
Immer um diese Jahreszeit versuche ich, in den Küchenschränken Ordnung zu schaffen, bevor die Vorräte vom Herbst Einzug halten. Alles einmal ausräumen, auswaschen, überprüfen. In einem Haus ohne Keller ist das mit Bevorratung nicht einfach, vor allem, wenn viel Platz wegen der Pflegeutensilien für den Bruder gebraucht wird. Das glaubt man gar nicht, was für eine Person zusammenkommt. Im Notfall sind die Vorlagen, Tücher, Einmalhandschuhe und vieles mehr enorm schnell aufgebraucht. Das macht sehr abhängig von außen, kein souveränes Gefühl.
Wir freuen uns sehr aufs Wochenende, da ist schon der 11. Seminartag im Nautilusjahr zum Thema „Spiritualität – die stille Sehnsucht nach Heimkehr“. Einer der Tage, die ich sehr mag. Heute kam aus dem Antiquariat Martin Bubers „Das dialogische Prinzip“ an, so dass die Literatursammlung, die ich in den nächsten Wochen für ein neues Projekt bearbeiten mag, fürs Erste vollständig da ist. Jetzt kann ich mit dem Leseteil beginnen, was für viele Projekte erst einmal ein wichtiger Anfang ist. Ich freue mich.
Hab einen wundervollen Venustag.
Am letzten Seminartag hatten wir Besuch von Pudeldame Luna. Die letzten Momente, bevor die Scheinwerfer für die Aufzeichnung angehen, sind für mich die Zeit für Fokus und Durchatmen, bevor es losgeht. Oder Hundekraulen, wenn es sich ergibt, im Normalfall haben wir nur einen Kater am Start.

