Autor: Christine Krokauer

  • Was ist wichtig?

    Was ist wichtig?

    Das zweite Seminarwochenende des Jahres liegt hinter mir – schön war es. Am Samstag haben wir uns mit der Dynamischen Urteilsbildung von Lex Bos befasst, am Sonntag ging es um „Kunst im Coaching“ und Bewegung. Das knüpfte an den Vorabend an, an dem wir Eurythmie miteinander erlebten, um besser im Alltag mit Stress und Druck umgehen zu können.

    Mir geht es nicht (nur) um einen vollen Technikkoffer, sondern um Wahrnehmungsfähigkeit. Erkenne ich Themen an der Oberfläche und jene in der Tiefe? Nehme ich den anderen Menschen in seiner Gesamtheit wahr? Ein intensiver Austausch darum, sich genau anzuschauen, was von Coachees oder Teams als Thema benannt wird. Ist das „Problem“ wirklich das Problem oder steht es nur als Stellvertreter für tieferliegende Konflikte, die keiner aussprechen kann/mag? Es geht nicht um schnelle oberflächliche Lösungen, sondern um langfristige Hilfe zur Selbsthilfe. Maria Montessoris Aussage „Hilf mir, es selbst zu tun“ ist ein wunderbarer Leitspruch.

    Arbeit an mir selbst ist für mich Voraussetzung für Arbeit mit anderen Menschen. Es geht nicht um Optimierungswahn oder Aktionismus, eher um Anhalten, Stille, Atmen, Wahrnehmen und im Kontakt mit dem Körper auf Antworten zu lauschen. Wir wissen tief im Inneren, was Not wendet. Es braucht den größten Mut, dem eigenen Weg zu folgen.

    Hab einen freundlichen Start in die neue Woche!

     

    Die Wintersonne geht über Oy-Mittelberg im Allgäu auf.

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  • Durch Herzenswärme

    Durch Herzenswärme

    Es ist in diesem Winterdunkel

    Die Offenbarung eigner Kraft

    Der Seele starker Trieb

    In Finsternisse sie zu lenken

    Und ahnend vorzufühlen

    Durch Herzenswärme Sinnesoffenbarung.

    Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner

    Das Foto stammt aus dem auch im Winter wundervollen Garten von Primavera in Oy-Mittelberg.

    gefällt mir Es ist in diesem Winterdunkel Die Offenbarung eigner Kraft Der Seele starker Trieb In Finsternisse sie zu lenken Und ahnend vorzufühlen Durch Herzenswärme Sinnesoffenbarung. Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner Das Foto stammt aus dem auch im Winter wundervollen Garten von Primavera in Oy-Mittelberg.

  • Kurze Nacht

    Kurze Nacht

    Manche Nächte sind kurz, sehr kurz. Der Grund: Angstzustände und Unruhe beim Bruder, den wir pflegen. Er sitzt im Bett und schimpft lautstark, ist in einer vollkommen anderen Welt. Ansprechen, danebensitzen, zurückholen. Er ist wieder da, gähnt, ich wieder ab ins Bett. 30 Minuten später wiederholt sich das und so die ganze Nacht. Am Morgen sind es die falschen Socken, das falsche Oberteil, der Puzzlestapel kippt um, 12 Puzzles sind ausgekippt. Alle Teile auf ein großes Tablett, die 12 Platten um ihn herum – heute schafft er das nicht. Sonst geht das, heute nicht. Er hat Kopfschmerzen, das bekommen wir heraus und geben mehr zu trinken, Minze in den Nacken und einen kalten Waschlappen auf die Augen. Schlafen – Fehlanzeige. Systemcheck – Windel sauber. Keine Falte drückt. Es scheint ihm keine direkte Sonne ins Gesicht. Er bekommt einen Schokopudding als Nachtisch, also Freustufe 1. Es nutzt nix. Wir checken die Wetterapp, ob ein gravierender Wechsel ansteht, Mondphase. Nicht mal Lavendelspray hilft. Fazit: Manche Tage sind anstrengend, doch auch sie gehen vorüber und wir hoffen auf eine bessere Nacht.

     

    Stephanie hat das feine Bild gemacht. Dankeschön!

    gefällt mir Manche Nächte sind kurz, sehr kurz. Der Grund: Angstzustände und Unruhe beim Bruder, den wir pflegen. Er sitzt im Bett und schimpft lautstark, ist in einer vollkommen anderen Welt. Ansprechen, danebensitzen, zurückholen. Er ist wieder da, gähnt, ich wieder ab ins Bett. 30 Minuten später wiederholt sich das und so die ganze Nacht.…

  • Mieser Tag

    Mieser Tag

    Mein Magen tut weh, die Füße tun mir weh, mein Kopf tut weh, mein Hals ist entzündet- und ich selbst befinde mich auch nicht wohl.

    Karl Valentin zugeschrieben

    Wenn das Leben einem so schöne Zitronen gibt … diese hier standen im Herbst am Benediktushof in der Sonne.

    gefällt mir Mein Magen tut weh, die Füße tun mir weh, mein Kopf tut weh, mein Hals ist entzündet- und ich selbst befinde mich auch nicht wohl. Karl Valentin zugeschrieben Wenn das Leben einem so schöne Zitronen gibt … diese hier standen im Herbst am Benediktushof in der Sonne.

  • Einladung

    Einladung

    Kurzes Frühlingsfeeling vom Wetter her. Das tut gut nach Eis, Schnee und Straßenchaos. Erstaunlich: Über der Wiese tanzen die Mucken im Sonnenschein. Ich staune, wo sie herkommen nach Tagen mit Dauerfrost. Naturwunder.

    Am Wochenende freue ich mich auf ein schönes Seminar, am Samstagabend ist der zweite Teil unseres Online-Stärkekurses mit Alltagsübungen und sachten Bewegungen. Wer noch mit einsteigen mag, kann das gern tun, Anmeldung hier: http://www.seelengarten-krokauer.de/aktuelles/#staerke

    Anfang Februar sind wir in Kitzingen in der Alten Synagoge mit einem zweiteiligen Seminar (3. und 10. 2.) zum Thema „Probiers mal mit Gemütlichkeit im Alltag“. Hierfür bitte jetzt direkt bei der VHS Kitzingen anmelden! Vorher ist am 20. 1. Vortrag zum Thema „Wechseljahre – Wandeljahre“ in der Synagoge, dazu braucht es keine Anmeldung.

    Allen einen schönen Venustag heute!

     

    Andrea hat das Foto gemacht – herzlichen Dank dafür.

    gefällt mir Kurzes Frühlingsfeeling vom Wetter her. Das tut gut nach Eis, Schnee und Straßenchaos. Erstaunlich: Über der Wiese tanzen die Mucken im Sonnenschein. Ich staune, wo sie herkommen nach Tagen mit Dauerfrost. Naturwunder. Am Wochenende freue ich mich auf ein schönes Seminar, am Samstagabend ist der zweite Teil unseres Online-Stärkekurses mit Alltagsübungen und sachten…

  • Beruhigen

    Beruhigen

    Es gibt so viele Arten, sich zu beruhigen, aber nur eine, die wirklich hilft: Die Natur selbst.

    Rainer Maria Rilke

    Allein das Betrachten einer Blüte eröffnet eine Wunderwelt zum Staunen.

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  • Rund um die Gesundheit

    Rund um die Gesundheit

    Derzeit arbeite ich mich durch Berge Literatur für neue Kurse, meine Praxisarbeit und nicht zuletzt für mich und die Familie: Resilienz, Prof. Andreas Michalsens „Ernährung – meine Quintessenz“, Sebastian Pups-Pardigols und Dr. Stephan Bortfelds „Die drei Säulen der Gesundheit“ und vieles mehr. Die (Epigenetik-)Forschung zu all diesen Themen ist so spannend! Ich freue mich auch auf das neue Buch von Dr. Fritz Helmut Hemmerich, der einen weiten Blick mit konkretem Fachwissen verbindet.

    Es gibt keinen short trip zur Wiederherstellung der eigenen Gesundheit, doch Essentials, die zu jedem passen: Schlaf ist die Basis von allem, Bewegung im Sinne von Ausdauer und Kraft boostert nicht nur deine Kraftwerke im Körper, die Mitochondrien, sondern ist der Startschuss für jeden guten Prozess in deinem System, typgerechte Ernährung und – unterschätzt ohne Ende – Lebensfreude! Hast du Beziehungen, die dich richtig, richtig stärken? Menschen, bei denen du dich sicher und behütet fühlst? Leute, mit denen du dich vor Lachen wegschmeißen kannst? Diese Welt ist ein wundervoller Ort, egal, was im Außen gerade geschieht. Natur ist die Superkraft schlechthin. Das Wissen der Alten wie Sebastian Kneipp mit seiner Gießkanne voll kalten Wassers – heute ist das Gold wert. Gerade diese alten Schätze aus der Naturheilkunde wie Phytotherapie, milde Reize zur Anregung des Immunsystems, gesunde Bewegung an der frischen Luft und hara hachi bu (hör auf zu essen, bevor du satt bist) sind schlicht und wirksam. Dr. Wald, Dr. Garten und gesunder Menschenverstand – herzliche Einladung zur Wiederentdeckung der wahren Winner. Übrigens – auch noch kostengünstig.

     

    Brise gefällig, um alten Mief aus dem Kopf zu blasen? Theresas Foto nimmt dich mit nach Bornholm an den Strand. Dankeschön!

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  • Der Eisklassiker

    Der Eisklassiker

    Vom Büblein auf dem Eise

    Gefroren hat es heuer

    noch gar kein festes Eis.

    Das Büblein steht am Weiher

    und spricht zu sich ganz leis:

    »Ich will es einmal wagen,

    das Eis, es muss doch tragen.

    Wer weiß!«

    Das Büblein stapft und hacket

    mit seinem Stiefelein.

    Das Eis auf einmal knacket,

    und krach! schon bricht’s hinein.

    Das Büblein platscht und krabbelt,

    als wie ein Krebs und zappelt

    mit Arm und Bein.

    »O helft, ich muss versinken

    in lauter Eis und Schnee!

    O helft, ich muss ertrinken

    im tiefen, tiefen See!«

    Wär‘ nicht ein Mann gekommen –

    der sich ein Herz genommen,

    o weh!

    Der packt es bei dem Schopfe

    und zieht es dann heraus,

    vom Fuße bis zum Kopfe

    wie eine Wassermaus.

    Das Büblein hat getropfet,

    der Vater hat’s geklopfet

    zu Haus.

    Friedrich Güll, 1827

    Stephanie hat das Bild gemacht, herzlichen Dank!

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  • Der Wurm drin

    Der Wurm drin

    Vorgestern war vielfach ein krasser Tag. Unfälle, Stürze, Trennungen. Als wäre kollektiv der Wurm drin. Manches hat Vorgeschichten wie bei Trennungen, manches liegt am Blitzeis, manches ist einfach richtig schiefgelaufen. Allen, die in diesen Tagen stürzen oder durch das Wetter Leid erleben – gute Besserung. Es macht mehr Sinn als sonst, gut auf den Weg zu achten und Dinge, die nicht notwendig sind, auch mal sein zu lassen.

    Was eher weniger Sinn macht, ist mediale Panikmache. In meiner Kindheit (im Taubertal) gab es Winter mit Schnee und Eis, Thermohosen waren so unbekannt wie beheizbare Sohlen, Stiefel nie wasserdicht. Wir wussten, dass man bei Eis dicke Socken oder Lappen um die Schuhe macht, wenn man unbedingt rausmusste, die Erwachsenen haben sich am Wetter direkt orientiert. Geht so: Tür auf, rausschauen, mit dem Fuß vorsichtig antasten und entscheiden – drinbleiben, langsam fahren oder „geht scho“. Vermeiden, was nicht notwendig ist, achtsam, langsam und rücksichtsvoll, wenn man draußen unterwegs ist. Gute Genesung und Lösungen allen, die in diesen Tagen aus vielerlei Ecken Schlimmes erleben.

    Manche Seen frieren langsam zu. Sigrid hat das Foto gemacht. Dankeschön.

    gefällt mir Vorgestern war vielfach ein krasser Tag. Unfälle, Stürze, Trennungen. Als wäre kollektiv der Wurm drin. Manches hat Vorgeschichten wie bei Trennungen, manches liegt am Blitzeis, manches ist einfach richtig schiefgelaufen. Allen, die in diesen Tagen stürzen oder durch das Wetter Leid erleben – gute Besserung. Es macht mehr Sinn als sonst, gut auf…

  • Zwischen Traum und Tag

    Zwischen Traum und Tag

    Zwischen Traum und Tag mit einer Tasse Tee am Fenster stehen und die unglaublichen Ausblicke in die Natur genießen – Sigrid hat dabei dieses wunderschöne Foto gemacht. Hab heute immer wieder Momente des Durchatmens. Danke an Sigrid für das Bild!

    gefällt mir Zwischen Traum und Tag mit einer Tasse Tee am Fenster stehen und die unglaublichen Ausblicke in die Natur genießen – Sigrid hat dabei dieses wunderschöne Foto gemacht. Hab heute immer wieder Momente des Durchatmens. Danke an Sigrid für das Bild!