Cardea

 

Eines meiner absoluten Lieblingsbilder ist dieses Foto von Rebecca. Es erinnert mich an die Tagesschwellen, die wir aus dem Bewusstsein verloren haben – die Dämmerung am Morgen und am Abend. Früher waren Zeiten des Ein- und Ausatmens, der Einstimmung auf den Tag und des Lösens von den Lasten desselben. Überhaupt fehlen uns die Schwellen nicht nur zwischen Räumen, wie es einst üblich war. Wollte man von einem Raum in den anderen, musste man eine Schwelle bewusst überschreiten, damit man nicht stürzt. Im antiken Rom war Cardea eine der Schwellengöttinnen, weshalb wir unsere Ausbildungen unter ihren Schutz und Namen gestellt haben. Sowohl in der Therapie als auch im Coaching verlassen wir alte, nicht mehr stärkende Räume und betreten neue, die wir erst gestalten dürfen. In der Therapie verweilen Klienten oft eine gute Zeit auf der Schwelle, ehe sie Schritte wagen. Für mich ist der Schwellenbereich der Entscheidungsbereich, in dem ein Mensch in der Krise zur Katharsis kommt und sich für das neue Leben entscheidet. Bewusst die Schwellen wahrnehmen, Momente des Innehaltens, des Atmens, der Bewusstwerdung: ich lasse jetzt etwas Altes hinter mir und beginne Neues.

Am Wochenende werden wir das hier gemeinsam tun und du bist von Herzen dazu eingeladen: Wir starten den neuen Jahreskurs „Innere Kraft und äußere Stärke“ am Samstagmorgen, am Sonntag werden die angehenden Cardea-Therapeuten ihren ersten Extramodultag haben. Du willst mehr wissen? Hier findest du alle Infos: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

Danke an Rebecca für das Foto!


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