
So müssen wir alle uns anhalten, unmittelbar zu sein und die unausgesprochene Dankbarkeit zur ausgesprochenen werden zu lassen. Dann gibt es in der Welt mehr Sonne und mehr Kraft zum Guten.
Albert Schweitzer
Danke an Stephanie für das Foto!

So müssen wir alle uns anhalten, unmittelbar zu sein und die unausgesprochene Dankbarkeit zur ausgesprochenen werden zu lassen. Dann gibt es in der Welt mehr Sonne und mehr Kraft zum Guten.
Albert Schweitzer
Danke an Stephanie für das Foto!

Atmen. Es gibt Tage, da setzt man sich am besten innerlich an so einen Ort. Nur dasitzen. Kein Aktionismus. Kein Muss. Human being statt human hektisch doing. Atmen. Aufs Wasser schauen. Die spiegelnden Wolken sehen. Die Kiesel bewundern. Alles wird weit, kommt zum Frieden. Nach und nach geht diese Ruhe auf dich über. Herzschlag beruhigt, Anspannung löst sich. In der Natur bist du angenommen. Sie fordert nichts von dir. Sie ist und gibt dir Raum.
Falls heute so ein Tag ist – hier ist deine Pause. Und wenn du in deinen Alltag zurückkehrst, frage dich: Muss ich das tun? Muss? Ich? Das? Tun?
Einen kraftvollen Dienstag!
Stephanie hat das Foto gemacht, Danke!

Die Wunder, die man in der Natur bestaunen kann, sind endlos. Frost kann aus einem Zaun ein Kunstwerk machen.
Stephanie war draußen unterwegs, Danke für dein Foto!

Das zweite Seminarwochenende des Jahres liegt hinter mir – schön war es. Am Samstag haben wir uns mit der Dynamischen Urteilsbildung von Lex Bos befasst, am Sonntag ging es um „Kunst im Coaching“ und Bewegung. Das knüpfte an den Vorabend an, an dem wir Eurythmie miteinander erlebten, um besser im Alltag mit Stress und Druck umgehen zu können.
Mir geht es nicht (nur) um einen vollen Technikkoffer, sondern um Wahrnehmungsfähigkeit. Erkenne ich Themen an der Oberfläche und jene in der Tiefe? Nehme ich den anderen Menschen in seiner Gesamtheit wahr? Ein intensiver Austausch darum, sich genau anzuschauen, was von Coachees oder Teams als Thema benannt wird. Ist das „Problem“ wirklich das Problem oder steht es nur als Stellvertreter für tieferliegende Konflikte, die keiner aussprechen kann/mag? Es geht nicht um schnelle oberflächliche Lösungen, sondern um langfristige Hilfe zur Selbsthilfe. Maria Montessoris Aussage „Hilf mir, es selbst zu tun“ ist ein wunderbarer Leitspruch.
Arbeit an mir selbst ist für mich Voraussetzung für Arbeit mit anderen Menschen. Es geht nicht um Optimierungswahn oder Aktionismus, eher um Anhalten, Stille, Atmen, Wahrnehmen und im Kontakt mit dem Körper auf Antworten zu lauschen. Wir wissen tief im Inneren, was Not wendet. Es braucht den größten Mut, dem eigenen Weg zu folgen.
Hab einen freundlichen Start in die neue Woche!
Die Wintersonne geht über Oy-Mittelberg im Allgäu auf.

Es ist in diesem Winterdunkel
Die Offenbarung eigner Kraft
Der Seele starker Trieb
In Finsternisse sie zu lenken
Und ahnend vorzufühlen
Durch Herzenswärme Sinnesoffenbarung.
Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner
Das Foto stammt aus dem auch im Winter wundervollen Garten von Primavera in Oy-Mittelberg.

Manche Nächte sind kurz, sehr kurz. Der Grund: Angstzustände und Unruhe beim Bruder, den wir pflegen. Er sitzt im Bett und schimpft lautstark, ist in einer vollkommen anderen Welt. Ansprechen, danebensitzen, zurückholen. Er ist wieder da, gähnt, ich wieder ab ins Bett. 30 Minuten später wiederholt sich das und so die ganze Nacht. Am Morgen sind es die falschen Socken, das falsche Oberteil, der Puzzlestapel kippt um, 12 Puzzles sind ausgekippt. Alle Teile auf ein großes Tablett, die 12 Platten um ihn herum – heute schafft er das nicht. Sonst geht das, heute nicht. Er hat Kopfschmerzen, das bekommen wir heraus und geben mehr zu trinken, Minze in den Nacken und einen kalten Waschlappen auf die Augen. Schlafen – Fehlanzeige. Systemcheck – Windel sauber. Keine Falte drückt. Es scheint ihm keine direkte Sonne ins Gesicht. Er bekommt einen Schokopudding als Nachtisch, also Freustufe 1. Es nutzt nix. Wir checken die Wetterapp, ob ein gravierender Wechsel ansteht, Mondphase. Nicht mal Lavendelspray hilft. Fazit: Manche Tage sind anstrengend, doch auch sie gehen vorüber und wir hoffen auf eine bessere Nacht.
Stephanie hat das feine Bild gemacht. Dankeschön!

Mein Magen tut weh, die Füße tun mir weh, mein Kopf tut weh, mein Hals ist entzündet- und ich selbst befinde mich auch nicht wohl.
Karl Valentin zugeschrieben
Wenn das Leben einem so schöne Zitronen gibt … diese hier standen im Herbst am Benediktushof in der Sonne.

Kurzes Frühlingsfeeling vom Wetter her. Das tut gut nach Eis, Schnee und Straßenchaos. Erstaunlich: Über der Wiese tanzen die Mucken im Sonnenschein. Ich staune, wo sie herkommen nach Tagen mit Dauerfrost. Naturwunder.
Am Wochenende freue ich mich auf ein schönes Seminar, am Samstagabend ist der zweite Teil unseres Online-Stärkekurses mit Alltagsübungen und sachten Bewegungen. Wer noch mit einsteigen mag, kann das gern tun, Anmeldung hier: http://www.seelengarten-krokauer.de/aktuelles/#staerke
Anfang Februar sind wir in Kitzingen in der Alten Synagoge mit einem zweiteiligen Seminar (3. und 10. 2.) zum Thema „Probiers mal mit Gemütlichkeit im Alltag“. Hierfür bitte jetzt direkt bei der VHS Kitzingen anmelden! Vorher ist am 20. 1. Vortrag zum Thema „Wechseljahre – Wandeljahre“ in der Synagoge, dazu braucht es keine Anmeldung.
Allen einen schönen Venustag heute!
Andrea hat das Foto gemacht – herzlichen Dank dafür.

Es gibt so viele Arten, sich zu beruhigen, aber nur eine, die wirklich hilft: Die Natur selbst.
Rainer Maria Rilke
Allein das Betrachten einer Blüte eröffnet eine Wunderwelt zum Staunen.

Derzeit arbeite ich mich durch Berge Literatur für neue Kurse, meine Praxisarbeit und nicht zuletzt für mich und die Familie: Resilienz, Prof. Andreas Michalsens „Ernährung – meine Quintessenz“, Sebastian Pups-Pardigols und Dr. Stephan Bortfelds „Die drei Säulen der Gesundheit“ und vieles mehr. Die (Epigenetik-)Forschung zu all diesen Themen ist so spannend! Ich freue mich auch auf das neue Buch von Dr. Fritz Helmut Hemmerich, der einen weiten Blick mit konkretem Fachwissen verbindet.
Es gibt keinen short trip zur Wiederherstellung der eigenen Gesundheit, doch Essentials, die zu jedem passen: Schlaf ist die Basis von allem, Bewegung im Sinne von Ausdauer und Kraft boostert nicht nur deine Kraftwerke im Körper, die Mitochondrien, sondern ist der Startschuss für jeden guten Prozess in deinem System, typgerechte Ernährung und – unterschätzt ohne Ende – Lebensfreude! Hast du Beziehungen, die dich richtig, richtig stärken? Menschen, bei denen du dich sicher und behütet fühlst? Leute, mit denen du dich vor Lachen wegschmeißen kannst? Diese Welt ist ein wundervoller Ort, egal, was im Außen gerade geschieht. Natur ist die Superkraft schlechthin. Das Wissen der Alten wie Sebastian Kneipp mit seiner Gießkanne voll kalten Wassers – heute ist das Gold wert. Gerade diese alten Schätze aus der Naturheilkunde wie Phytotherapie, milde Reize zur Anregung des Immunsystems, gesunde Bewegung an der frischen Luft und hara hachi bu (hör auf zu essen, bevor du satt bist) sind schlicht und wirksam. Dr. Wald, Dr. Garten und gesunder Menschenverstand – herzliche Einladung zur Wiederentdeckung der wahren Winner. Übrigens – auch noch kostengünstig.
Brise gefällig, um alten Mief aus dem Kopf zu blasen? Theresas Foto nimmt dich mit nach Bornholm an den Strand. Dankeschön!