
Alles im Garten liegt plattgedrückt vom Schnee danieder. Dennoch spürt man, wie sich manches still und unauffällig verändert. Das Licht scheint ein bisschen länger und heller. Der Bruder isst sich durch Kresseberge, so schnell kann man das Grün gar nicht wachsen lassen. Wir wissen, dass in der Natur alles nach Homöostase strebt – einem Ausgleich zwischen Extremen. Wir richten unser Alltagsaugenmerk mehr auf das Negative; doch gibt es jeden Tag eine Fülle guter Nachrichten.
Wann haben wir aufgehört, dem Leben zu vertrauen und uns innerlich einzumitten? Beispielsweise mit stärkenden Gesprächen und Begegnungen. Mit dem Wechsel zwischen „otium und negotium“, also Verpflichtung und Muße. Mit verlässlichen echten Freundschaften, mit gemeinsamen Spaziergängen, in denen man über Gott und die Welt redet und sich vieles klären lässt. Mit Dankbarkeit im Herzen für das Gute, was im Leben ist und Freude an den vielen Geschenken, die das Leben bereithält.
Für diesen Jupitertag heute wünsche ich dir jede Menge kleiner Goldfunken der Freude, der Stärkung, des Vertrauens und der Zuversicht. Und ein feines Mittagessen, das dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

