
Heute ist Aufstellungstag. Das sind tiefgreifende Begegnungen. Wir arbeiten bei den Aufstellungen mit einem festen Team von Stellvertretern, die allesamt langjährige Erfahrung mit Aufstellungen haben und therapeutisch gut ausgebildet sind. Zuschauer gibt es bei uns auch nicht, nur das feste Team und die Person, die ihr Thema aufstellt. Das ist für uns mit größtmöglichem Schutz für die aufstellende Person verbunden, denn es ist ein tiefer Vertrauensbeweis, wenn Menschen sich für ihre tiefen Themen öffnen können. Wir nehmen uns auch die Zeit, die so ein Prozess braucht, kein Aufstellungsmarathon mit zig Terminen an einem Tag. Eingebettet sind Aufstellungen in einen Prozess, mindestens ein Vor- und ein Nachgespräch sind verbindlich. Natürlich kann ich jederzeit mit Klient:innen im Praxisalltag mit Kissen, Figuren und Zetteln aufstellen, wenn sich das ergibt, Aufstellungen mit dem Team gehen nur mit Anmeldung. Oft geht es um die Aufarbeitung von Vergangenem und die Integration des inzwischen Erarbeiteten, um selbst Themen für sich aufzulösen, frei zu werden von Altlasten und das Erlebte und Erfahren in die Biografie einzuschreiben, um keine Last mit in die Zukunft zu nehmen. Insofern ist Aufstellungsarbeit auch eine Form der inneren Friedensarbeit. In jedem Fall immer berührend.

