
Nach dem Fußbruch des Gemahls Anfang März gehen nun in langsamem Tempo die Innenarbeiten am Gewächshaus wieder los. Ein Beet hatten wir noch im Herbst befüllen können, jetzt kommen die beiden anderen Beete an die Reihe. Ein sorgsamer Aufbau im Hochbeet ist wichtig, auch eine gute Versorgung mit Würmern ist sinnig. Dafür haben wir Wurmtürme eingebracht mit fleißigen Helfern, damit „der Betrieb“ starten kann. Jetzt fehlen noch ein wenig Kompost und Erde, dann ziehen auch in diese Beete die Pflanzen ein und die Bewässerung wird gelegt. Danach kommt der Garten dran in dem Maß, was nach dem Bruch möglich ist. Ich bin nach zwei Minuten Garten wieder drin – die Grasmilbenallergie ist zu heftig. Da hilft auch keine Mütze, kein Neem, rein gar nichts außer: vermeide deinen eigenen Garten. Das ist schlimm, weil ich ja ein absoluter Gartenfan bin. Selbst Blumenschneiden für die Vasen im Haus bedeutet mehrfach Haarewaschen danach.
In den nächsten Tagen stehen Veränderungen bei einem Projekt an, das uns seit langem begleitet und das wir auf neue Füße stellen werden. Folge von – wer hätte das bei uns gedacht – intensiver Auseinandersetzung mit vielen Büchern, die wir in den letzten Monaten durchgearbeitet und vielem, was wir uns angeschaut, überlegt, bedacht und geprüft haben. Die Welt verändert sich und wir uns mit.
Letztes Jahr Anfang Juni sah ein Rosenbusch am Goetheanum aus wie ein Blütenvorhang.

