
Die Therapeuten sind kraftvoll in ihre Ausbildung gestartet. Das ist wunderbar. Wir haben das Glück, dass erfahrene Therapeutinnen als Mentorinnen in der Gruppe mit dabei sind, Halt und Sicherheit geben, den Raum für Übungen und vieles mehr mithalten und tragen. Das ist eine ausgezeichnete Mischung. Erste Schritte in der systemischen Arbeit sind wir gegangen. Das werden spannende Monate.
Nun bin ich neugierig, wie der Start der Teilnehmenden im neuen Nautiluskurs am Samstag sein wird. Auch hier treffen Mentorinnen und Mentoren aus früheren Ausbildungen auf die Beginnenden und gehen gemeinsam den Weg. Am nächsten Sonntag ist schon das erste Extramodul zum Thema „Was sind Systeme“ für die Therapeuten am Start, auch das wird ein für mich wichtiger Tag, denn Zukunft ist viel stärker systemisch ausgerichtet.
Neben dem Positiven erleben wir derzeit wieder Gesundheitsprobleme mit dem zu pflegenden Bruder. Kaum haben wir durchgeatmet nach der letzten dreimonatigen Odyssee auf der Suche nach Auswegen aus einer Infektkette, nun ging es abermals los. Bei allem geht es ihm soweit gut, das ist erstaunlich, wie zufrieden Menschen trotz gravierender gesundheitlicher Probleme sein können. Es sind Learnings auf vielen Ebenen. Für mich als Pflegende und Mensch eine Herausforderung, die mich als Person verändert ebenso wie meine Sicht auf das Leben und die Welt. Leben ist kostbar und fragil. Es in der Arbeit mit Menschen wieder lebenswert machen, gehört zu meinem Alltag. Meinen Bruder kann ich begleiten und unterstützen, doch keine Wunder wirken. Grenzen machen auch demütig.
Liebevoll geehrter Buddha am Benediktushof.Wochen

