Autor: Christine Krokauer

  • Reifen wie der Baum

    Reifen wie der Baum

    Man muss den Dingen die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen, die tief von innen kommt, und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann; alles ist austragen – und dann gebären …

     

    Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht, ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch! Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos still und weit …

     

    Man muss Geduld haben gegen das Ungelöste im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antwort hinein.

    Rainer Maria Rilke

     

    Sigrid hat den glühenden Junihimmel fotografiert. Danke für dein Bild.

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  • Hab es schön

    Hab es schön

    In meiner therapeutischen Arbeit spielt das Thema Heimat immer wieder eine Rolle. Ob das einen bestimmten Ort bezeichnet, in dem ein Mensch geboren ist, eine Landschaft, in der jemand aufgewachsen ist oder ein Land, in das jemand gezogen ist und es zu seiner neuen Heimat gemacht hat, ist verschieden. Was für die meisten zählt ist, dass die Wurzeln nicht ausgerissen, sondern gepflegt werden durch Sprache, Musik, Speisen und vieles mehr. Die Kultur, in der jemand aufwächst, prägt und ist Bestandteil der Identität. Dazu gehören für mich auch die Märchen, die Musik und die Geschichten, die erzählt werden, denn sie bestimmen unser Denken auf vielfältige Weise.

    Woran machst du Heimat fest? An einem bestimmten Ort, einem Land oder an Menschen, die du liebst? Was nährt deine Wurzeln?

    Einen liebevollen Freitag für dich.

     

    Drachenkopf vor fränkischer Landschaft, von Stephanie ins Bild gesetzt. Danke!

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  • Vortreffliche Menschen

    Vortreffliche Menschen

    Alle diese vortrefflichen Menschen, zu denen Sie nun ein angenehmes Verhältnis haben, das ist es, was ich eine Heimat nenne.

    Johann Wolfgang von Goethe

    Stephanie ist sehr gern wandernd in ihrer Heimat unterwegs und schickt dieses herrliche Foto. Danke!

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  • Kintsugi

    Kintsugi

    Kintsugi: Die Kunst, Zerbrochenes wieder herzustellen und die Klebeflächen mit Gold zu verbinden. Für die Zeitschrift #Holunderelfe habe ich in den letzten Tagen immer wieder an einem Artikel über Kintsugi gefeilt, der im Herbstheft erscheinen wird. Auch für die Therapie ist das eine großartige Metapher, vor allem unter dem Aspekt des posttraumatischen Wachstums. „Zerbrochen und doch ganz“ könnte man es umschreiben und der Weg dorthin ist oft sehr schwer.

    Am Dienstagabend hatten wir es schön in der Alten Synagoge beim Vortrag über Energie. Erstaunlich viele Männer waren da – wie wunderbar, wenn sie auf der Suche nach Antworten auf ihre Fragen sind. Auch erstaunlich der intensive Austausch danach, so schön, was wir alles miteinander zusammengetragen haben. Ich freue mich, dass ich auch im Herbst mit vielen Vorträgen und Seminaren wieder an diesem schönen Ort sein darf.

    In diesen kommenden Hitzetagen kann es nicht schaden, warmen Tee zu trinken, gern Pfefferminze, um sich innerlich ein wenig abzukühlen.

    Einen freudigen Donnerstag für dich!

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  • Bergschönheiten

    Bergschönheiten

    Schönheiten auf dem Weg beim Bergwandern – Maike hat sie für uns im Bild festgehalten. Lieben Dank!

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  • Motivation

    Motivation

    Nautilus-Mini gestern zum Thema Motivation. Was treibt uns Menschen an? Das ist so unterschiedlich. Manche Menschen möchten erfolgreich sein und zahlen dafür einen gewaltig hohen Preis – weil sie sich durch ihr Denken von ihrem Fühlen und der Körperwahrnehmung abwenden. Der Körper wird immer müder, schwerer, legt ein Veto ein, doch der Kopf fixiert ein oft von außen oder aus Mangel bestimmtes Ziel und opfert diesem das Leben, wenn es maximal schlimm läuft.  Andere handeln aus Liebe für die Menschen, die ihnen am Herzen liegen und erfahren mit den Jahren, dass sie auch zu diesem Kreis der Erschöpften gehören können. Manche treiben sich durch reine Freude am Tun an – weil das, was sie tun, dem entspricht, was sie auch ohne Geld tun würden, das ist großartig. Sie stecken andere mit Freude und Leichtigkeit an, auch wenn nicht immer alles nur rund läuft. Das sind Meister der Motivation, weil sie Flowerfahrung kennen, nicht gegen sich, den Körper und ihre Partner- und Freundschaften agieren.  Es braucht einen wachen Geist, ein offenes Herz und tatkräftige Hände, wenn man etwas schaffen mag, was immer es auch ist. Und es müssen nicht immer die gigantischen Projekte sein, die Menschen morgens aus dem Bett aufstehen lassen. Es können kleine, schlichte Dinge sein, doch sind sie es, die zählen, denen wir Wert beimessen. Nicht mehr schaffen, klug agieren in Übereinstimmung von Körper, Seele und Geist. Gut für den Menschen UND gut für den Planeten.

    Hab einen achtsamen Wochenteilungstag. Vielleicht bei zunehmender Wärme auch im Wald – das ist Erholung pur. Stephanies Foto lädt dazu ganz besonders ein. Danke dafür.

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  • Schönheit

    Schönheit

    In diesen Tagen schwingt sich der Lavendel zu höchster Blüte auf – zur Freude von Bienen, Hummeln und unseren menschlichen Nasen. Der ein oder andere Zweig wird dann auch zum Trocknen aufgehängt.

    Sigrid hat das schöne Foto in ihrem Garten gemacht. Danke!

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  • Abkochverbot aufgehoben

    Abkochverbot aufgehoben

     

    Das Abkochgebot der Stadtwerke Würzburg ist aufgehoben. Für uns galt das auch, der zu pflegende Bruder ist krank und wir brauchen nichts oben drauf. Da ist mir aufgefallen, wie viel Wasser man in der Pflege braucht und auch, wie viel Wasser ich normalerweise direkt vom Wasserhahn trinke. Wir haben einen Filter dran, aber der filtert keine Enterokokken. Das Thema Wasser bewegt uns immer wieder auf vielfältige Weise, vermutlich im Lauf der Woche noch einmal von einer ganz anderen Seite, wenn nach dem austrocknenden Wind der letzten Tage noch große Hitze kommt und die Natur draußen dürstet.

    Der Tisch für die Vogelkinder ist in diesem Jahr reich gedeckt. So viele Insekten wie in diesem Jahr haben wir selten im Garten gesehen. Falls uns jemand seinen Ameisenbär ausleihen mag – wir finden an diversen Ecken im Garten unerwartet große Ameisenhaufen. Da so ein Ameisenbär 35.000 Ameisen am Tag schafft, wäre das für uns gerade eine echte Hilfe. Dann gern Bescheid geben.

    PS Heute kam eine sonnige Mail einer jungen Klientin an. Titelzeile: Ich bin glücklich! – das wünsche ich allen Menschen von Herzen, dass sie jede Menge solcher Glücksmomente in ihrem Lebensglas sammeln dürfen.

    Wir lieben ihn, unseren Wasserwirbelwind.

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  • An Weltenschönheit hingegeben

    An Weltenschönheit hingegeben

    Es ist in dieser Sonnenstunde

    An dir, die weise Kunde zu erkennen:

    An Weltenschönheit hingegeben

    In dir dich fühlend zu durchleben:

    Verlieren kann das Menschen-Ich

    Und finden sich im Welten-Ich.

    Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

    Stephanie hat das Foto gemacht. Dankeschön!

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  • Herzenseinladung

    Herzenseinladung

    Ein superschönes Wochenende. Gleich zwei meiner absoluten Herzensthemen waren in den Seminaren an der Reihe – Theorie U von C.O. Scharmer und gestern „Metamoderne und Interbeing“.  Eine Gruppe nimmt gerade an unserem Jahreskurs „Dein Weg zur inneren Kraft und äußeren Klarheit“ teil, die andere Gruppe ist in der Coachingausbildung im 2. Jahr und der Seminartag war der letzte, bevor noch einige Kurswochenenden folgen. Beide Kurse gehören zu unserem Nautilusprojekt: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

    Wenn dich solche Themen interessieren, bist du von Herzen eingeladen – morgen ist ein kostenloses Nautilus-Mini zum Thema „I like to move it – Motivation“ von 10 bis 11.30 Uhr, wenn du mit am Start sein magst, gern anmelden https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/#minis oder per Mail an christine@seelengarten-krokauer.de

    Morgen Abend um 19 Uhr beginnt der VHS-Vortrag in der Alten Synagoge Kitzingen zum Thema „Her mit der Energie – das Geheimnis unserer inneren Kraft“. Keine Anmeldung nötig, an der Abendkasse wird ein kleiner Beitrag erhoben.

     

    Gabi hat diesen wundervollen Baum fotografiert. Danke dir!

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