Kategorie: Allgemein

  • Was von dir bleibt in sieben Generationen?

    Derzeit ist viel Lesen und Lernen über Erschöpfung, mentalen Overload, die Gründe, weshalb Menschen jahrzehntelang hochfunktional ihren Alltag stemmen und mit einem Mal erkennen: Ich kann keinen Schritt mehr auf diesem Weg weitergehen.

    Für alle, die nicht an diesen das Leben massiv veränderten schweren Symptomatiken leiden, sondern sich die Fragen stellen: Wer bin ich eigentlich? Was soll in sieben Generationen von mir noch spürbar sein auf der Welt? Welchem Leitstern mag ich folgen? Wie geht es mir körperlich, seelisch und geistig und wie kann ich mich in allen Ebenen auf gute Weise nähren? – haben wir den Jahreskurs zur inneren Kraft und äußeren Klarheit (das Nautilus-Projekt) entwickelt. Ein Jahr für mich selbst. 13 Tage als Einladung in die Tiefe des eigenen Seins hineinzulauschen. Jede Woche einen Impuls, der das Monatsthema vertieft, erweitert und uns Stück für Stück mit unserem Herzen, unserem Verstand und der Welt neu verbinden mag. Schnuppern kannst du am 16. Juni um 10 Uhr kostenfrei im Mini-Nautilus zum Thema „Motivation“, alle Infos und der Jahres-Reiseplan: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

    Reisen wir gemeinsam ab 26. September? Wir freuen uns sehr auf dich. Willkommen bei uns!

     

    Der Lavendel ist kurz vor dem Aufblühen. Vorfreude für die Nase und die Duftkissen, die auf ihre frische Füllung warten.

  • Ein Rosenfeld

    Wär‘ auch die ganze Welt mit Dornen rings umstellt, / ein Herz, das Liebe fühlt, bleibt stets ein Rosenfeld.

    Rumi

    Ein Rosenfeld in weiß, rosa bis dunkelrot ist der Vorgarten in jedem Fall.

  • Schafskälte

    Schafskälte wurde es früher genannt, wenn es im Juni von den Temperaturen her in den Keller ging, ein normales Phänomen. Der Name kommt von der Gefahr, die für frisch geschorene Schafe von Kälte ausgeht, vor allem in höheren Lagen in den Alpen, so dass die Muttertiere und die Jungen oft erst nach diesen Kältetagen geschoren wurden. Ich mag diese Junikühle, ein Durchatmen, bevor dann der Sommer einheizt.

    Der Fronleichnamstag heute ist vor Mariä Himmelfahrt am 15. August der letzte Feiertag in Bayern fürs Erste. Allen einen freundlichen Jupitertag!

     

    Sigrid hat auf dem Deich Schafe gesehen und das Bild geschickt. Herzlichen Dank!

  • Besonderer Menschenschlag

    Haben Sie nie bemerkt, dass die Leute draußen am offenen Meer einen besonderen Menschenschlag bilden? Es ist beinah, als lebten sie des Meeres eigenartiges Leben. Nicht bloß in ihrem Fühlen, auch in ihrem Denken ist Wellengang und Ebbe und Flut.

    Henrik Ibsen

    Stephanie schickt die ganze Woche tolle Bilder und wir machen mit ihr Augenferien. Danke!

  • Herzliche Einladung

    Im Vorgarten sind die welken Rosen abgeschnitten. Netterweise ist ein Feiertag in der Woche, den nutzen wir für Hausputz in aller Ruhe, mehr Zeit für das Schreiben der Vorträge und Vorbereitung der kommenden Veranstaltungen. An diesem Wochenende starten die angehenden Cardea-Coaches in den systemischen Ausbildungsteil, das wird super. Das interessiert dich? Schau mal hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus

    „Metamoderne und Interbeing“ sind die Themen des Online-Seminartags am 14. 6. von 9 bis 16 Uhr, Anmeldung hier: https://myablefy.com/s/SeelenGarten-Krokauer/np-em9/ Darauf freue ich mich riesig, weil es ein ganz neuer Seminartag ist. Zugleich markiert er für die angehenden Coaches das letzte Extramodul, noch fünf Ausbildungwochenenden, bis die Gruppe Ende November fertig ist.

    Am 16. Juni ist das dritte (kostenfreie) Nautilus-Mini zum Kennenlernen unseres Jahreskurses zur inneren Kraft und äußeren Klarheit, Thema: „I like to move it – Motivation“. Lust? Anmeldung hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/#minis

    Am 16. Juni um 19 Uhr ist in der Alten Synagoge Kitzingen der VHS-Vortrag „Her mit der Energie“. Keine Anmeldung nötig, an der Abendkasse wird ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben. Ich freue mich, euch zu sehen!

    Habt einen zauberhaften Wochenteilungstag!

     

    Falls dir nach Meer und Weite ist – Stephanie schickt das tolle Bild. Danke dir!

  • Leuchttürme

    Leuchttürme – Orientierung in Situationen, in denen die Richtung nicht mehr erkennbar ist.

    Danke an Stephanie für das Foto für alle, die gerade ein bisschen Leuchtturm brauchen.

  • Impulse

    Endlich sind die Hochbeete im Gewächshaus fertig bepflanzt. Der Sonnenschutz auf der einen Seite muss ein bisschen warten, ein Wespennest hat sich breitgemacht. Schauen wir, ob sich die Pflanzen wohlfühlen. Der Beinbruch des Gemahls ist erst drei Monate her, nicht immer heilen Knochen gut und schnell. Ich bin froh, dass es mit dem Laufen wieder einigermaßen geht, in einem Vierteljahr ist Kontrolltermin.

    Neben Seminar und Aufstellungen gab es am Wochenende einige umfassende Gespräche über Gesundheit, Heilungsprozesse und Belastungen unter dem Aspekt – was kann man noch zur Unterstützung tun? Es braucht Heilungs-Zeit und neue Impulse für Körper, Seele und Geist. Die Pflege meines Bruders ist für alle vor allem in Phasen, in denen er krank ist wie jetzt schon seit acht Wochen, eine Herausforderung. Bei beiden „Patienten“ geht es voran. Bei der Pflege eines mehrfach gehandicapten Menschen treten immer wieder Komplikationen auf, mit denen man nicht rechnet und es heißt: Alles auf Anfang. Was haben wir übersehen oder: was ist jetzt neu dazugekommen? Training in Gelassenheit, Vertrauen und Lernfreude.

     

    Stephanie ist am Meer und schickt dieses Bild für uns als Augenferien. Danke dir!

  • Quaaak

    Abends ging ich hinaus in die Dunkelheit, da sah ich einen schimmernden Stern und hörte einen Frosch quaken. Die Natur schien zu sagen: Nun? Ist das nicht genug?

    Ralph Waldo Emerson, 1803 – 1882

    Danke an Beate für das wunderschöne Foto!

  • Weisheit der Systeme

    „Verliere dich, um dich zu finden“ heißt es im Wochenspruch des Seelenkalenders von Rudolf Steiner für diese Woche. Jedes Jahr denke ich dabei an „Sokrates“ im Film „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ auf die Frage „Hast du den Verstand verloren?“: „Ich habe dafür mein Leben lang gebraucht.“ Manchmal müssen wir uns verlieren, um uns zu finden und endlich ganz und gar bei uns anzukommen.

    Bei den Aufstellungen gestern haben wir berührende und tiefe Momente erlebt. Es ist unglaublich schön, wenn Dinge sichtbar werden und das System seine ihm eigene Weisheit entfaltet, wenn es endlich befragt wird. Alle Systeme haben eine tiefe Wahrheit, Liebekraft und unglaubliche Fähigkeiten, sich, egal was geschieht, zu stabilisieren und zu warten, bis die Bereitschaft kommt, etwas wahrhaft anzuschauen und die Parzivalfrage zu stellen: Was fehlt dir? Werden Systeme erkannt, gesehen, wertgeschätzt und achtsam befragt, ergeben sich oft sehr unerwartete Lösungen für Themen, die wie Knoten um das Herz geschnürt waren. Gestern habe ich mehrmals an den Eisenheinrich gedacht, dessen Herz mit Eisenringen umspannt war, die sich lösen durften.

    Einen guten Wochenstart für dich.

     

  • Sommerkündende Weltenwärme

    Vergessend meine Willenseigenheit

    Erfülltet Weltenwärme sommerkündend

    Mir Geist und Seelenwesen

    Im Licht mich zu verlieren

    Gebietet mir das Geistesschauen,

    Und kraftvoll kündet Ahnung mir

    Verliere dich, um dich zu finden.

    Wochenspruch aus dem Seelenkalender von Rudolf Steiner

    Stephanie hat das Bild gemacht. Danke dir!