Lebensregeln

Die Lebensregeln von Benjamin Franklin (1730/31)

Mäßigkeit: Iss nicht bis zum Stumpfsinn, trink nicht bis zur Berauschung!

Schweigen: Sprich nur, was anderen oder dir selbst nützen kann; vermeide unbedeutende Unterhaltung!

Ordnung: Lass jedem Ding seine Stelle und jeden Teil deines Geschäfts seine Zeit haben!

Entschlossenheit: Nimm dir vor, durchzuführen, was du musst; vollführe unfehlbar, was du dir vornimmst!

Sparsamkeit: Mache keine Ausgabe, als um anderen oder dir selbst Gutes zu tun; das heißt vergeude nichts!

Fleiß: Verliere keine Zeit; sei immer mit etwas Nützlichem beschäftigt; entsage aller unnützen Tätigkeit!

Aufrichtigkeit: Bediene dich keiner schädlichen Täuschung; denke unschuldig und gerecht, und wenn du sprichst, so sprich danach!

Gerechtigkeit: Schade niemandem, indem du ihm unrecht tust oder die Wohltaten unterlässt, die deine Pflicht sind!

Mäßigung: Vermeide Extreme; hüte dich, Beleidigungen so übel aufzunehmen, wie sie es nach deinem Dafürhalten verdienen!

Reinlichkeit: Dulde keine Unsauberkeit am Körper, an Kleidern oder in der Wohnung!

Gemütsruhe: Beunruhige dich nicht über Kleinigkeiten oder über gewöhnliche oder unvermeidliche Unglücksfälle!

Keuschheit: Übe geschlechtlichen Umgang selten, nur um der Gesundheit oder der Nachkommenschaft Willen, niemals bis zur Stumpfheit, Schwäche oder zur Schädigung deines eigenen oder fremden Seelenfriedens oder guten Rufes!

Demut: Ahme Jesus und Sokrates nach.

 

Danke an Manuela für das herrliche Foto der blühenden Artischocke! So eine steht derzeit auch auf meinem Tisch.

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