
In meiner Jackentasche sind ein paar Eicheln mit Hütchen vom letzten Friseurbesuch. Ein riesiger Eichenbaum steht im Garten der Friseurin, ich nehme jedes Jahr ein paar dieser zauberschönen Eicheln mit.
Bäume können uralt werden und sie beginnen mit einem Samen. Die Eichel weiß, dass aus ihr kein Radieschen werden wird. Der Spinatsamen, den wir neulich gesät haben, wird kein Feldsalat. Aus einem Hühnerei schlüpft kein Truthahn. Alles kennt seine Bestimmung und nimmt sie wie selbstverständlich an. Wir Menschen tun uns schwerer damit. Wir wollen nicht die sein, die wir sind oder kämpfen mit der Umwelt, um genau die sein zu dürfen, die wir sein wollen. Unser Sinn ist uns oft (schmerzhaft) nicht bewusst. Eine Katze denkt vermutlich nicht darüber nach, weshalb sie auf der Erde weilt. Im Herbst werden wir mit einzigartiger Farbenvielfalt in der Natur beschenkt. Kein fallendes Blatt schert sich darum, ob es so aussieht wie alle anderen, jedes segelt vom Baum in seinem einzigartigen Tanz.
Im Nautilusprojekt machen wir ein Jahr nichts anderes, als uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind, was unser Dasein für den Planeten bedeuten kann und lernen uns tief in unseren unbekannten Seiten kennen. Wir trainieren Kommunikation und Gelassenheit, Geduld und haben viel zu lachen. Es ist eine Reise in uns hinein, um dann gestärkt hinaus in die Welt zu gehen. Vielleicht mit einem kecken Hütchen wie die Eichel, vielleicht mit einem Flügel wie der Ahorn – auf jeden Fall gestärkt. Komm gern zum Kickstart am Samstag, hier hast du alle Infos: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/
Ursula hat das Bild gemacht, lieben Dank!

