
„Ich brauche schnellstens funktionsfähige Tools, um Menschen gut zu beraten und ins Tun zu kommen.“ Eine Anfrage. Weder berät ein Coach noch ein Therapeut Menschen (meine Auffassung), sondern begleitet sie auf ihrem Weg, hält Räume, in denen Betroffene Antworten suchen. Im Coaching stärker mit Fragen, in der Therapie mehr im Dasein.
„Funktionsfähige Tools“ meint: 100% erfolgsversprechend. Das gibt es nicht. Es impliziert, dass Menschen wie ein defektes Gerät sind, die mit entsprechendem Werkzeug repariert werden müssen. Keine Technik der Welt führt stets zum Ziel. Es kommt auf den Menschen an, der einem gegenübersitzt und im richtigen Moment weiß, was den nächsten Schritt erleichtern könnte oder still ist, um den Prozess nicht zu stören.
Schnellstens: Ich wünsche allen Menschen, dass sie rasch auf für sie leichtere Wege kommen, doch brauchen Verletzungen je nach Ausmaß ihre Zeit. Zu schnell ist wie eine Wunde, die sich rasch schließt, darunter beginnt es zu eitern. Ins Tun kommen ist eine Wahl, die ich selbst treffe (vorbereitet fühlt man sich nie, egal, wie viele Ausbildungen man hat!): ich fange an und lerne auf dem Weg, wo sich zeigt, dass mehr nötig ist.
Wir haben einen Jahreskurs zur inneren Stärke für alle, die sich und andere führen (https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus), er startet am 26. 9. Wer die Ausbildung machen mag, absolviert zuerst das Jahr und sattelt dann auf. Lange Erfahrung hat gezeigt: Erst sich selbst kennen lernen und sortieren, gute Basics erlernen, gut üben, losgehen und Erfahrungen sammeln, weiterlernen.

