Als dann der Frühling im Garten stand,
Das Herz, ein seltsam Sehnen empfand,
Und die Blumen und Kräuter und jeder Baum
wachten auf aus dem Wintertraum.
Schneeglöckchen und Veilchen hat über Nacht
der warme Regen ans Licht gebracht,
Aus Blüten und dunkler Erde ein Duft
durchzog wie ein sanftes Rufen die Luft.
Percy Bysshe Shelley, 1792-1832
Exakt vor einem Jahr hat Stephanie das Foto gemacht. Dankeschön!
gefällt mir Als dann der Frühling im Garten stand, Das Herz, ein seltsam Sehnen empfand, Und die Blumen und Kräuter und jeder Baum wachten auf aus dem Wintertraum. Schneeglöckchen und Veilchen hat über Nacht der warme Regen ans Licht gebracht, Aus Blüten und dunkler Erde ein Duft durchzog wie ein sanftes Rufen die Luft. Percy…
Auf meinem Einkaufsweg komme ich an einer wundervollen Magnolie vorbei, von der ich hoffe, dass die Blüten noch geschlossen sind, wir haben Morgenfrost. In wenigen Tagen öffnen sie sich und zeigen mit ihrer Blütenpracht, dass sich das Warten über ein ganzes Jahr gelohnt hat.
Kostbar wird etwas, weil es nicht täglich verfügbar ist. Erdbeeren schmecken am besten aus dem Garten (so die Schnecken nicht unten alle angefressen haben und man erntet und denkt sich nur – oh nein!). Alles hat seine Zeit und macht sie dadurch auch zu etwas Besonderem.
Viel Freude nehmen wir uns mit der Allzeit-Verfügbarkeit von Dingen, zu Lasten der Natur mit allen negativen Folgen. Wir hypen Superfoods, die Flugstrecken hinter sich haben, wie ich sie im gesamten Leben nicht erreichen werde und übersehen die Kraft von Hagebutte, Brennnessel und Giersch vor der Haustür.
Das Wildkräuterbuffet ist eröffnet! Miere, Giersch, Pimpernelle und vieles mehr bereichert neben Gänseblümchenblüten und bald den ersten zarten Löwenzahnblättern die Mahlzeiten. Wer sich nicht auskennt, mache sich schlau, damit nicht wild aus der Natur abgeräumt wird, sondern nur gepflückt, was auch passt und benötigt wird. Kräuterführungen und -Ausbildungen helfen, das alte Wissen wieder zu beleben. Deine Gesundheit hast du teilweise selbst in der Hand. Viel Freude beim Entdecken der vielfältigen Geschmacksrichtungen!
Die Magnolien im Kaisergärtchen am Würzburger Bahnhof sind jedes Jahr eine Freude. Annemarie hat das Foto gemacht. Dankeschön!
gefällt mir Auf meinem Einkaufsweg komme ich an einer wundervollen Magnolie vorbei, von der ich hoffe, dass die Blüten noch geschlossen sind, wir haben Morgenfrost. In wenigen Tagen öffnen sie sich und zeigen mit ihrer Blütenpracht, dass sich das Warten über ein ganzes Jahr gelohnt hat. Kostbar wird etwas, weil es nicht täglich verfügbar ist.…
Auch der Baum, auch die Blume warten nicht bloß auf unsere Erkenntnis. Sie werben mit ihrer Schönheit und Weisheit aller Enden um Verständnis.
Christian Morgenstern
Annemarie hat im Baumwipfelpfad fotografiert. Danke für das Bild!
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Einige Coachingtermine stehen diese Woche an – spannend. Unterschiedliche Menschen in verschieden großen Unternehmen und Branchen und allen gleich: Wie richte ich mich neu aus, damit ich bei wachsenden Herausforderungen gut in meiner eigenen Kraft bleiben kann, ohne meine Ressourcen zu schädigen? Eine wichtige Frage, denn oft gehen wir, vor allem wenn es sich um Frauen handelt, über die eigenen Grenzen, ignorieren zarte Körpersignale, übergehen Müdigkeit, Erschöpfung und reden unsere Mehrfachbelastungen mit Familie, Beruf und Unternehmen gern klein. DAS hier ist dein Leben, es kommt nicht irgendwann das „gute Leben“. Entweder kannst du es jetzt sofort zum guten werden lassen in dem Maß, wie es für dich möglich ist, oder es bleibt die Karotte vor der Nase, die dich weiter im Rad laufen lässt.
Ab Sonntag Sommerzeit, viele freuen sich darauf, ich nicht. Gefühlt eilt die Zeit erstaunlich schnell und ich überlege, ob ich langsamer bin als früher oder ob die Uhren schneller gehen. Denkbar wäre beides. Ich hoffe, ich bin nicht allein mit dieser Wahrnehmung. Und ja klar werde ich älter. Wie alle eben.
Einen freundlichen Start in die letzte Winterzeitwoche fürs Erste und Freude heute!
Katja hat diese beeindruckende Uhr beim Wandern entdeckt. Danke für dein Foto!
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Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner.
Die Monatstugend: Ehrfurcht wird zu Opferkraft. 2024/2025 gab es bei #Eurythmy4you eine wunderbare Arbeit über den Tierkreis mit Eurythmie. Ein Thema waren auch die Monatstugenden und wir wurden eingeladen, uns Gesten zu den Monatstugenden zu überlegen. Mein Versuch für den Widdermonat.
gefällt mir Ins Innre des Menschenwesens Ergießt der Sinne Reichtumg sich Es findet sich der Weltengeist Im Spiegelbild des Menschenauges Das seine Kraft aus ihm Sich neu erschaffen muss. Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner. Die Monatstugend: Ehrfurcht wird zu Opferkraft. 2024/2025 gab es bei #Eurythmy4you eine wunderbare Arbeit über den Tierkreis mit Eurythmie.…
Heute freue ich mich auf einen spannende Seminartag im Nautilusprojekt. Die Gruppe startet in den Kursabschnitt „Körper“. Wir werden uns intensiv mit den Säulen der Lebensstilmedizin befassen und dem Wunder, das unser Körper ist. Wenn wir schon von klein auf lernen, die Botschaften des Körpers wegzudrücken, nehmen wir uns das klügste Informationssystem, das wir haben. Der Körper merkt sich alles, registriert alles und ist ausgesprochen fein wahrnehmend. Seine Erholungszeit ist im Vergleich zu den anderen Wesensgliedern länger, was wir unterschätzen. Kaiserschnitt-OP – das ist nach drei Wochen geheilt? Pustekuchen. Narben schließen sich schnell, doch was darunter an Prozessen notwendig ist, nehmen wir nicht immer wahr, es „sieht doch schon gut aus“. Was den Körper und seine Botschaften betrifft, sind wir offenbar weitgehend ausgestellt worden in der Kindheit. Da wir erst die zwölf Sinne des Menschen ausführlich betrachtet haben, passt das Thema nun sehr gut. Am Abend wird schon unsere letzte Kurseinheit im „Stärkekurs“ sein. Dort sind wir durch die Übungen des Vortrags „Nervosität und Ichheit“ von Rudolf Steiner durchgegangen und haben uns sacht und auf den Körper achtend kleinen Übungen aus der Eurythmie zugewandt. Letzteres ist bei der Gruppe auf überraschend großes Interesse gestoßen – wunderbar. Interesse? Alle Infos: www.seelengarten-krokauer.de/
Ein schönes Wochenende für dich!
Riechst du es? Bärlauchzeit! Ursula hat dieses Geschenk im Wald entdeckt. Nur sammeln, wer es sicher bestimmen kann! Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen, die leider giftig sind. Danke für das Foto!
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Manchmal haben wir tiefe Erkenntnisse – ein Wort, ein Satz, ein Gesprächsfetzen und ein loses Puzzle fügt sich mit einem Mal zusammen. Das sind wundervolle Momente. Vielleicht hast du an diesem Wochenende so einen und dir geht ein lang ersehntes Licht in einer Sache auf.
Morgendämmerung – Stephanie hat das Foto letzte Woche gemacht, Danke dafür!
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Menschen mit Handicaps wie mein Bruder drücken ihre Wahrnehmungen und Gefühle oft sehr anders aus. Zwei Wochen nach Christophs Fußbruch sind wir jetzt mit den Reaktionen darauf hoffentlich durch. Von Aggression über Schimpftiraden bis Schlafveränderung, Ausziehen der Socken, Abreißen von Zuckersensor und Knieverband haben wir hinter uns. Langsam kommt Normalität, Erstreaktion war Erhöhung des Blutdrucks. Er besitzt jede Menge Möglichkeiten zu reagieren. Dass wir auf all diese Symptome mit Ruhe und Gelassenheit reagiert haben, löste Irritation aus, er rechnete mit gewaltigem Schimpfen (das war er gewohnt, wenn er sich „seltsam benommen hat“). Wir denken, Verhalten macht Sinn und schauen, wie wir unterstützen können. So war ich nachts an seinem Bett, wenn er vor Angst, allein zu sein, lauthals gemeckert hat, habe ihn beruhigt, das Nachtlicht angemacht, einen warmen Tee gegeben. Stück für Stück kam er wieder in die Sicherheit des Alltags. Dass er Gipsbein und Orthese anfassen darf, nimmt auch Ängste. Jeder verarbeitet Ungewohntes auf seine Weise. Da gibt es nicht richtig oder falsch, nur staunen über das WIE.
Einen freundlichen Freitag allen.
So, wie sich auf Stephanies Foto Hof um Hof in die Tiefe öffnet, erleben wir die Tiefe von Reaktionen auf Unerwartetes in unserem Pflegealltag. Danke für dein Bild.
gefällt mir Menschen mit Handicaps wie mein Bruder drücken ihre Wahrnehmungen und Gefühle oft sehr anders aus. Zwei Wochen nach Christophs Fußbruch sind wir jetzt mit den Reaktionen darauf hoffentlich durch. Von Aggression über Schimpftiraden bis Schlafveränderung, Ausziehen der Socken, Abreißen von Zuckersensor und Knieverband haben wir hinter uns. Langsam kommt Normalität, Erstreaktion war Erhöhung…
Diese Farbenpracht wird in wenigen Wochen wieder am Goetheanum zu sehen sein. Dort habe ich sie letztes Jahr im Juni fotografiert.
gefällt mir Blumen sind das Lächeln der Erde. Ralph Waldo Emerson Diese Farbenpracht wird in wenigen Wochen wieder am Goetheanum zu sehen sein. Dort habe ich sie letztes Jahr im Juni fotografiert.
Ars vivendi – Ars moriendi: Thema des VHS-Vortrags in der Alten Synagoge. Wir sind der Frage nachgegangen, was es mit der Kunst des Sterbens auf sich hat, vom Ägyptischen Totenbuch über das Tibetische Buch vom Leben und Sterben über das „Memento mori“ im antiken Rom ging es um das Loslassen und wie wir das jeden Tag im Kleinen üben können. Ausatmen, sich von Dingen trennen, die keine Freude mehr bereiten, Menschen loszulassen, die andere Lebenswege einschlagen. Über die Lebenskunst wanderten wir zur Lebenskönnerschaft: Was könnte der Nutzen von Tugenden in unserem Alltagsleben sein und wie kann „gutes Leben“, das für jeden etwas anderes bedeutet, gelingen? Was bereuen Menschen am Lebensende? Das, was sie getan, oder das, was sie eben nicht getan haben? Es war ein nachdenklicher und auch fröhlicher Abend. Vielleicht hat den einen oder anderen die Erkenntnis erschreckt, dass wir rund 4000 Wochen Lebenszeit haben bis zum 80. Lebensjahr in Anbetracht des Tempos, mit der eine Woche vorbeifliegt. Möglicherweise kann es jedoch sehr hilfreich sein, das Leben vom Ende her zu betrachten, um dessen Stunde wir nicht wissen: Wie würde ich jeden Tag leben und entscheiden, wenn ich wüsste, dass es mein letzter Tag wäre? Lohnt sich Streit und Zwist oder wäre das Bemerken der kleinen, glücklichen Momente, der Schönheiten und Freude im Alltag, nicht viel stärkender?
Einen frohen Jupitertag heute für dich mit lauter kleinen Goldnuggets der Freude.
gefällt mir Ars vivendi – Ars moriendi: Thema des VHS-Vortrags in der Alten Synagoge. Wir sind der Frage nachgegangen, was es mit der Kunst des Sterbens auf sich hat, vom Ägyptischen Totenbuch über das Tibetische Buch vom Leben und Sterben über das „Memento mori“ im antiken Rom ging es um das Loslassen und wie wir…