Zu viel und zu wenig im Leben

Zu viel. Zu viel Input, Ablenkung, Schwachsinn, Angst, Krieg, Essen, zu viele Drogen und Alkohol, zu viel Serienmarathon, Stress bei der Arbeit, in der Partnerschaft, auf der Autobahn, mit den Kindern.

Schaut man genauer, erkennt man eher „zu wenig“. Zu wenig Sinn, zu wenig Freude, zu wenig guter Schlaf, zu wenig Bewegung, viel zu wenig Wissen darüber, was einem selbst gut tut (nicht anderen), zu wenig Lauschen auf die Körpersignale, gelingende Kommunikation, Humor, Lachen, Singen und Tanzen, maximal zu wenig Zeit in der Natur, mit kreativen Dingen, spielend, träumend, Gehirn befreiend. Zu wenig bei sich bleiben, den Fokus halten können, mit einem Buch im Sessel lümmeln.

An nur wenigen Stellen gibt es ein echtes Zuviel, das kann man häufig ändern.

Was bedeutet für dich ein gut gelebtes Leben? Entwickeln von Weisheit, tiefem Humor, Fähigkeit zur Stille, Tatkraft im richtigen Moment und klares Handeln auf Grundlage von Nachdenken und Austausch? Wer bist du? Wer wirst du? Wem oder was folgst du?

 

Stephanie hat das Foto gemacht. Versperrte Wege sind vielleicht sogar Einladungen zu viel mehr Möglichkeiten. Danke für dein Bild.


Zurück zur Blog-Seite