken und gemeinschaftliches Lernen. Wir finden uns in einem geschützten Raum, in dem Menschen wieder lernen können, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.

    Die Reise: In diesem Jahr geht es um Wahrnehmung und Gestalten von Beziehungen, innere Führung und die Arbeit mit dem Schatten, um Grenzen spüren und unseren Körper, die Seele und den Geist. Wie nähre ich mich auf gute Weise? Was ist gut, darf bleiben, was ermüdet mich, schadet mir und dem Planeten und darf liebevoll losgelassen werden? Welche Kräfte wirken im Innen und Außen auf mich ein, wie gehe ich damit um, um in meiner Kraft und Mitte zu bleiben? Wie und wo finde ich meinen eigenen Platz?

    Wir steigen ein mit der Frage, weshalb manche Menschen an Krisen zerbrechen und andere wachsen. Dann lernen wir die Welt von Carl Rogers kennen – Wertschätzung, Empathie und Authentizität sind hier die Leitwerte. Das Thema Kommunikation und wie sie gut gelingt wird uns das gesamte erste Jahr an verschiedenen Stationen begleiten. Wir suchen nach dem Leitstern unseres Lebens, erforschen Meisterschaft und Labyrinthe, Sinne, unseren Körper und wie er mit Seele und Geist kooperiert, machen uns mit Achtsamkeit und Stille vertraut, entdecken mit Spiral Dynamics und Integraler Arbeit spannende Modelle, die uns helfen, uns und andere besser zu verstehen. Zum Ende der Reise vertiefen wir uns in gute Energie und Flow – wenn wir vollkommen begeistert in dem aufgehen, was uns wirklich am Herzen liegt. Natürlich gibt es auch einen detaillierten Reiseplan mit allen „Haltestellen“. Wir starten am 26. September. Early Bird-Preis bis 30. 6. Alle Infos, Anmeldung etc. hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

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  • An einem Sommermorgen

    An einem Sommermorgen

    Guter Rat

    An einem Sommermorgen
    Da nimm den Wanderstab,
    Es fallen deine Sorgen
    Wie Nebel von dir ab.

    Des Himmels heitere Bläue
    Lacht dir ins Herz hinein,
    Und schließt, wie Gottes Treue,
    Mit seinem Dach dich ein.

    Rings Blüten nur und Triebe
    Und Halme von Segen schwer,
    Dir ist, als zöge die Liebe
    Des Weges nebenher.

    So heimisch alles klinget
    Als wie im Vaterhaus,
    Und über die Lerchen schwinget
    Die Seele sich hinaus.

    Theodor Fontane

    Johannitag. Ein besonderer Tag im Jahreskreis.

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  • Danke, dass du das geteilt hast

    Danke, dass du das geteilt hast

    „Danke, dass du das geteilt hast.“ Permanent höre ich diesen Satz irgendwo und manchmal beschleicht mich der Gedanke, dass das bei mir ankommt wie „… und damit kann es mir sonstwo vorbeigehen“. Etwas teilen ist nicht gleichbedeutend mit „Inter-esse am anderen haben oder Anteil nehmen am Leben anderer“. Es ist sinnfrei, weil es etwas suggeriert, was nicht vorhanden ist. Im Grunde soll es aussagen, dass man es wertschätzt, wenn ein Mensch es wagt, etwas Persönliches mitzuteilen, was ihm oder ihr am Herzen liegt. Warum sagt man dann nicht genau das? Teilen erinnert mich auch an eine Aussage, die ich neulich gelesen habe: „Sharing is not caring“. Wir teilen heute viel virtuell und das täuscht uns selbst am meisten darüber, ob wir im echten Leben wirklich teilen, Anteil haben und nehmen, Verantwortung übernehmen, Hilfe leisten, Unterstützung anbieten. Wir teilen lieber einen Link, anstatt ins Tun zu kommen.

    Wo versteckst du dich hinter „Danke, dass du das geteilt hast“ und wo nimmst du wirklich Teil am Leben anderer Menschen im Sinne von Anteil nehmen, echtes Interesse zeigen, da sein?

    Einen kraftvollen Marstag für dich!

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  • Interbeing

    Interbeing

    In the light of interbeing, peace and happiness in your daily life means peace and happiness in the world.

    Thich Nhat Hanh, in: Essential Writings

     

    Kunst an unerwarteter Stelle. Stephanie hat diese Begegnung auf einem Spaziergang im Bild festgehalten. Danke dir.

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  • Sondernewsletter zur Johannizeit

    Sondernewsletter zur Johannizeit

                        

    Ihr Lieben da draußen, die wir alle gerade intensiv die Johannitage erleben, heute ein Sondernewsletter für euch aus gegebenem Anlass.

    Die feinfühlige Person im Umbruch

    Dein altes Leben passt nicht mehr. Das Neue hat noch keine Form.

    Du spürst viel. Vielleicht mehr, als du manchmal halten kannst. Du merkst, dass bestimmte Rollen, Beziehungen oder Wege nicht mehr stimmen. Gleichzeitig ist da Unsicherheit: Darf ich meiner inneren Stimme wirklich glauben?

    Das Nautilusprojekt begleitet Menschen an solchen Schwellen mit Impulsen, Gemeinschaft, Körperwahrnehmung, Gespräch, Stille und klaren Denkmodellen entsteht ein Raum, in dem du dich sortieren kannst, ohne dich zu verlieren.

    Für Menschen, die nicht optimiert werden wollen, sondern wieder lernen möchten, sich selbst wahr und wichtig zu nehmen.

     

    Ein erschöpfter Funktionsmensch

    Du funktionierst. Aber innerlich bist du längst nicht mehr wirklich dabei.

    Du kümmerst dich, hältst durch, machst weiter. Nach außen wirkt vieles stabil. Innen wird es immer stiller, enger, leerer.

    Vielleicht spürst du: So kann es nicht bleiben. Aber du weißt noch nicht, wohin.

    Nautilus ist ein Jahresweg für Menschen, die aufhören wollen, sich selbst zu übergehen. Ein Raum, in dem du wieder deiner Wahrnehmung vertrauen lernst, klare Schritte findest und dich innerlich aufrichtest.

    Nicht, um besser zu funktionieren, sondern um wieder in deinem eigenen Leben anzukommen.

     

    Die erfahrene Begleiterin und Führungskraft

    Du begleitest erfolgreich andere. Doch etwas in dir sucht nach mehr Tiefe, Echtheit und innerer Ausrichtung.

    Du kennst Methoden. Du hast Erfahrung. Vielleicht arbeitest du mit Menschen, führst Teams oder hältst Räume. Trotzdem spürst du: Tools und volle Methodenkoffer reichen nicht mehr.

    Es geht nicht nur darum, noch eine Technik zu lernen, sondern darum, aus welcher inneren Haltung heraus du den Menschen begegnest.

    Das Nautilusprojekt ist ein integraler Entwicklungs- und Ausbildungsweg für Menschen, die Begleitung, Beziehung und Zukunft neu denken wollen.

    Mit u. a. Carl Rogers, Achtsamkeit, Embodiment, Schattenarbeit, Kommunikation, integraler Entwicklung und gelebter Praxis.

    Keine Methodensammlung, eher ein Weg zu mehr Aufrichtung, Klarheit und Menschlichkeit.

     

    Du stemmst deinen Alltag und weißt gleichzeitig: So sollte das im Grunde nicht sein. Das Nautilusprojekt ist der Weg zurück zu dir. Es geht vom Funktionieren zurück in lebendige Selbstführung für Menschen in persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Übergängen. Keine Optimierung. Eher ein Erinnern an unser aufrechtes Menschsein. Für alle, die nach außen funktionieren und nach innen spüren, dass da mehr sein könnte. Mehr Klarheit. Mehr Kraft. Mehr von dem, das wirklich zählt. An bewusste Menschen, die sich für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen möchten.

    Der Jahresweg: Das Nautilusprojekt verbindet persönliche Entwicklung, Beziehung, Körperwahrnehmung, Kommunikation, Zukunftsdenken und gemeinschaftliches Lernen. Wir finden uns in einem geschützten Raum, in dem Menschen wieder lernen können, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.

    Die Reise: In diesem Jahr geht es um Wahrnehmung und Gestalten von Beziehungen, innere Führung und die Arbeit mit dem Schatten, um Grenzen spüren und unseren Körper, die Seele und den Geist. Wie nähre ich mich auf gute Weise? Was ist gut, darf bleiben, was ermüdet mich, schadet mir und dem Planeten und darf liebevoll losgelassen werden? Welche Kräfte wirken im Innen und Außen auf mich ein, wie gehe ich damit um, um in meiner Kraft und Mitte zu bleiben? Wie und wo finde ich meinen eigenen Platz?

    Wir steigen ein mit der Frage, weshalb manche Menschen an Krisen zerbrechen und andere wachsen. Dann lernen wir die Welt von Carl Rogers kennen – Wertschätzung, Empathie und Authentizität sind hier die Leitwerte. Das Thema Kommunikation und wie sie gut gelingt wird uns das gesamte erste Jahr an verschiedenen Stationen begleiten. Wir suchen nach dem Leitstern unseres Lebens, erforschen Meisterschaft und Labyrinthe, Sinne, unseren Körper und wie er mit Seele und Geist kooperiert, machen uns mit Achtsamkeit und Stille vertraut, entdecken mit Spiral Dynamics und Integraler Arbeit spannende Modelle, die uns helfen, uns und andere besser zu verstehen. Zum Ende der Reise vertiefen wir uns in gute Energie und Flow – wenn wir vollkommen begeistert in dem aufgehen, was uns wirklich am Herzen liegt. Natürlich gibt es auch einen detaillierten Reiseplan mit allen „Haltestellen“.

     

    Am 30. Juni endet unser Early-bird-Angebot für den Jahreskurs – zwei Menschen gehen im Jahreskurs zum Preis von einer Person. Bist du alleine, kannst du dich gern bei uns direkt melden, dann können wir dich bis 30. 6. zum Birdpreis einbuchen.

    Wir starten am 26. September.

     

    Alle Infos, Anmeldung etc. hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

     

    Vorfreude für euch: Ab Oktober stellen wir wieder einmal pro Monat auf. Ihr könnt euch gern für Termine schon vormerken lassen, sie sind immer schnell weg. Bis dahin ist alles leider schon vergeben.

     

    Wir freuen uns auf euch!

    Christine und Christoph Krokauer

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  • Selbstlosigkeit wird zur Katharsis

    Selbstlosigkeit wird zur Katharsis

    Selbstlosigkeit wird zu Katharsis – die Monatstugend für den Krebs. In der Tierkreiseurythmie haben wir versucht, Gesten dafür zu entwickeln.

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  • Licht und Wärme

    Licht und Wärme

    Der Welten Schönheitsglanz

    Er zwinget mich aus Seelentiefen

    Des Eigenlebens Götterkräfte

    Zum Weltenfluge zu entbinden;

    Mich selber zu verlassen

    Vertrauend nur mich suchend

    In Weltenlicht und Weltenwärme.

    Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

    Lieben Dank, Silke, für dein Bild!

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  • Aufstellungstag

    Aufstellungstag

    Heute ist Aufstellungstag. Das sind tiefgreifende Begegnungen. Wir arbeiten bei den Aufstellungen mit einem festen Team von Stellvertretern, die allesamt langjährige Erfahrung mit Aufstellungen haben und therapeutisch gut ausgebildet sind. Zuschauer gibt es bei uns auch nicht, nur das feste Team und die Person, die ihr Thema aufstellt. Das ist für uns mit größtmöglichem Schutz für die aufstellende Person verbunden, denn es ist ein tiefer Vertrauensbeweis, wenn Menschen sich für ihre tiefen Themen öffnen können. Wir nehmen uns auch die Zeit, die so ein Prozess braucht, kein Aufstellungsmarathon mit zig Terminen an einem Tag. Eingebettet sind Aufstellungen in einen Prozess, mindestens ein Vor- und ein Nachgespräch sind verbindlich. Natürlich kann ich jederzeit mit Klient:innen im Praxisalltag mit Kissen, Figuren und Zetteln aufstellen, wenn sich das ergibt, Aufstellungen mit dem Team gehen nur mit Anmeldung. Oft geht es um die Aufarbeitung von Vergangenem und die Integration des inzwischen Erarbeiteten, um selbst Themen für sich aufzulösen, frei zu werden von Altlasten und das Erlebte und Erfahren in die Biografie einzuschreiben, um keine Last mit in die Zukunft zu nehmen. Insofern ist Aufstellungsarbeit auch eine Form der inneren Friedensarbeit. In jedem Fall immer berührend.

     

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