Es gibt halt so Tage …

Manche Tage erscheinen uns wenig erfreulich, zu viel stürmt auf uns ein, nichts scheint zu funktionieren, das Leben zeigt eine lange Nase, wir fühlen uns einfach nur ausgelaugt.

Ja, genau so ist es immer wieder. An solchen Tagen darf man wütend, müde, meckerig, jammernd und nölend sein, alles bescheuert finden und meinen, das Leben sei doch wirklich hart und ungerecht. Bei genauerem Hinschauen leiden wir  weniger an dem, was tatsächlich ist, sondern eher an der Tonspur, die dazu in den Köpfen abläuft. Da rattern Vergleiche (bei anderen klappt es doch auch), Wahrnehmungen (Halsweh hab ich auch noch), Geschichten (war ja klar, wenn ich mal durchstarten will, sind die Kinder/der Partner krank, bekomme ich den Startkredit nicht …) und Kritik (was denkst du, wer du bist? Vergiss es mal, lass das mal Menschen machen, die Ahnung haben).

Wenn es uns, vielleicht am Ende des Tages, gelingt, in einer ruhigen Einheit zu reflektieren, was wirklich war und welchen Film unser Kopf daraus gemacht hat, können wir diesen Tag als „war nicht so ganz mein Tag heute“ leichter ablegen und am nächsten Tag neu starten.

Gute Nerven allen mit einem bad hair day, Gelassenheit und Ermutigung – nichts bleibt, wie es ist. Allen anderen einen fröhlichen Jupitertag.

Licht und Schatten – Stephanies Foto zeigt, dass wir manchmal im dunklen Wald vor lauter Bäumen das bisschen Licht kaum mehr sehen können. Wie schön, wenn wir es dann entdecken. Dankeschön!


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