
Was ist dein innerster Wesenskern, deine tiefste Herzensbotschaft? Eine spannende Frage, der wir selten nachgehen. Seit Mittwoch bin ich in einem Seminar, das genau diese Frage erforscht und sehr genau an das andockt, was im Praxisalltag auch die (meist unausgesprochene) Frage unter allen Themen ist – wer bin ich? Oder anders formuliert: Bin ich auch dann liebenswert, wenn ich nur bin?
Es zeigt mir auf, wie oft wir konditioniert sind. Es geht uns oft nicht um unser Sein, sondern um das „wer bist du im Außen“ – und genau daran verzweifeln viele Menschen, weil die GAP zwischen dem, was sie im Außen darstellen sollen (die Frage dahinter: Wer sagt das eigentlich?) und dem, was sie können oder wollen groß sein kann.
Es heißt nach wie vor Human being. Klar werden wir an unseren Taten gemessen, dennoch spüren wir alle sehr genau, was „echt“ ist und was nicht. Showtime ist anstrengend, kostet Lebensenergie, letztlich Leben und dann taucht der Aspekt auf – für wen oder was habe ich das alles gemacht?
Also andere, neue Frage: Wer bin ich und – bin ich es aus tiefstem Herzen, mit Freude und gern? Lebe ich mein Leben oder spiele ich die Rolle im Film eines anderen?
Kein bisschen eine andere Rolle als die einer Pfingstrose spielen die verschiedenen Schönheiten in diesem Strauß. Da versteht man, weshalb Päonien früher so wertvoll wie Tulpenzwiebeln waren ob dieser unfassbaren Vielfalt. Ein feines Wochenende für dich, mögen viele echte Momente dein Herz stärken und Menschen deinen Weg kreuzen, die dich erleben wollen, nicht deine Maske.

