
Weshalb verharren Menschen so lange in schwierigen Situationen, auch wenn klar ist – das wird nicht mehr gut werden? Oft ist die Angst vor Neuem, Unbekanntem größer als: Das kenne ich, das ist mir vertraut, damit komme ich klar. Manchmal wiederholen sich Kindheitsmuster in Beziehungen. „Chaos kann ich. Angst macht mir, wenn es ruhig ist. Dann weiß ich: Es wird wieder was passieren.“ Ist das so? Lade ich die Endlosschleifen manchmal förmlich ein?
Es gibt kein Leben ohne Not, Sorge, Leid, Krankheiten und Kummer. Doch treffe ich jeden Moment meines Lebens die Wahl, den Fokus nur auf das Negative zu richten oder auf das, was vermeintlich im Leben fehlt. Wir jagen der nächsten Karotte nach im Glauben, die größere Rübe würde uns glücklicher machen. Ehrlich? Glücklich machen uns gelebte Momente mit lieben Menschen, miteinander singen, lachen, das Brot teilen.
Dankbar sein für das klare Wasser im Glas, den Duft von frisch gekochtem Essen, einem Teller Suppe. Dankbar für ein Dach über dem Kopf, eine hilfreiche Hand. Dankbar für dich selbst, denn du verbringst mit dir die meiste Zeit deines Lebens. Wärst du unausstehlich, wie schlimm wäre dein Leben. Also bitte behandle dich nicht so. Dann verändert sich auch das Außen.
Grandiose Landschaft, von Theresa im Bild festgehalten. Dankeschön!

