Donnerstags-Nachdenk-Input

Vielen herzlichen Dank all den wunderbaren Menschen, die am Dienstagabend in der Alten Synagoge Kitzingen mit mir über Selbstliebe nachgedacht haben. Was war das für ein schöner Abend unter dem Vollmond. Wie schön, wenn über allen Gesichtern ein liebevolles Lächeln liegt und vielen Dank dem mutigen jungen Mann, der allen eine Umarmung anbot. So darf es sein. Ich freue mich schon auf die nächsten Termine in der Synagoge! Vielen, vielen Dank für den Abend.

Thomas Moores Aussage finde ich spannend. Wie vielen Menschen begegne ich, die nicht die für sie richtige Arbeit gefunden haben. Sie sind unzufrieden, krank, auf der Suche, ausgebrannt. Zu viele Energien haben sie in die falschen Projekte hineingesteckt. Vielleicht brauchen wir doch mehr der sogenannten fuckup-Nights, in denen Menschen einander von ihren Tiefpunkten berichten und wie sie sie überwunden haben, damit wir ermutigt werden, Dinge, die nicht funktionieren, loszulassen. Das können Menschen sein, Arbeitsplätze, Wohnungen, Häuser, Länder, Beziehungen. Neu anfangen kann eine hochbelebende Kraft haben, das löst nicht nur Ängste aus, sondern setzt auch Energien frei. „Ein Erneuerer sein heißt, (…) die bestehende Weltgeschichte zu durchbrechen und (…) der Welt eine neue Geschichte zu erzählen, damit jene die sich in den Raum zwischen die Geschichten drängen, einen Ort haben, wo sie hingehen können“, heißt es bei Charles Eisenstein. Vielleicht  ist der Raum zwischen den Geschichte jener Ort, an dem „wir uns treffen“, wie es bei Rumi heißt. Wir brauchen neue Geschichten – Visionen, Menschen, die eine neue kulturelle, wirtschaftliche, humanistische Geschichte erzählen, in die wir uns hineinleben, eine Geschichte, die unser Herz stärkt wie alle großen und guten Geschichten.

Was ist DEINE Geschichte, in die du dich hineinleben möchtest? Welche Welt willst du erschaffen?

Allen einen kreativen Jupitertag!

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