Autor: Christine Krokauer

  • Workshoptag

    Workshoptag

    Heute wird ein spannender Tag. Ich darf einen Workshop für ein Führungskräfteteam halten zum Thema Resilienz, Ambiguitätstoleranz, Antifragilität. Oder praktischer formuliert: Was macht uns innerlich stark für die Zukunft? Die Gruppe hatte gestern einen „Tag der Zahlen und Fakten“, heute geht es um die Art, wie aus Zahlen und Fakten gestaltbare Alltage werden können, indem man sich und sein Team gut aufstellen, regulieren und vielleicht sogar mit Herausforderungen gut wachsen kann.

    Menschen stärken ist der schönste Teil meiner Arbeit. Ihnen zeigen dürfen, welche kreativen Wunderwesen sie sind, wie wertvoll Miteinander ist und in Zukunft noch werden wird. Zusammen schaffen wir alles besser, wenn der gemeinsame Raum von allen gut gehalten und gedehnt wird und es um Unterstützung geht, der Grundlage für das Sicherheitsgefühl, das wir brauchen, um Prototyping zu wagen, Fehler als Lernfeld zu nutzen, genau hinzuschauen mit wachen, liebevollen Augen.

    Ich freue mich auf diesen Tag und wünsche dir einen stärkenden Donnerstag.

     

    Goldwege des Herzens – eine Gruppe hat dieses wunderschöne Herz mit Goldfäden für mich gestaltet. Jeden Tag freue ich mich in der Praxis daran.

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  • Stuhlkreis – Lebenskreis

    Stuhlkreis – Lebenskreis

    Stuhlkreis – für mich ein gutes Format, um auf Augenhöhe mit Menschen zu arbeiten. Es gibt kein oben und unten, stattdessen Menschen, die miteinander in Kontakt kommen können. Eine gestaltete Mitte gibt dem Kreis ein Zentrum, so, wie das auch das gemeinsame Anliegen der Gruppe auf einer anderen Ebene bewirkt.

    gefällt mir Stuhlkreis – für mich ein gutes Format, um auf Augenhöhe mit Menschen zu arbeiten. Es gibt kein oben und unten, stattdessen Menschen, die miteinander in Kontakt kommen können. Eine gestaltete Mitte gibt dem Kreis ein Zentrum, so, wie das auch das gemeinsame Anliegen der Gruppe auf einer anderen Ebene bewirkt.

  • Wundervoll

    Wundervoll

    Herrlich – der Paketbote klingelt und eine herrliche Überraschung erwartet mich: Wundervolle Blumen von Bloomon mit einer zauberschönen liebevollen Dankeskarte. Ich freue mich und hier zwei Bilder, dann haben wir alle was von dieser Blumenpracht! Danke an Kristin für deine Blumenpost.

    Gestern war es schön in der Alten Synagoge Kitzingen. Thema „Wechseljahre sind Wandeljahre“. Die medizinischen Aspekte sind nicht mein Bereich. Wir haben auf Thema Wandlung, Wechsel, Veränderung, Loslassen und Entwicklungsprozesse im Lauf des Lebens geschaut. Es ging auch um Würde – wie kann es sein, dass Frauen in dieser Lebensphase Angst davor haben, in einem Meeting den Raum zu verlassen, weil sie ihre Einlage wechseln müssen, um sich wohl zu fühlen? Vieles ist inzwischen in Bewegung gekommen. Wir haben über Wechseljahrsberaterinnen und ihre hilfreiche Arbeit gesprochen, um Stärkung der Frauen untereinander anstelle von Konkurrenzdenken. Es ging auch um den systemischen Blick: Welches Frauenbild tragen wir oft unbewusst noch in uns, getragen von Sprache oder Ansichten, wie können wir uns dessen bewusst werden, um etwas zu verändern? Ein Blick in die Geschichte und auf den Stand, den wir heute vielfach noch vorfinden. Viele Fragen und Austausch. Danke für diesen guten und wichtigen Abend.

    gefällt mir Herrlich – der Paketbote klingelt und eine herrliche Überraschung erwartet mich: Wundervolle Blumen von Bloomon mit einer zauberschönen liebevollen Dankeskarte. Ich freue mich und hier zwei Bilder, dann haben wir alle was von dieser Blumenpracht! Danke an Kristin für deine Blumenpost. Gestern war es schön in der Alten Synagoge Kitzingen. Thema „Wechseljahre sind…

  • Dankbarkeit und Sonne

    Dankbarkeit und Sonne

    So müssen wir alle uns anhalten, unmittelbar zu sein und die unausgesprochene Dankbarkeit zur ausgesprochenen werden zu lassen. Dann gibt es in der Welt mehr Sonne und mehr Kraft zum Guten.

    Albert Schweitzer

    Danke an Stephanie für das Foto!

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  • Human being

    Human being

    Atmen. Es gibt Tage, da setzt man sich am besten innerlich an so einen Ort. Nur dasitzen. Kein Aktionismus. Kein Muss. Human being statt human hektisch doing. Atmen. Aufs Wasser schauen. Die spiegelnden Wolken sehen. Die Kiesel bewundern. Alles wird weit, kommt zum Frieden. Nach und nach geht diese Ruhe auf dich über. Herzschlag beruhigt, Anspannung löst sich. In der Natur bist du angenommen. Sie fordert nichts von dir. Sie ist und gibt dir Raum.

    Falls heute so ein Tag ist – hier ist deine Pause. Und wenn du in deinen Alltag zurückkehrst, frage dich: Muss ich das tun? Muss? Ich? Das? Tun?

    Einen kraftvollen Dienstag!

    Stephanie hat das Foto gemacht, Danke!

     

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  • Väterchen Frost

    Väterchen Frost

    Die Wunder, die man in der Natur bestaunen kann, sind endlos. Frost kann aus einem Zaun ein Kunstwerk machen.

    Stephanie war draußen unterwegs, Danke für dein Foto!

    gefällt mir Die Wunder, die man in der Natur bestaunen kann, sind endlos. Frost kann aus einem Zaun ein Kunstwerk machen. Stephanie war draußen unterwegs, Danke für dein Foto!

  • Was ist wichtig?

    Was ist wichtig?

    Das zweite Seminarwochenende des Jahres liegt hinter mir – schön war es. Am Samstag haben wir uns mit der Dynamischen Urteilsbildung von Lex Bos befasst, am Sonntag ging es um „Kunst im Coaching“ und Bewegung. Das knüpfte an den Vorabend an, an dem wir Eurythmie miteinander erlebten, um besser im Alltag mit Stress und Druck umgehen zu können.

    Mir geht es nicht (nur) um einen vollen Technikkoffer, sondern um Wahrnehmungsfähigkeit. Erkenne ich Themen an der Oberfläche und jene in der Tiefe? Nehme ich den anderen Menschen in seiner Gesamtheit wahr? Ein intensiver Austausch darum, sich genau anzuschauen, was von Coachees oder Teams als Thema benannt wird. Ist das „Problem“ wirklich das Problem oder steht es nur als Stellvertreter für tieferliegende Konflikte, die keiner aussprechen kann/mag? Es geht nicht um schnelle oberflächliche Lösungen, sondern um langfristige Hilfe zur Selbsthilfe. Maria Montessoris Aussage „Hilf mir, es selbst zu tun“ ist ein wunderbarer Leitspruch.

    Arbeit an mir selbst ist für mich Voraussetzung für Arbeit mit anderen Menschen. Es geht nicht um Optimierungswahn oder Aktionismus, eher um Anhalten, Stille, Atmen, Wahrnehmen und im Kontakt mit dem Körper auf Antworten zu lauschen. Wir wissen tief im Inneren, was Not wendet. Es braucht den größten Mut, dem eigenen Weg zu folgen.

    Hab einen freundlichen Start in die neue Woche!

     

    Die Wintersonne geht über Oy-Mittelberg im Allgäu auf.

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  • Durch Herzenswärme

    Durch Herzenswärme

    Es ist in diesem Winterdunkel

    Die Offenbarung eigner Kraft

    Der Seele starker Trieb

    In Finsternisse sie zu lenken

    Und ahnend vorzufühlen

    Durch Herzenswärme Sinnesoffenbarung.

    Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner

    Das Foto stammt aus dem auch im Winter wundervollen Garten von Primavera in Oy-Mittelberg.

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  • Kurze Nacht

    Kurze Nacht

    Manche Nächte sind kurz, sehr kurz. Der Grund: Angstzustände und Unruhe beim Bruder, den wir pflegen. Er sitzt im Bett und schimpft lautstark, ist in einer vollkommen anderen Welt. Ansprechen, danebensitzen, zurückholen. Er ist wieder da, gähnt, ich wieder ab ins Bett. 30 Minuten später wiederholt sich das und so die ganze Nacht. Am Morgen sind es die falschen Socken, das falsche Oberteil, der Puzzlestapel kippt um, 12 Puzzles sind ausgekippt. Alle Teile auf ein großes Tablett, die 12 Platten um ihn herum – heute schafft er das nicht. Sonst geht das, heute nicht. Er hat Kopfschmerzen, das bekommen wir heraus und geben mehr zu trinken, Minze in den Nacken und einen kalten Waschlappen auf die Augen. Schlafen – Fehlanzeige. Systemcheck – Windel sauber. Keine Falte drückt. Es scheint ihm keine direkte Sonne ins Gesicht. Er bekommt einen Schokopudding als Nachtisch, also Freustufe 1. Es nutzt nix. Wir checken die Wetterapp, ob ein gravierender Wechsel ansteht, Mondphase. Nicht mal Lavendelspray hilft. Fazit: Manche Tage sind anstrengend, doch auch sie gehen vorüber und wir hoffen auf eine bessere Nacht.

     

    Stephanie hat das feine Bild gemacht. Dankeschön!

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  • Mieser Tag

    Mieser Tag

    Mein Magen tut weh, die Füße tun mir weh, mein Kopf tut weh, mein Hals ist entzündet- und ich selbst befinde mich auch nicht wohl.

    Karl Valentin zugeschrieben

    Wenn das Leben einem so schöne Zitronen gibt … diese hier standen im Herbst am Benediktushof in der Sonne.

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