Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner.
Die Monatstugend: Ehrfurcht wird zu Opferkraft. 2024/2025 gab es bei #Eurythmy4you eine wunderbare Arbeit über den Tierkreis mit Eurythmie. Ein Thema waren auch die Monatstugenden und wir wurden eingeladen, uns Gesten zu den Monatstugenden zu überlegen. Mein Versuch für den Widdermonat.
gefällt mir Ins Innre des Menschenwesens Ergießt der Sinne Reichtumg sich Es findet sich der Weltengeist Im Spiegelbild des Menschenauges Das seine Kraft aus ihm Sich neu erschaffen muss. Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner. Die Monatstugend: Ehrfurcht wird zu Opferkraft. 2024/2025 gab es bei #Eurythmy4you eine wunderbare Arbeit über den Tierkreis mit Eurythmie.…
Heute freue ich mich auf einen spannende Seminartag im Nautilusprojekt. Die Gruppe startet in den Kursabschnitt „Körper“. Wir werden uns intensiv mit den Säulen der Lebensstilmedizin befassen und dem Wunder, das unser Körper ist. Wenn wir schon von klein auf lernen, die Botschaften des Körpers wegzudrücken, nehmen wir uns das klügste Informationssystem, das wir haben. Der Körper merkt sich alles, registriert alles und ist ausgesprochen fein wahrnehmend. Seine Erholungszeit ist im Vergleich zu den anderen Wesensgliedern länger, was wir unterschätzen. Kaiserschnitt-OP – das ist nach drei Wochen geheilt? Pustekuchen. Narben schließen sich schnell, doch was darunter an Prozessen notwendig ist, nehmen wir nicht immer wahr, es „sieht doch schon gut aus“. Was den Körper und seine Botschaften betrifft, sind wir offenbar weitgehend ausgestellt worden in der Kindheit. Da wir erst die zwölf Sinne des Menschen ausführlich betrachtet haben, passt das Thema nun sehr gut. Am Abend wird schon unsere letzte Kurseinheit im „Stärkekurs“ sein. Dort sind wir durch die Übungen des Vortrags „Nervosität und Ichheit“ von Rudolf Steiner durchgegangen und haben uns sacht und auf den Körper achtend kleinen Übungen aus der Eurythmie zugewandt. Letzteres ist bei der Gruppe auf überraschend großes Interesse gestoßen – wunderbar. Interesse? Alle Infos: www.seelengarten-krokauer.de/
Ein schönes Wochenende für dich!
Riechst du es? Bärlauchzeit! Ursula hat dieses Geschenk im Wald entdeckt. Nur sammeln, wer es sicher bestimmen kann! Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen, die leider giftig sind. Danke für das Foto!
gefällt mir Heute freue ich mich auf einen spannende Seminartag im Nautilusprojekt. Die Gruppe startet in den Kursabschnitt „Körper“. Wir werden uns intensiv mit den Säulen der Lebensstilmedizin befassen und dem Wunder, das unser Körper ist. Wenn wir schon von klein auf lernen, die Botschaften des Körpers wegzudrücken, nehmen wir uns das klügste Informationssystem, das…
Manchmal haben wir tiefe Erkenntnisse – ein Wort, ein Satz, ein Gesprächsfetzen und ein loses Puzzle fügt sich mit einem Mal zusammen. Das sind wundervolle Momente. Vielleicht hast du an diesem Wochenende so einen und dir geht ein lang ersehntes Licht in einer Sache auf.
Morgendämmerung – Stephanie hat das Foto letzte Woche gemacht, Danke dafür!
gefällt mir Manchmal haben wir tiefe Erkenntnisse – ein Wort, ein Satz, ein Gesprächsfetzen und ein loses Puzzle fügt sich mit einem Mal zusammen. Das sind wundervolle Momente. Vielleicht hast du an diesem Wochenende so einen und dir geht ein lang ersehntes Licht in einer Sache auf. Morgendämmerung – Stephanie hat das Foto letzte Woche…
Menschen mit Handicaps wie mein Bruder drücken ihre Wahrnehmungen und Gefühle oft sehr anders aus. Zwei Wochen nach Christophs Fußbruch sind wir jetzt mit den Reaktionen darauf hoffentlich durch. Von Aggression über Schimpftiraden bis Schlafveränderung, Ausziehen der Socken, Abreißen von Zuckersensor und Knieverband haben wir hinter uns. Langsam kommt Normalität, Erstreaktion war Erhöhung des Blutdrucks. Er besitzt jede Menge Möglichkeiten zu reagieren. Dass wir auf all diese Symptome mit Ruhe und Gelassenheit reagiert haben, löste Irritation aus, er rechnete mit gewaltigem Schimpfen (das war er gewohnt, wenn er sich „seltsam benommen hat“). Wir denken, Verhalten macht Sinn und schauen, wie wir unterstützen können. So war ich nachts an seinem Bett, wenn er vor Angst, allein zu sein, lauthals gemeckert hat, habe ihn beruhigt, das Nachtlicht angemacht, einen warmen Tee gegeben. Stück für Stück kam er wieder in die Sicherheit des Alltags. Dass er Gipsbein und Orthese anfassen darf, nimmt auch Ängste. Jeder verarbeitet Ungewohntes auf seine Weise. Da gibt es nicht richtig oder falsch, nur staunen über das WIE.
Einen freundlichen Freitag allen.
So, wie sich auf Stephanies Foto Hof um Hof in die Tiefe öffnet, erleben wir die Tiefe von Reaktionen auf Unerwartetes in unserem Pflegealltag. Danke für dein Bild.
gefällt mir Menschen mit Handicaps wie mein Bruder drücken ihre Wahrnehmungen und Gefühle oft sehr anders aus. Zwei Wochen nach Christophs Fußbruch sind wir jetzt mit den Reaktionen darauf hoffentlich durch. Von Aggression über Schimpftiraden bis Schlafveränderung, Ausziehen der Socken, Abreißen von Zuckersensor und Knieverband haben wir hinter uns. Langsam kommt Normalität, Erstreaktion war Erhöhung…
Diese Farbenpracht wird in wenigen Wochen wieder am Goetheanum zu sehen sein. Dort habe ich sie letztes Jahr im Juni fotografiert.
gefällt mir Blumen sind das Lächeln der Erde. Ralph Waldo Emerson Diese Farbenpracht wird in wenigen Wochen wieder am Goetheanum zu sehen sein. Dort habe ich sie letztes Jahr im Juni fotografiert.
Ars vivendi – Ars moriendi: Thema des VHS-Vortrags in der Alten Synagoge. Wir sind der Frage nachgegangen, was es mit der Kunst des Sterbens auf sich hat, vom Ägyptischen Totenbuch über das Tibetische Buch vom Leben und Sterben über das „Memento mori“ im antiken Rom ging es um das Loslassen und wie wir das jeden Tag im Kleinen üben können. Ausatmen, sich von Dingen trennen, die keine Freude mehr bereiten, Menschen loszulassen, die andere Lebenswege einschlagen. Über die Lebenskunst wanderten wir zur Lebenskönnerschaft: Was könnte der Nutzen von Tugenden in unserem Alltagsleben sein und wie kann „gutes Leben“, das für jeden etwas anderes bedeutet, gelingen? Was bereuen Menschen am Lebensende? Das, was sie getan, oder das, was sie eben nicht getan haben? Es war ein nachdenklicher und auch fröhlicher Abend. Vielleicht hat den einen oder anderen die Erkenntnis erschreckt, dass wir rund 4000 Wochen Lebenszeit haben bis zum 80. Lebensjahr in Anbetracht des Tempos, mit der eine Woche vorbeifliegt. Möglicherweise kann es jedoch sehr hilfreich sein, das Leben vom Ende her zu betrachten, um dessen Stunde wir nicht wissen: Wie würde ich jeden Tag leben und entscheiden, wenn ich wüsste, dass es mein letzter Tag wäre? Lohnt sich Streit und Zwist oder wäre das Bemerken der kleinen, glücklichen Momente, der Schönheiten und Freude im Alltag, nicht viel stärkender?
Einen frohen Jupitertag heute für dich mit lauter kleinen Goldnuggets der Freude.
gefällt mir Ars vivendi – Ars moriendi: Thema des VHS-Vortrags in der Alten Synagoge. Wir sind der Frage nachgegangen, was es mit der Kunst des Sterbens auf sich hat, vom Ägyptischen Totenbuch über das Tibetische Buch vom Leben und Sterben über das „Memento mori“ im antiken Rom ging es um das Loslassen und wie wir…
Jede Kunst und jede Lehre, desgleichen jede Handlung und jeder Entschluss, scheint ein Gut zu erstreben, weshalb man das Gute treffend als dasjenige bezeichnet hat, wonach alles strebt.
Aristoteles, Nikomachische Ethik
Den kleinen lächelnden Buddha hat Stephanie bei ihrer China-Studienreise entdeckt. Danke fürs Foto!
gefällt mir Jede Kunst und jede Lehre, desgleichen jede Handlung und jeder Entschluss, scheint ein Gut zu erstreben, weshalb man das Gute treffend als dasjenige bezeichnet hat, wonach alles strebt. Aristoteles, Nikomachische Ethik Den kleinen lächelnden Buddha hat Stephanie bei ihrer China-Studienreise entdeckt. Danke fürs Foto!
Eine Tüte Bärlauch – herrlich. Da haben wir doch gleich mal ein feines Süppchen gekocht und freuen uns am frischen Grün. Das erste Grün aus dem eigenen Garten hatten wir am Sonntag – der Spinat war erntereif. Herrlich! Spinat frisch auf dem Tisch keine Stunde nach der Ernte, mit Rührei und gebratenem Kräutertempeh – Festessen. Wir sind dankbar dafür.
Aufs Wochenende freue ich mich – unser „Stärkekurs“ mit Erfahrungen zur Eurythmie endet, eine Winterarbeit über den Vortrag von Rudolf Steiner „Nervosität und Ichheit“. Am Samstag geht es um Lebensstilmedizin im Seminar, ein großartiges Thema.
Zwischendurch Hörgerätecheck – stimmt alles? Funktionieren die Geräte angemessen und muss etwas nachgesteuert werden? Zudem werden die Geräte dann professionell gereinigt, das ist wie Brille putzen. Jeden Morgen, wenn ich „meine Ohren anziehe“, merke ich den Unterschied und auch hier bin ich sehr dankbar, dass moderne Technik dafür sorgt, dass ich im Gegensatz zu meinen überwiegend gänzlich ertaubten Vorfahren hören darf. Als Kind war es für mich erstaunlich, wie sie am Leben teilnahmen, obwohl sie wirklich auf Lippenlesen angewiesen waren. Gebärdensprache kannten sie noch nicht. Auch hier – Technik kann vieles möglich machen bis hin zur Augensteuerung von PCs, um Kommunikation zu ermöglichen. Dennoch: Trotz aller Kenntnis über Kommunikation leiden wir bis heute unter eklatanter Unfähigkeit, angemessen zu kommunizieren.
Einen feinen Wochenteilungstag heute für dich!
Theresa hat Momo mit dem Lausche-Ohr in Hannover fotografiert. Lieben Dank!
gefällt mir Eine Tüte Bärlauch – herrlich. Da haben wir doch gleich mal ein feines Süppchen gekocht und freuen uns am frischen Grün. Das erste Grün aus dem eigenen Garten hatten wir am Sonntag – der Spinat war erntereif. Herrlich! Spinat frisch auf dem Tisch keine Stunde nach der Ernte, mit Rührei und gebratenem Kräutertempeh…
Du siehst Dinge und fragst “Warum?”, doch ich träume von Dingen und sage “Warum nicht?”
George Bernard Shaw
Das haben sich auch manche Stadtplaner gedacht, so wie in Chongqing. Da fährt der Zug einfach mal durch das Haus. Stephanie hat sich das vor Ort angeschaut. Danke für dein Foto!
gefällt mir Du siehst Dinge und fragst “Warum?”, doch ich träume von Dingen und sage “Warum nicht?” George Bernard Shaw Das haben sich auch manche Stadtplaner gedacht, so wie in Chongqing. Da fährt der Zug einfach mal durch das Haus. Stephanie hat sich das vor Ort angeschaut. Danke für dein Foto!
Aprilwetter mit Hagelschauer, Schneeregen, Wind und Sonne. So schaut es auch derzeit in vielen Leben aus, ein Auf und Ab zwischen Sorgen, Nöten und Freumomenten. Ähnlich beschreibt es Goethe in seinem Text „Im Atemholen sind zweierlei Gnaden“ – „so wunderbar ist das Leben gemischt“.
Leben ist deshalb kostbar, weil es viele Schlechtwettertage und überraschend wundervolle Sonnentage gibt. Wir wissen oft nicht, wie uns geschieht – positiv wie negativ. Umso kostbarer sind die Momente der Freude, der Dankbarkeit und des Gefühls, angenommen und angekommen zu sein. All das können wir auch kultivieren: Dankbarkeit und Mitgefühl sind trainierbar, Freude entsteht, wenn wir bereit sind, die vielen kleinen Lichtfunken entlang unseres Lebensweges wirklich wahrzunehmen und wenn wir offen anderen Menschen gegenüber sind, entsteht schneller Bindung und tragfähiger Kontakt. Werte wie Authentizität, Freundlichkeit, Mitgefühl, Klarheit, auch Eigenschaften wie Neugier auf Anderes, bislang Fremdes sind Herzensöffner.
Dienstag ist Mars-, also auf gewisse Weise auch ein Krafttag. Wo entdeckst du heute Minikraftquellen für dich wie eine Runde um den Block in der Pause, einen Tee, in Ruhe am offenen Fenster getrunken, bewusstes Lauschen auf den immer stärker werdenden Morgenchor der Vögel, was immer dir begegnen mag? Hab einen wunderschönen Tag.
So ähnlich schaute der Himmel Montagnachmittag aus, dann kam dicker Hagel und kurz darauf ein wunderschöner Regenbogen. Danke an Stephanie für das Foto.
gefällt mir Aprilwetter mit Hagelschauer, Schneeregen, Wind und Sonne. So schaut es auch derzeit in vielen Leben aus, ein Auf und Ab zwischen Sorgen, Nöten und Freumomenten. Ähnlich beschreibt es Goethe in seinem Text „Im Atemholen sind zweierlei Gnaden“ – „so wunderbar ist das Leben gemischt“. Leben ist deshalb kostbar, weil es viele Schlechtwettertage und…