Autor: Christine Krokauer

  • KrĂ€uter

    KrÀuter

    Erfreuliches zwischendurch – wir haben gestern unseren „Herbsttee 2025“ angefangen. Das ist jedes Jahr die kunterbunte Mischung ganz am Ende der Saison, wenn nur noch wenig PflĂŒckbares da ist. Dieses Mal besteht sie aus mehreren Minzen, es gab nochmal spĂ€t Zitronenmelisse, viel Salbei und Thymian mit einem Zweig Bohnenkraut und den Resten des Eisenkrauts, das nicht mehrjĂ€hrig ist. Das trocknen wir und werfen die Reste zusammen. Die Mischung ist richtig fein! FĂŒr mindestens zwei, drei Wochen werden wir jeden Tag eine große Kanne KrĂ€utertee zusĂ€tzlich auf dem Tisch haben. Nicht in jedem Jahr ist sie so gut wie dieses Mal. Das sind die Feste, die wir so zwischendurch feiern und dankbar sind, was ein ganz normaler Hausgarten herschenken kann.

    Allen einen liebevollen Freitag.

     

    Sigrid hat in St. Peter Ording auch einen KrĂ€utertee genossen – und die Tasse ist landschaftsgerecht gestaltet. Danke fĂŒr dein Foto!

    gefĂ€llt mir Erfreuliches zwischendurch – wir haben gestern unseren „Herbsttee 2025“ angefangen. Das ist jedes Jahr die kunterbunte Mischung ganz am Ende der Saison, wenn nur noch wenig PflĂŒckbares da ist. Dieses Mal besteht sie aus mehreren Minzen, es gab nochmal spĂ€t Zitronenmelisse, viel Salbei und Thymian mit einem Zweig Bohnenkraut und den Resten des…

  • Freude

    Freude

     

    FrĂŒhlingsvorfreude fĂŒr dich. Hab einen wunderschönen Tag.

    gefĂ€llt mir  FrĂŒhlingsvorfreude fĂŒr dich. Hab einen wunderschönen Tag.

  • Unerwartet

    Unerwartet

     

    Unerwartet, das Leben. Ich komme aus der Praxis. Der Bruder sitzt im Pflegebett und freut sich. Der Gemahl ist weder im Garten- noch im GewĂ€chshaus. Ich finde ihn im Bett. Er ist ĂŒbel gestĂŒrzt. Ich mache mir ein Bild der Lage und stelle fest – das, was da so anschwillt, ist definitiv ein gebrochenes Bein (immerhin hatte er KĂŒhlpacks). Taxi, ab in die Notaufnahme fĂŒr Patient Nr. 1. Anruf Bruder 2, er muss sofort kommen, unseren Pflege-Bruder am Abend versorgen, ich muss in einer Stunde im Auto sitzen und ein Seminar halten. Um 17 Uhr erreiche ich niemanden mehr, der das absagt zwei Stunden davor. Wir geben uns die Klinke in die Hand. Nach dem Seminar Blick aufs Handy – keine Nachricht, beunruhigend. Ich rase nach Hause. Pflegebruder schlĂ€ft. Der andere Bruder und Christoph unterhalten sich. Der Fuß ist mehrfach gebrochen. Gips ĂŒber Nacht, um 8 Uhr am nĂ€chsten Morgen antreten zum CT. Bis 2 Uhr brauche ich, bis der Koffer vom Speicher geholt, gepackt, die Vormittagstermine verschoben sind. Um 7 steht das Taxi vor der TĂŒr, Patient 1 geht ins CT, Patient 2 hat Pflegeprogramm. CT bestĂ€tigt die BrĂŒche, nun MRT wegen BĂ€nder, so, wie es aussieht, keine OP nötig, konservative Behandlung mit Gips, am Nachmittag hoffentlich nach Hause. Wait and see. Nun kann ich die Terminschienen planen mit zwei Patienten on top. Alles im Außen auf Stopp, meine Tage sind begrenzt. Nun ist erstmal Bruder beruhigen dran, „Krankenhaus“, „Operation“ sind Horrorworte. Ab in die Sonne mit ihm.

     

    Minipause

    gefĂ€llt mir  Unerwartet, das Leben. Ich komme aus der Praxis. Der Bruder sitzt im Pflegebett und freut sich. Der Gemahl ist weder im Garten- noch im GewĂ€chshaus. Ich finde ihn im Bett. Er ist ĂŒbel gestĂŒrzt. Ich mache mir ein Bild der Lage und stelle fest – das, was da so anschwillt, ist definitiv ein…

  • Un-Fall

    Un-Fall

     

    Nennen Sie den grĂ¶ĂŸten aller Erfinder. Unfall.

    Mark Twain

    Manchmal braucht man ein bisschen beruhigendes GrĂŒn, wenn das Außen wild ist.

    gefĂ€llt mir  Nennen Sie den grĂ¶ĂŸten aller Erfinder. Unfall. Mark Twain Manchmal braucht man ein bisschen beruhigendes GrĂŒn, wenn das Außen wild ist.

  • Innen und Außen

    Innen und Außen

     

    Die Welt im Außen im Chaos. Noch mehr Krieg, also mehr Leid fĂŒr Menschen, Familien, die zerstört werden, Leben, das sich total verĂ€ndert. Nachvollziehbare Hoffnungen, die auf Freiheit gesetzt werden. Nationen, die mit hineingezogen werden. Es geht um Macht, Einfluss und vieles mehr. Urlauber, die festsitzen und Raketenbeschuss wie Feuerwerk erleben, bis klar ist, dass das todbringende Waffen sind.

    Die kleine Welt im Inneren – der Bruder wird heute 57 Jahre alt. In wenigen Tagen sind es drei Jahre, die er hier bei uns lebt und rund um die Uhr versorgt wird. Wenn wir die krassen Zeiten versagender Niere beiseitelassen, die es zwischendurch gibt, hat er die Zeit seines Lebens. Er ist aktiv, nimmt an allem teil, hat eine totale Umstellung der ErnĂ€hrung ĂŒberstanden, macht Ergotherapie, sein offenes Knie ist meistens zu, wir hoffen auf Duschen im Sommer. Er hat einen festen Rhythmus, eine sehr klare Tagesstruktur und seit Monaten als Haustier Kater Simba.

    Wir pendeln zwischen der Welt im Außen, die Angst machen kann und der Erkenntnis – mit einem Menschen mit dieser Herausforderung könnten wir nirgendwo hingehen. Wir können ihm seine Welt jeden Tag nur so schön wie möglich machen. Manchmal hilft uns der Fokus auf das AlltĂ€gliche, um mit dem Außen leben zu können.

     

    Einen friedvollen Marstag allen.

    So eine feine Geburtstagstafel hat Ursula fĂŒr eines ihrer Kinder gestaltet. Beim Bruder sind heute 57 Kerzen fĂ€llig. Danke fĂŒr dein Foto!

    gefĂ€llt mir  Die Welt im Außen im Chaos. Noch mehr Krieg, also mehr Leid fĂŒr Menschen, Familien, die zerstört werden, Leben, das sich total verĂ€ndert. Nachvollziehbare Hoffnungen, die auf Freiheit gesetzt werden. Nationen, die mit hineingezogen werden. Es geht um Macht, Einfluss und vieles mehr. Urlauber, die festsitzen und Raketenbeschuss wie Feuerwerk erleben, bis klar…

  • Von der Natur lernen

    Von der Natur lernen

     

    Menschen sind kreative Wunder. Mutig, klug, großartig. Nur eines scheinen wir noch nicht zu können – mit allen anderen Menschen in Frieden zu leben, wie es der Rest der Natur immer wieder vormacht (wie hier am bunten Streifen entlang des Goetheanums).

    gefĂ€llt mir  Menschen sind kreative Wunder. Mutig, klug, großartig. Nur eines scheinen wir noch nicht zu können – mit allen anderen Menschen in Frieden zu leben, wie es der Rest der Natur immer wieder vormacht (wie hier am bunten Streifen entlang des Goetheanums).

  • Frostmorgenerinnerungen

    Frostmorgenerinnerungen

     

    Morgens ist es eiskalt von der Nacht, am Tag sonnig. Das sind wenige Tage im Jahr, die dieses spezielle Wahrnehmen zwischen Winter und FrĂŒhling haben. Mich erinnern sie an eine Zeit vor Jahrzehnten, SchĂŒleraustausch in Frankreich, Digne-les-Bains. Klirrend kalt. LycĂ©e Alexandra David-Neel war frĂŒhs die AnlaufstĂ€tte. Keiner wusste damals etwas ĂŒber die buddhistische Nonne, die in Digne starb. Ich habe fast kein Wort verstanden, meine Sprachbegabung ist ĂŒberschaubar.

    Was mich faszinierte, war die Landschaft, ich stellte mir die Lavendelfelder im Sommer vor, im Februar gab es noch Schnee so hoch oben. Die Schlucht von Verdon. AusflĂŒge nach Marseille und Arles. Van Gogh und Gauguin. Am meisten beeindruckte mich Moustiers-Sainte-Marie. Ein Stern, zwischen zwei Bergen aufgehĂ€ngt. Gassen voller Keramik. Geblieben ist eine tiefe Erinnerung an die Landschaft, mit einer viel zu dĂŒnnen Wildlederjacke und Turnschuhen durch kniehohen Schnee zu waten und dabei dieses GefĂŒhl von Frost, der wach macht und klar, wahrzunehmen.

    Einen schönen Wochenstart mit freundlichen Tagen!

     

    Zwar nicht Frankreich, aber auch die Schweiz bietet atemberaubende Landschaften, in denen Stephanie gern wandert und tolle Fotos schickt. Danke!

    gefĂ€llt mir  Morgens ist es eiskalt von der Nacht, am Tag sonnig. Das sind wenige Tage im Jahr, die dieses spezielle Wahrnehmen zwischen Winter und FrĂŒhling haben. Mich erinnern sie an eine Zeit vor Jahrzehnten, SchĂŒleraustausch in Frankreich, Digne-les-Bains. Klirrend kalt. LycĂ©e Alexandra David-Neel war frĂŒhs die AnlaufstĂ€tte. Keiner wusste damals etwas ĂŒber die buddhistische…

  • Im Menschenherzen Liebe weckend

    Im Menschenherzen Liebe weckend

     

    Im Lichte das aus Weltenhöhen

    Der Seele machtvoll fließen will

    Erscheine, lösend SeelenrÀtsel,

    Des Weltendenkens Sicherheit

    Versammelnd seiner Strahlen Macht

    Im Menschenherzen Liebe weckend.

     

    Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.

     

    Eines meiner Favoriten aus der wunderbaren Bildersammlung von Stephanie. Danke!

    gefĂ€llt mir  Im Lichte das aus Weltenhöhen Der Seele machtvoll fließen will Erscheine, lösend SeelenrĂ€tsel, Des Weltendenkens Sicherheit Versammelnd seiner Strahlen Macht Im Menschenherzen Liebe weckend.   Wochenspruch aus dem anthroposophischen Seelenkalender von Rudolf Steiner.   Eines meiner Favoriten aus der wunderbaren Bildersammlung von Stephanie. Danke!

  • Freutag

    Freutag

     

    Die ObstbĂ€ume werden beschnitten. Das ist die letzte Möglichkeit nach dem Aussaatkalender von Maria Thun. Wir hoffen, dass die BĂ€ume schön blĂŒhen und tragen. Im GewĂ€chshaus ernten wir Spinat und Feldsalat, bald braucht es Platz fĂŒr die anderen Dinge. Nach und nach kommt derzeit einiges an Beleuchtung hinein, Sommer-Beschattung und Gurkennetze werden angebracht.

    Das FrĂŒhlingswetter erinnert mich an Vorhangwaschen und Fensterputzen, , man sieht durch den vielen Schnee und Regen nicht mehr gut durch die Scheiben. Der Bruder niest sich durch den Tag, ich glaube, er hat ein wenig Heuschnupfen. Jedes Mal unplugged in einer gigantischen LautstĂ€rke. Beim ersten Mal ist der Kater aus dem Tiefschlaf geschossen und bis unters Dach gerannt, inzwischen schlĂ€ft er weiter.

    Morgen und Sonntag haben die angehenden Coaches das Wochenende zum Thema traumasensibles Arbeiten, darauf freue ich mich schon sehr.

    Allen einen sonnigen Freu/itag.

     

     

    Vorfreude pur – Danke an Ursula fĂŒr das feine Foto!

    gefĂ€llt mir  Die ObstbĂ€ume werden beschnitten. Das ist die letzte Möglichkeit nach dem Aussaatkalender von Maria Thun. Wir hoffen, dass die BĂ€ume schön blĂŒhen und tragen. Im GewĂ€chshaus ernten wir Spinat und Feldsalat, bald braucht es Platz fĂŒr die anderen Dinge. Nach und nach kommt derzeit einiges an Beleuchtung hinein, Sommer-Beschattung und Gurkennetze werden angebracht.…

  • Erneuerung

    Erneuerung

     

    Alles freuet sich und hoffet, wenn der FrĂŒhling sich erneut.

    Friedrich von Schiller, 1759–1805

    Ursula hat das zauberhafte Bild gemacht. Danke!

    gefĂ€llt mir  Alles freuet sich und hoffet, wenn der FrĂŒhling sich erneut. Friedrich von Schiller, 1759–1805 Ursula hat das zauberhafte Bild gemacht. Danke!