Mixed pickles

Seit 1990 ist der 3. 10. der Tag der deutschen Einheit. Davon erleben wir derzeit nicht allzu viel. Der Gegensatz ist nicht Vielfalt, das wäre positiv, wenn man wertschätzen kann, dass die meisten Menschen anders denken, handeln und meinen als wir selbst. Das Land fühlt sich manchmal an wie eine Glut, die bei einem Windstoß aufflammen kann, geladen, oft aggressiv im Tonfall und kein Gedanke, was an Gutem von uns in sieben Generationen noch spürbar sein wird.

Schön, dass es andere Erlebnisse gibt wie eine Weleda-Schulung über den Umgang mit Stress, gehalten von Dr. Philipp Busche und Lilith Schwertle. Der Tag war wegen eines heftigen Krankheitsschubs des Bruders schwierig gewesen und ich habe Nachtwache gemacht, das Seminar war zum Durchatmen wunderbar. Moderne Lebensstilmedizin trifft altes Kräuterwissen, Schnittmenge anthroposophische Medizin. Da geht mir das Herz auf, da lausche und lerne ich mit Begeisterung. Ich freue mich, wenn ich hoffentlich die Ausstellung „Kosmische Botanik“ mit Werken von Walther Roggenkamp am Goetheanum besuchen kann. Genau diese Bilder waren es, die mich im Alter von 13 Jahren mit der Iris als Pflanze bekannt gemacht haben, sie waren im Reformhauskurier, den es damals in jedem Reformhaus gab, abgedruckt. Das war mein erster Kontakt zu Weleda und dem, was damit verbunden ist. Iriscreme ist es heute nicht mehr (sondern Mandel), seit 50 Jahren begleiten mich die Produkte von Weleda. Danke für den schönen Abend.

 

Miniaugenferien.


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