Freitags-Nachdenk-Input

Morgenstern! Wie herrlich. Man kann nicht genug die Galgenlieder studieren. Es gibt immer was zu entdecken und zum Freuen. Was das alte Eichhorn wohl alles erfährt!

Das Rauschen der Wipfel, das unten besprochen wird – wie im richtigen Leben. Irgendwo rauscht es und das Fußvolk gibt seinen Senf dazu, egal, ob das weltweit oder firmenintern gedacht ist oder Familien. Unten wird interpretiert, was das Zeug hält. Hineingeheimnissen als Volkssport, fehldeuten, um die Ecke denken und Schlüsse ziehen. Irgendwann geht es wie in der Geschichte des Mannes mit dem Hammer, der einen ausleihen will und sich innerlich so dermaßen aufhaut über seinen Nachbarn, dass er klingelt und ihn anbrüllt, er brauche keinen Hammer mehr! Jo, da ist Überraschung im Gesicht des Menschen zu sehen. Die Wipfel staunen und fragen sich – woher um Himmels Willen kommt denn das jetzt? Als Kind haben wir das „Stille Post“ genannt.

Bei Sokrates gibt es die drei Siebe und wir können sie mit Platons „Das Schöne, das Wahre und das Gute“ zusammendenken. Ist das, was gesagt wird, schön? Wahr? Gut? Dann her damit. Nein? Klappe halten. Wäre stets eine richtig gute Maßnahme.

Wo kannst du heute dafür sorgen, dass das, was du anderen sagst, schön, wahr und gut ist? Wo kannst du dich üben, nichts zu sagen, wenn du die Fakten nicht wirklich kennst? Reden wir nicht über- sondern miteinander und der Tag wird fein. Mehr Schönheit für den Tag! Lächeln wir also lieber, anstatt uns an irgendwelcher Stiller Post zu beteiligen. Allen einen liebevollen Venustag!

Auch dieses Foto hat Ursula gemacht und es zeigt die große Kraft der Kleinen, die im zeitigen Frühjahr den Schnee zum Schmelzen bringen können. Danke!

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