Sternstunden

Wooow. Sternstunden gibt es immer wieder. Am Freitag haben die angehenden Heilpraktiker für Psychotherapie die Forensik beendet (was mich enorm freut). Gestern beim Auftakt zum Ausbildungswochenende (online) der angehenden Cardea-Therapeuten ging es um den großen Blick – Spiral Dynamics, Theorie U, Cokreativität und die Verbindungen zum Therapeutischen. Noch ein Wochenende, dann ist unser Block Hypnotherapie in der Theorie beendet.

Der Sonntag steht im Zeichen des Übens. Jetzt müssen ganze Therapiestunden geübt werden, nun sind es nicht mehr nur kleine Interventionen, sondern das Führen einer Einheit. Wir sind am Ende des zweiten Drittels der Ausbildung angelangt. Nur noch zwölf Ausbildungstage insgesamt, dann enden die zwei Jahre Kurs. Jetzt achte ich schon sehr kritisch auf Feinheiten, setze ich voraus, dass gut geübt worden ist und wird. Damit sind wie niemals „fertig“.

Die neue Woche lockt ebenfalls mit großartigen Herausforderungen. Da ich selbst am Wochenende Fortbildung gehabt hätte, werde ich das Stück für Stück nachholen und freue mich sehr auf ein absolut begeisterndes Seminar. Für mich bedeutet die Möglichkeit, mich immer wieder krassen Fortbildungen stellen zu dürfen, so ein unglaubliches Geschenk!

Was nach wie vor liegen bleiben muss bei all dem Tun ist der Garten. Netterweise grünt und blüht es an allen Ecken und Enden, halt nicht immer das, was ich auch dort vorgesehen hatte, aber wenn ich mich nicht darum kümmere, habe ich zu nehmen, was ist und es ist eine Menge. Mal schauen, ob und wie ich das zwischenschieben kann. Ein Garten sind einfach mehrere Monate im Jahr dranbleiben und seit einem guten Jahr sind Prioritäten einfach verschoben.

Neue Projekte locken. Nachdem wir Ostern benutzt haben, um hier für unsere Schule das Zukunftslabor aufzumachen, um Perspektiven zu prüfen, Pläne zu machen und Grundsatzentscheidungen zu treffen, die auch durch die Pandemie ausgelöst werden, fiel mir gestern auf die Frage: „Was würdest du tun, wenn jetzt wirklich alles möglich wäre“ nur eine Antwort ein: Ich würde mich am allerliebsten an ein Strandhaus zurückziehen. Das Meer vor der Nase. Mit Strandkorb auf der Terrasse, in dem ich windgeschützt (wenn ich Meer denke, ist das eher nix zum drin baden, sondern seeeehr kalt, stürmisch und regengepeitscht) eingekuschelt bin und meine Tastatur vor mir habe, Zugriff auf meine Bibliothek und dann würde ich endlich mal die Seminare schreiben, die mir lang auf der Seele liegen.

Da Verreisen nicht der nächste mögliche Plan ist, muss ich schauen, wie ich diesen Wunsch auf machbare Portionen runterbrechen kann. Zum Denken tut mir räumlicher Abstand zum Chaos daheim gut, wo ich selbstverständlich alles sehe, was nicht erledigt ist. Da das nicht funktioniert, muss ich mir einen entsprechenden Bildschirmschoner draufladen, wobei die Wahl auf Polarlichter gefallen ist und der Rest der Landschaft selbstverständlich Winter zeigt. Womit klar ist – der Frühling kommt um mich herum und mich rettet die nächsten Monate nur der Spruch aus Game of Thrones: Der Winter naht. Oh ja.

Was auch naht, ist der zweite Podcast auf der Schwesternseite, dieses Mal zum Thema „Mut“. Ich informiere euch, wenn er am Start ist. Die dritte Session haben wir auch schon aufgenommen zum Thema „Entscheidungen“. Wir freuen uns!

 

Allen einen fulminanten Start in eine neue Woche voller Kreativität und Zukunftsperspektiven.

 

Einblick auf Schloss Craheim. Danke an Theresa für das Foto!

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