Autor: Christine Krokauer

  • Wonach alles strebt

    Wonach alles strebt

     

    Jede Kunst und jede Lehre, desgleichen jede Handlung und jeder Entschluss, scheint ein Gut zu erstreben, weshalb man das Gute treffend als dasjenige bezeichnet hat, wonach alles strebt.

    Aristoteles, Nikomachische Ethik

    Den kleinen lächelnden Buddha hat Stephanie bei ihrer China-Studienreise entdeckt. Danke fürs Foto!

    gefällt mir  Jede Kunst und jede Lehre, desgleichen jede Handlung und jeder Entschluss, scheint ein Gut zu erstreben, weshalb man das Gute treffend als dasjenige bezeichnet hat, wonach alles strebt. Aristoteles, Nikomachische Ethik Den kleinen lächelnden Buddha hat Stephanie bei ihrer China-Studienreise entdeckt. Danke fürs Foto!

  • Technik kann hilfreich sein

    Technik kann hilfreich sein

     

    Eine Tüte Bärlauch – herrlich. Da haben wir doch gleich mal ein feines Süppchen gekocht und freuen uns am frischen Grün. Das erste Grün aus dem eigenen Garten hatten wir am Sonntag – der Spinat war erntereif. Herrlich! Spinat frisch auf dem Tisch keine Stunde nach der Ernte, mit Rührei und gebratenem Kräutertempeh – Festessen. Wir sind dankbar dafür.

    Aufs Wochenende freue ich mich – unser „Stärkekurs“ mit Erfahrungen zur Eurythmie endet, eine Winterarbeit über den Vortrag von Rudolf Steiner „Nervosität und Ichheit“. Am Samstag geht es um Lebensstilmedizin im Seminar, ein großartiges Thema.

    Zwischendurch Hörgerätecheck – stimmt alles? Funktionieren die Geräte angemessen und muss etwas nachgesteuert werden? Zudem werden die Geräte dann professionell gereinigt, das ist wie Brille putzen. Jeden Morgen, wenn ich „meine Ohren anziehe“, merke ich den Unterschied und auch hier bin ich sehr dankbar, dass moderne Technik dafür sorgt, dass ich im Gegensatz zu meinen überwiegend gänzlich ertaubten Vorfahren hören darf. Als Kind war es für mich erstaunlich, wie sie am Leben teilnahmen, obwohl sie wirklich auf Lippenlesen angewiesen waren. Gebärdensprache kannten sie noch nicht. Auch hier – Technik kann vieles möglich machen bis hin zur Augensteuerung von PCs, um Kommunikation zu ermöglichen. Dennoch: Trotz aller Kenntnis über Kommunikation leiden wir bis heute unter eklatanter Unfähigkeit, angemessen zu kommunizieren.

     

    Einen feinen Wochenteilungstag heute für dich!

     

    Theresa hat Momo mit dem Lausche-Ohr in Hannover fotografiert. Lieben Dank!

    gefällt mir  Eine Tüte Bärlauch – herrlich. Da haben wir doch gleich mal ein feines Süppchen gekocht und freuen uns am frischen Grün. Das erste Grün aus dem eigenen Garten hatten wir am Sonntag – der Spinat war erntereif. Herrlich! Spinat frisch auf dem Tisch keine Stunde nach der Ernte, mit Rührei und gebratenem Kräutertempeh…

  • Warum nicht?

    Warum nicht?

     

    Du siehst Dinge und fragst “Warum?”, doch ich träume von Dingen und sage “Warum nicht?”

    George Bernard Shaw

    Das haben sich auch manche Stadtplaner gedacht, so wie in Chongqing. Da fährt der Zug einfach mal durch das Haus. Stephanie hat sich das vor Ort angeschaut. Danke für dein Foto!

    gefällt mir  Du siehst Dinge und fragst “Warum?”, doch ich träume von Dingen und sage “Warum nicht?” George Bernard Shaw Das haben sich auch manche Stadtplaner gedacht, so wie in Chongqing. Da fährt der Zug einfach mal durch das Haus. Stephanie hat sich das vor Ort angeschaut. Danke für dein Foto!

  • Krafttag

    Krafttag

    Aprilwetter mit Hagelschauer, Schneeregen, Wind und Sonne. So schaut es auch derzeit in vielen Leben aus, ein Auf und Ab zwischen Sorgen, Nöten und Freumomenten. Ähnlich beschreibt es Goethe in seinem Text „Im Atemholen sind zweierlei Gnaden“ – „so wunderbar ist das Leben gemischt“.

    Leben ist deshalb kostbar, weil es viele Schlechtwettertage und überraschend wundervolle Sonnentage gibt. Wir wissen oft nicht, wie uns geschieht – positiv wie negativ. Umso kostbarer sind die Momente der Freude, der Dankbarkeit und des Gefühls, angenommen und angekommen zu sein. All das können wir auch kultivieren: Dankbarkeit und Mitgefühl sind trainierbar, Freude entsteht, wenn wir bereit sind, die vielen kleinen Lichtfunken entlang unseres Lebensweges wirklich wahrzunehmen und wenn wir offen anderen Menschen gegenüber sind, entsteht schneller Bindung und tragfähiger Kontakt. Werte wie Authentizität, Freundlichkeit, Mitgefühl, Klarheit, auch Eigenschaften wie Neugier auf Anderes, bislang Fremdes sind Herzensöffner.

    Dienstag ist Mars-, also auf gewisse Weise auch ein Krafttag. Wo entdeckst du heute Minikraftquellen für dich wie eine Runde um den Block in der Pause, einen Tee, in Ruhe am offenen Fenster getrunken, bewusstes Lauschen auf den immer stärker werdenden Morgenchor der Vögel, was immer dir begegnen mag? Hab einen wunderschönen Tag.

     

    So ähnlich schaute der Himmel Montagnachmittag aus, dann kam dicker Hagel und kurz darauf ein wunderschöner Regenbogen. Danke an Stephanie für das Foto.

    gefällt mir Aprilwetter mit Hagelschauer, Schneeregen, Wind und Sonne. So schaut es auch derzeit in vielen Leben aus, ein Auf und Ab zwischen Sorgen, Nöten und Freumomenten. Ähnlich beschreibt es Goethe in seinem Text „Im Atemholen sind zweierlei Gnaden“ – „so wunderbar ist das Leben gemischt“. Leben ist deshalb kostbar, weil es viele Schlechtwettertage und…

  • Atemholen

    Atemholen

    Aus dem West-Östlichen Diwan

    Im Atemholen sind zweierlei Gnaden:

    Die Luft einziehen

    Sich ihrer entladen.

    Jenes bedrängt, dieses erfrischt.

    So wunderbar ist das Leben gemischt.

    Du danke Gott, wenn er dich presst,

    Und dank ihm, wenn er dich wieder entlässt.

                Johann Wolfgang von Goethe

    Hier kann man auch gut durchatmen. Stephanie hat das Bild gemacht, Danke.

    gefällt mir Aus dem West-Östlichen Diwan Im Atemholen sind zweierlei Gnaden: Die Luft einziehen Sich ihrer entladen. Jenes bedrängt, dieses erfrischt. So wunderbar ist das Leben gemischt. Du danke Gott, wenn er dich presst, Und dank ihm, wenn er dich wieder entlässt.             Johann Wolfgang von Goethe Hier kann man auch gut durchatmen. Stephanie hat…

  • Eine neue Woche lädt uns ein

    Eine neue Woche lädt uns ein

    Diese Woche wird sehr vielfältig. Arbeit mit Klienten in der Praxis, Vortrag über die Kunst des Lebens und die Kunst des Sterbens am Dienstagabend in der Alten Synagoge Kitzingen, Hörgerätetest steht an und am Samstag hat der Nautiluskurs vom September schon Bergfest! Die Hälfte ist geschafft und wir feiern das mit einem feinen Kurstag zum Thema „Körper-Seele-Geist“. Am Samstagabend endet auch schon unser kleiner Stärkekurs mit Übungen aus Steiners Vortrag „Nervosität und Ichheit“ und Eurythmie.

    Die angehenden Heilpraktiker haben am Mittwoch schriftliche Überprüfung – wir drücken allen Prüflingen sehr die Daumen für ein erfolgreiches Bestehen.

    Im Hintergrund läuft der Alltag noch unrund, fehlt mir Luft zum Schreiben von Vorträgen und Seminaren. Es ruckelt sich nach Christophs Sturz mit dem gebrochenen Fuß erst noch ein. Hauptsache, alles heilt gut zusammen, der Rest ergibt sich. Er kommt mit der Fußorthese klar und nachts packen wir den Fuß in den Gips, das ist angenehmer. Wer hätte es gedacht: Familienleben bedeutet offenbar neben vielem anderen, nebenher eine Pflegeausbildung zu absolvieren. Bei uns jedenfalls.

    Einen freundlichen Wochenstart allen.

     

    Morgenstimmung. Danke an Stephanie für das Foto.

     

    gefällt mir Diese Woche wird sehr vielfältig. Arbeit mit Klienten in der Praxis, Vortrag über die Kunst des Lebens und die Kunst des Sterbens am Dienstagabend in der Alten Synagoge Kitzingen, Hörgerätetest steht an und am Samstag hat der Nautiluskurs vom September schon Bergfest! Die Hälfte ist geschafft und wir feiern das mit einem feinen…

  • Des Weltendaseins Werdelust

    Des Weltendaseins Werdelust

     

    Es spricht zum Menschen-Ich

    Sich machtvoll offenbarend

    Und seines Wesens Kräfte lösend

    Des Weltendaseins Werdelust:

    In dich mein Leben tragend

    Aus seinem Zauberbanne

    Erreiche ich mein wahres Ziel.

    Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner.

    „Werdelust“ war bei diesem Foto von Stephanie auch mein erster Gedanke. Danke!

    gefällt mir  Es spricht zum Menschen-Ich Sich machtvoll offenbarend Und seines Wesens Kräfte lösend Des Weltendaseins Werdelust: In dich mein Leben tragend Aus seinem Zauberbanne Erreiche ich mein wahres Ziel. Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner. „Werdelust“ war bei diesem Foto von Stephanie auch mein erster Gedanke. Danke!

  • Altes Wissen

    Altes Wissen

     

    In alten Zeiten waren Menschen darauf angewiesen, im Rahmen des Möglichen (darüber sollten wir uns keinerlei Illusionen machen) für die eigene Gesundheit zu sorgen. Es gab weder MRTs noch aufwändige Chemotherapien, Antibiosen und anderes. Sterblichkeit war hoch, ein Knochenbruch konnte den Tod bedeuten. In Jahrhunderten wurde Erfahrungsmedizin gesammelt – Handauflegen als einfachste Methode, Kenntnisse über Heilpflanzen, Anwendungen von Wickeln und Auflagen, Kataplaste, Kohlblatt ums Knie und Tausenderlei! Schlichte Methoden, große Wirkung. Heute kann z.B. ein Leberwickel mit Schafgarbentee Menschen zusätzlich zu ihrer sonstigen Behandlung sehr unterstützen (z.B. bei Migräne oder depressiver Verstimmung). Ein Tässchen Tausendgüldenkraut in Zeiten herausgezüchteter Bitterstoffe aus der Nahrung ist, wie der Name sagt, durchaus Gold wert. Wer weiß, wie man mit Wadenwickeln Fieber senkt, geht weniger schnell bei Kindern in die Gabe von Medikamenten, sondern vertraut der Heilkraft des Immunsystems. Jede Form einer solchen Anwendung ist Zuwendung, denn die Patienten sind gehüllt, behütet und begleitet. So entstehen Vertrauen in die eigene Heilkraft und den inneren Arzt, das Wissen, dass wir auch auf Naturheilmöglichkeiten zugreifen können und die Wertschätzung des Prozesses, den jede Erkrankung darstellt.

    Wer in diesem Jahr quasi im Vorbeigehen etwas für seine Gesundheit tun mag – Wassertretbecken gibt es an vielen Orten. Wer daran vorbeikommt, einfach Schuhe und Socken aus und rein im Storchengang. Erfrischt und trainiert Beine und den Kopf.

     

    Wassertretbecken in Oy-Mittelberg

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  • Grüne Beruhigung

    Grüne Beruhigung

    Augenferien! Hier ein Blick in den Kurpark von Bad Wörishofen. Hab ein schönes Wochendende, bald grünt es überall so fein wie 2021.

    gefällt mir Augenferien! Hier ein Blick in den Kurpark von Bad Wörishofen. Hab ein schönes Wochendende, bald grünt es überall so fein wie 2021.

  • Vorfreuen

    Vorfreuen

     

    „Die Kunst des Lebens und die Kunst des Sterbens“ – das wird das Thema des Vortrags am Dienstag um 19 Uhr in der Alten Synagoge Kitzingen sein (Abendkasse, ohne Anmeldung). Die Endlichkeit des Daseins macht es so kostbar. Und Sterben kann man ein wenig üben – mit bewusstem Loslassen. Machen wir übrigens  jeden Tag rund 25920 Mal, wenn wir ausatmen. So viele Atemzüge ungefähr sind ein Erdentag. Die Sonne braucht rund 25920 Jahre, um einmal durch den Tierkreis zu wandern, da platonische Weltenjahr. Mikro- und Makrokosmos. Im Kleinen finden wir das Große und umgekehrt.

    Im Seminar am Wochenende werden wir uns mit Biohacking befassen. Was nach Nahrungsergänzungsmittel-Werbung klingt, ist eher simpel: Schlaf, Bewegung, Stärkung sozialer Beziehungen, Weglassen von Suchtstoffen, Ernährung, gutes Stressmanagement, also die Säulen der Lebensstilmedizin, die oft tief in den Topf der Erfahrungsmedizin greift und mit aktuellen Erkenntnissen der Forschung verbindet. Ein bisschen Kneippwissen kommt oben drauf, denn kaltes Wasser ist ein hervorragendes Mittel zur Stärkung, wenn man weiß, wie es geht.

    Allen einen freundlichen Venustag heute mit vielen Momenten des Durchatmens.

     

    Kneippfigur vor dem nachgebauten Badehaus in Bad Wörishofen.

    gefällt mir  „Die Kunst des Lebens und die Kunst des Sterbens“ – das wird das Thema des Vortrags am Dienstag um 19 Uhr in der Alten Synagoge Kitzingen sein (Abendkasse, ohne Anmeldung). Die Endlichkeit des Daseins macht es so kostbar. Und Sterben kann man ein wenig üben – mit bewusstem Loslassen. Machen wir übrigens  jeden…