Fokus verschieben

Kollegenaustausch. Fazit: Die Ferien scheinen für die meisten nicht so sonderlich erholsam gewesen zu sein, der Sommer wurde von vielen als anstrengend erlebt. Angst nimmt zu vor der Kündigungswelle, vor Teuerung, politischen/sozialen Unruhen. Empörung kommt auf bei den Menschen, was in aller Regel aufgrund der Emotionalität dahinter nicht zu guten Verhandlungen führt. Der Wind wird kalt. Der Ton ist rau.

Mein Gedanke: Erinnern wir uns an die Herzenswärme, die in uns lebt. Nicht umsonst ist der September der Monat des Erzengels Michael mit dem „Schwert aus Himmelseisen“, der als Symbol für Klarheit, Freiheit und Mut stehen kann. Nehmen wir die Wärme hinzu, die wir im Wandel auf Herbst  ganz bewusst nun wieder selbst erzeugen nach der Sommerglut – sie darf aus dem Herzen kommen, aus guter Bewegung und wärmenden Suppen. Ebenso hilfreich sind Gespräche, die in liebevoller, wertschätzender Atmosphäre stattfinden, über Themen, die den Fokus vom Negativen auch auf das richten, was alles an Gutem auf der Welt zu entdecken ist. Jede Form von Krise oder Spannung ist im Grunde eine Frage, die Antworten sucht: Was funktioniert nicht mehr und wo möchte ich hin? Welche Ideen und Kräfte sind zu entwickeln, welchen Schritt möchten mir als Erstes tun?

Einladung: Erster Schritt: ein Atemzug. Eine Tasse Tee. Ein Lächeln. Ein Dankeschön. Ein Tag Verzicht auf Jammern, Klagen, Meckern und stattdessen nach Lösungen schauen für das, was einem an diesem Tag so vor die Füße fallen mag.

Hab einen ermutigenden Wochenteilungstag. Augenferien mit einem Blick aus dem Kneippjahr 2021 in den Kurpark von Bad Wörishofen, als wir unsere Kneipp-Gesundheitsberater-Ausbildung dort absolvieren konnten.


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