
Bis man von oben eine gute Aussicht hat, muss man manchmal viele Mühen auf sich nehmen. Die Ausbildung zum Heilpraktiker, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, ist durchaus mühsam. Es ist viel zu lernen, viel zu verstehen. Die Prüfungen, schriftlich und mündlich, sind nicht einfach. Mit der Prüfung ist nicht das Ende des Lernens, sondern aus meiner Sicht eher der Beginn. Ein Therapieverfahren ist gründlich zu erarbeiten, lebenslanges Weiterlernen notwendig. Wer sich selbstständig machen möchte, braucht zudem noch andere Learnings wie eine Praxis einrichten (leichtester Teil), sie bekannt zu machen, damit auch genug Menschen kommen, Buchführung, Dokumentation und Tausenderlei, womit man blauäugig vor solchen Aktionen nicht immer rechnet. Auch hier empfiehlt sich, die Dinge rechtzeitig zu erarbeiten, damit man sich dann auf die eigentliche Arbeit konzentrieren kann. Es gibt viele Hilfen, die gerade den Bürokratieteil abnehmen, doch auch diese müssen erst einmal installiert und auf die eigene Person zugeschnitten werden (davon lebt ein großer Markt).
Allen, die heute in den schriftlichen Heilpraktikerprüfungen (egal, welcher Bereich) schwitzen: gutes Gelingen. Möge sich der Lernfleiß auszahlen und ihr die Fragen richtig lösen, damit ihr später im Berufsalltag mit euren Klientinnen und Klienten die bestmögliche Arbeit machen könnt.
Stephanie ist einige Stufen gestiegen, um die Aussicht von oben über die Landschaft zu genießen. Danke für dein Bild.

