
Der Computercrash zieht nach wie vor Kreise bei uns. Die Festplatte wird derzeit neu zusammengesetzt, mehr Sicherungssysteme sind installiert, es gibt ein neues Gerät, das den Rechner bei spontanem Stromausfall geordnet sichert und runterfährt. Gestern ist allein zweimal das neue Gerät angesprungen, hatten wir zweimal Stromunterbrechung, nur ganz kurz, aber ausreichend, dass das Gerät reagiert hat. Heute haben wir mit unserem Versicherungsmakler über Schutz solchen Themen gegenüber gesprochen. Bei ihm war auch Stromausfall. Viele berichten mir, dass derzeit starke Schwankungen im Stromnetz sind, was für moderne Geräte durchaus schwierig ist, weil sie so empfindlich sind.
Manchmal verstehe ich, wenn ein Klient sagt, er sehne sich nach der Hütte im Wald ohne jedes Internet. Bei einem Paargespräch kam es letzte Woche zu dieser Situation: Er spricht von der Hütte im Wald, abseits aller Zuviel-isation. Sie trocken: „So ein Gschmarri! Du wärst der Erste mit Zecken an der Wade und sofort am Heulen, wenn du nicht gleich googeln kannst, wie viel Lebenszeit dir jetzt noch bleibt.“
Ich finde das Leben derzeit herausfordernd. Vielleicht, weil Sommer nicht meines ist, weil derzeit viele Dinge danebengehen, dass die Lebensfreude durchaus auf der Strecke bleiben kann und damit meine ich nicht nur mich. Wann haben wir angefangen mit diesem Lost-Gefühl? Wird Zeit, das wieder zu verändern. Deshalb heute allen einen sehr kraftvollen, großartigen Marstag.
Manche Lebenszeiten sind Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft. Bisschen wacklig, unklar, wohin es geht, dennoch einladend. Danke an Stephanie für das Reminder-Foto.

