
Treppenhäuser finde ich ungemein faszinierend. Man geht hinauf und hinunter, die Stufen winden sich mal enger, mal schmaler. Treppenhäuser erzählen Geschichten über die Jahrhunderte von Menschen, die dort in Freud und Leid gegangen sind, nicht selten sind sie Schauplatz eines Treppenwitzes der Geschichte, wenn eine fast unbedeutende Kleinigkeit plötzlich riesig wird oder jemandem erst sehr spät etwas Schlagfertiges einfällt.
Dieses hier gefällt mir, weil es nicht glatt erscheint, das Auge an winzigen Zäsuren im Beton hängenbleibt und es so ungemein lebendig und organisch wirkt.
Gehst du Treppen bewusst? Was mögen, so deine Treppen alt sind, frühere Generationen gedacht haben beim Begehen der Stufen? Wie viele Schuhe mögen darüber gegangen sein? Gehst du lieber nach oben oder nach unten? Mit oder ohne Handlauf?
Theresa hat das Foto in Barcelona gemacht, Danke.

