
Ein wunderschöner Seminartag am Samstag über Zeit. Wir haben mit dem Zukunftssessel gearbeitet – so stärkend. Die Zukunft reicht uns die Hand, wir dürfen sie ergreifen und uns stärken für unseren eigenen Weg. Den gehen wir mutiger, wenn wir ein Gefühl dafür haben, dass wir begleitet und behütet werden.
Wir sind im Leben immer wieder in Situationen, in denen wir ratlos sind, uns hilflos fühlen, keine Lösung sehen. Da nutzt uns ein kluger Rat, ein „mach es doch so oder so“ wenig. Es geht nicht darum, dass wir nicht selbst unsere Herausforderungen bewältigen können. Manchmal ist es einfach nur wichtig, dass jemand da ist, neben uns sitzt, uns aushält und den Raum tragen kann, in dem die Bedrängnis sich austobt.
Würde in der Arbeit beginnt in dem Moment, wo wir den anderen Menschen sein lassen können, ihn weder korrigieren müssen noch therapeutisch eingreifen, sondern es aushalten, dass ein Schmerz überwältigen kann, egal, auf welcher Ebene. Da sein, wenn jemand seinen Dämonen in die Augen schaut. Geduld hineintragen, wenn sich gar nichts bewegt. Nicht reparieren wollen, nicht aktiv und oft damit übergriffig sein – Ruhe, Stille, Raum, Vertrauen. Dann entspannt sich manches.
Eine freundliche Woche für dich, in der du die Räume bekommen magst, die dir gut tun.
Ursulas Foto ist tröstlich und stärkend für die Augen. Danke dafür.

