Montags-Nachdenk-Input

Wochenende 2 im neuen Jahr war bestens genutzt. Die HPP-Gruppe an der Akademie Vaihingen widmete sich der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Schlaf- und Sexualstörungen und dem Anfang der Forensik. Ich glaube, weiter kann man den Bogen in drei Tagen nicht spannen. Im Februar ist der Kurs schon fertig, wie schnell fliegt die Zeit.

Raus aus der Akademie, rein ins Auto und ab ins Krankenhaus, denn am Freitag hat das Knie des Bruders zum xten Mal beschlossen, Keime am falschen Ort explodieren zu lassen, das bedeutet bei seiner Schwerstbehinderung ja immer ein Art Auszug aus Ägypten mit Begleitperson. So hat der Papa seinen 84. Geburtstag mal wieder unfreiwillig stationär verbracht, war der Abstecher dahin auch sehr notwendig zur Hebung der Moral. Daheim dann erstmal alles auf Stand bringen, damit die Woche gut starten kann.

Der Vorteil von Kursen in einer Institution, in der die Teilnehmer auch übernachten, ist einfach, dass man unglaublich viele Menschen kennenlernt. Wir hatten dieses Wochenende das große Glück, mit dem Kurs Organisationsentwicklung parallel zu laufen – was haben sie für tolle Sachen gemacht, leider ist meine Bücherbestellliste dick angeschwollen. Klasse, dass die Küchentischgespräche Einblicke geben in das, was die anderen Gruppen gerade tun oder auch, was einzelne Menschen so bewegt. Die Akademie bietet viel Raum, es gibt viele lauschige Ecken, in denen man sich zu zweit oder zu mehreren hinsetzen und sich austauschen kann. Das ist wunderbar bereichernd! Es weitet auf eine wunderbare Weise jeden Horizont! So habe ich meine sensationelle Sammlung von selbstgedrechselten und mit bestem wohlriechenden Öl eingelassenen Kugelschreibern aufstocken können (Danke, Doro!), ein mir unbekanntes Gedicht von Rose Ausländer „Im neuen Jahr“ hat mich tief bewegt (Danke, Ulrike!) und wir haben eine Menge wunderbarer Geschichten aus dem Leben von Menschen gehört. Das Miteinander Speisen hat ebenfalls eine wunderbar verbindende Qualität, vor allem, wenn es mit Liebe und besten Zutaten gekocht wurde. Da ich selbst ja immer für meine Schüler koche, genieße ich es, ein Wochenende lang selbst bekocht zu werden. Ach, das ist toll!

Der heftige Wind hat mich flott nach Hause geweht und so werden wir vielleicht mit warmen Temperaturen und viel Luft unter den Flügeln in die dritte Woche des Jahres starten. Allen eine wunderbare Vollmondnacht und einen herrlichen Monden-Tag!

Das Foto hat Sandra gemacht – ist das nicht wunderschön? Danke!

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