Ruhe im Tun finden

Oktoberstart. Das letzte Quartal des Jahres beginnt. Bisher war es ein herausforderndes Jahr auf allen Ebenen, hat viele Learnings beschert. Jeder Tag ein Mikrokosmos für sich mit seinen Aufgaben und Atemmomenten. Immer wichtiger wird die Kunst, sich neu einzumitten, sich nicht mitnehmen lassen vom vermeintlichen Tempo der Welt und ihren Bedrohungen. Die Kristallkugel der Zukunft kann viele Möglichkeiten aufscheinen lassen zwischen best- und worst-case-Szenarien. Worauf kommt es an? Einatmen. Ausatmen. Was ist der nächste Mikroschritt, den ich gehen kann? Wie setzen wir in den Alltag etwas um, was man vom Bergwandern kennt – das eine Bein voll nutzen, das Gleichgewicht darauf ausbalancieren und dann erst denn nächsten Schrittt gehen, den sogenannten Ruheschritt? Ruhen im Tun nicht nur körperlich, sondern auf allen Ebenen, im Geistigen entspricht das der Achtsamkeit. Kreise schließen sich. Stille in sich wählen und immer wieder aufsuchen, Orte der Stille im Außen suchen, um durchzuatmen. Kleine Wege zur Kraft im Alltag.

Grün ist nicht einfach nur grün. Tausenderlei Farbvarianten entspannen Auge und überreiztes Gemüt wie hier am Benediktushof Holzkirchen.


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