Author page: Christine Krokauer

Archangelos

Archangelos

Du mit dem starken Schwert

aus Himmelseisen!

Deinen ernsten Blick,

wir suchen ihn,

wir Kinder dieser Erde,

und wollen tragen dein Geschick.

Im stillen Herbst

wenn sonnengolden

die Blätter fallen,

der Nebel steigt,

erscheinst du uns

in seinem Strahlenkleide

und mahnst uns

an der Himmel Herrlichkeit.

Alter Spruch zur Michaelizeit

Stephanie hat mal wieder mit der Kamera mit Morgenlicht gemalt.

Naturwunder

Im Herbst ist die Luft oft klar, frisch, die Sterne funkeln nachts und es macht riesig Freude, durch die Blätterhaufen zu wandern und die zurückgekehrte Ruhe zu empfinden nach all dem Lebendigen im Sommer. Verarbeitung der Ernte nebenher, um für den Winter gerüstet zu sein. Allzu viele Beeren waren es in diesem Jahr nicht, dafür Äpfel und Quitten, die nach und nach in Gläsern landen, als Saft, als Trockenobst und auch Gelee werden können.

Die Gojibeeren sind reif und die Schlehenbeeren brauchen noch eine gute Ladung Frost, bevor sie wirklich gut werden. Da sie in diesem Jahr reichlich hängen, werden wir sie hoffentlich ernten und verarbeiten können. Die Schlehe hat ein langes Jahr – sie blüht ganz zeitig weiß im frühesten Frühjahr und ist bei uns im Garten das Letzte, was geerntet wird, so eine lange Zeit ist keine Frucht den Einflüssen von Himmel und Erde ausgesetzt. Das erklärt auch die Kraft der Schlehe bei der Rekonvaleszenz, das Blütenöl ist als hüllend und schützend, es wärmt und ist in der dunklen Jahreszeit ein wunderbares Mittel gegen Erschöpfungszustände. Das Schlehenelixier, innerlich eingenommen, kräftigt und ist auch herrlich, wenn Menschen nicht mehr gut essen oder sich von Krankheiten erholen.

Einige Oxymele sind in diesem Jahr unser Begleiter – Honig, Obstessig und Kräuterauszüge ergänzen sich hier und sind ein sehr gesundes Getränk. Das alte Wissen um Heilkräuter, die Kraft von Essig und Honig verbindet sich hier wunderbar. Die Natur schenkt uns Großartiges. Was schenkst du der Natur? Schenke ihr heute vielleicht Dankbarkeit und Staunen über die Farbenpracht, Achtsamkeit und einen Spaziergang.

 

Allen einen freundlichen Wochenteilungstag!

 

Ursula ist im Herbst gewandert und schickt uns dieses Foto! Dankeschön!

 

Gleichgewicht

Blätter laden zum Rascheln ein. Nicht nur junge Hunde haben ihre Freude daran. Die Farben der letzten Wochen in der Natur sind wie in jedem Jahr ein Feuerwerk. Nun wird die Natur müde, legt sich zum Schlafen hin und atmet ruhig. Die Blätter verwandeln sich und werden irgendwann den Baum wieder nähren, weil alles in der Natur ein Kreislauf ist, den wir Menschen zu oft stören.

Geben und Nehmen braucht Gleichgewicht wie alles – Yin und Yang, Sommer und Winter, Tag und Nacht, Wachen und Schlafen, An- und Entspannung. Zwischen den Polen entsteht die lebendige Balance, die jeden Tag neu erarbeitet werden mag.

Rund 4000 Wochen leben wir. Überleg mal, wie schnell die Wochen fliegen. Bedenke das. Dein Leben beginnt nicht irgendwann, sondern es findet immer jetzt statt. Was ist wirklich wichtig? Was muss und was möchte? Ist das so? Du lebst. Jetzt. Und du hast keine Ahnung, wie lange. Also wann willst du anfangen zu leben, wenn nicht jetzt?

Einen tatkräftigen Dienstag für dich mit genug Muße, um Blätterhaufen zu entdecken und das Rascheln des Laubs unter deinen Füßen zu spüren.

Danke an Stephanie für die tolle Perspektive auf die Raschelwunder.

Wach auf, mein Herz, und singe

Wach auf, mein Herz, und singe

dem Schöpfer aller Dinge,

dem Geber aller Güter,

dem frommen Menschenhüter.

Heut, als die dunklen Schatten

mich ganz umgeben hatten,

hat Satan mein begehret;

Gott aber hat’s gewehret.

Du sprachst: „Mein Kind, nun liege,

trotz dem, der dich betrüge;

schlaf wohl, lass dir nicht grauen,

du sollst die Sonne schauen.“

Dein Wort, das ist geschehen:

Ich kann das Licht noch sehen,

von Not bin ich befreiet,

dein Schutz hat mich erneuet.

Du willst ein Opfer haben,

hier bring ich meine Gaben:

mein Weihrauch und mein Widder

sind mein Gebet und Lieder.

Die wirst du nicht verschmähen;

du kannst ins Herze sehen;

denn du weißt, dass zur Gabe

ich ja nichts Bessers habe.

So wollst du nun vollenden

dein Werk an mir und senden,

der mich an diesem Tage

auf seinen Händen trage.

Sprich Ja zu meinen Taten,

hilf selbst das Beste raten;

den Anfang, Mitt und Ende,

ach Herr, zum Besten wende.

Mich segne, mich behüte,

mein Herz sei deine Hütte,

dein Wort sei meine Speise,

bis ich gen Himmel reise.

Paul Gerhardt, 1647

Sigrid hat die Morgenstimmung im Bild eingefangen. Danke dir!

Planetenkraft

   

Intensive Aufstellungen am Sonntag nach einem Tag über Ken Wilbers „Integrale Philosophie“. Aufstellungen sind so tiefgreifend und bewegend.

Während ich diese Zeilen schreibe, haben wir auf zwei Seiten schweres Gewitter. Ende Oktober. Erstaunlich. Der Sommer und nun die Wärme bereiten Vielen schmerzende Knochen und Gelenken. Hagebuttenpulver ist bewährt bei derartigen Malesten, allerdings muss man es eine lange Zeit einnehmen. Auf dem Markt bekommt man jetzt Hiffenmark. Toll, vor allem, wenn man weiß, wie mühsam es ist, Hagebutten das Fruchtfleisch zu entlocken.

Wir wissen häufig nicht einmal ansatzweise, was alles an Aufwand, Einsatz, Herzblut und harter Arbeit hinter etwas steckt. Wir haben verlernt, mit den Händen zu arbeiten und von Hand Hergestellte zu schätzen. So, wie diese Hölzer – sie sind aus sieben Baumsorten hergestellt, die den Wochentagen zugeordnet sind. In der Arbeit setze ich sie zum Wahrnehmen üben ein, denn ein Kirschholz wirkt anders auf den Menschen als ein Ahorn. Die meisten glauben das nicht und merken nach wenigen Minuten mit dem Holz in der Hand die Wirkung. Planetenhölzer – handwerklich hergestellt und ein feines Übungsset für Wahrnehmung. Gesägt, abgeschmirgelt und angenehm in der Hand. Sonntag Esche. Montag Kirsche. Dienstag Eiche. Mittwoch Ulme. Donnerstag Ahorn. Freitag Birke. Samstag Hainbuche oder Tanne.

 

Allen einen freundlichen Wochenstart.

Über die Seele

Was der Saft im Baum ist, das ist die Seele im Körper, und ihre Kräfte entfalte sie wie der Baum seine Gestalt. Die Erkenntnis gleicht dem Grün der Zweige und Blätter, der Wille den Blüten, das Gemüt ist wie die zuerst hervorbrechende Knospe, die Vernunft wie die voll ausgereifte Frucht. Der Sinn endlich gleicht der Ausdehnung des Baumes in Höhe und Breite. So ist die Seele der innere Halt und die Trägerin des Leibes.

Hildegard von Bingen, 1098-1179

Das Verarbeiten der Quitten steht an.

Damoklesschwert

Puuuh. Zweimal in der Woche wird der Bruder nun mit dem Krankenwagen abgeholt und zum Knie spülen (es heilt seit Jahren nicht) ins Krankenhaus gefahren. Damit fallen alle Zeitplanungen am ohnehin engen und knappen Pflegefreitag in sich zusammen, wenn irgendwas nicht exakt ineinandergreift. Wetterwechsel wie dieser tun ihr Übriges dazu und so war das gestern ein relativ unerfreulicher Vormittag mit Kopfschmerzen und viel zu tun.

Auf der Heimfahrt ein intensiver Austausch (einen Vorteil muss das ja auch haben) über die Frage, was Menschsein ausmacht und wie man mit Pflegebedürftigkeit und zunehmender Hilflosigkeit und Angewiesensein auf andere Menschen umgeht. Wir haben verschiedene Beispiele in der Familie. Schwiegermutter trainiert eisern mit dem Rollator auf dem Flur des Seniorenheims. Nie hätte sie gedacht, dass sie dort hinzieht, doch Schwindel und Herzprobleme am Ende des heißen Sommers haben ihr gezeigt – alleine daheim geht nicht mehr. Also hat sie das entschieden, ist eingezogen und blüht durch Gespräche und gemeinsame Mahlzeiten so auf, dass sie wieder das Laufen übt. Bewundernswert, ihre Fähigkeit, die Dinge stets so zu nehmen, wie sie eben sind.

Daneben der Vater, der ein Jahr nach dem Tod seiner Frau selbst immer schwächer wird, nicht zugeben kann, dass so vieles nicht mehr geht und der seit der Klinikfahrten mit meinem Bruder enorm belastet ist. Das ist ihm jetzt zu viel, verständlich. Doch jede Einsicht fehlt. Hilfe über den Pflegedienst ist fast nicht machbar, weil er jeden, der ins Haus kommt, als potentiellen Feind sieht.

Freiheit und Selbstbestimmung sind für mich ein hohes Gut. Das Damoklesschwert, dass entweder mein Bruder oder mein Vater eines Tages umkippen und wir von einer Sekunde auf die andere für Unterbringung zu sorgen haben, was einfach nicht ad hoc machbar ist, schwebt immer tiefer und es wird eines Tages fallen. Planung – unmöglich. Ein klärendes Gespräch – ausgeschlossen. Betreuung anleiern – schwierig. Er hat seine Erfahrungen mit Heimen bei meinem Bruder gemacht, das sitzt zu tief.

Ab 16 Uhr werden Freitage dann wieder Freutage, denn da startet der Unterricht für die angehenden Heilpraktiker und dieses Wochenende haben die Cardea-Therapeut:innen im zweiten Ausbildungsjahr das letzte Mal Input (stellt euch vor: Ken Wilber!!! Genial!!!) und Aufstellungen. Im November beenden sie ihre Ausbildung und die „Küken“ aus dem ersten Jahr rutschen nach. Das ist Freude!

Wie sagt Schwiegermama so schön: „Der liebe Gott wird schon wissen, was er macht.“ Ich glaub ihr mal, ihr Draht ist gut.

 

Ein freundliches Wochenende allen.

 

Haus Duldeck in Dornach im Herbstmorgenlicht hat was. Da wir dieses Jahr nicht dort waren, merken wir immer gegen Oktoberende, was uns fehlt. Wer weiß, was 2023 am Start hat.

Vielfalt: Chance statt Angriff

Wow. Coaching mit einer Gruppe. Einstiegsrunde: alle sind müde, weil abends. Viele haben überlegt, ob sie kommen, weil in dieser Woche schon mehrere Abendtermine waren. Thema Feedback. Wäre ja wichtig, aber … ein bisschen Input. Auch offene Fenster reichen nicht. Bewegungsübung und die Einladung, direkt mal Feedback auszuprobieren. Kleine Gruppen verteilen sich.

Plötzlich wird es still. Jemand spricht aus dem tiefsten Herzen heraus, was ihn bewegt. Die Gruppe wird aufmerksam, die Köpfe drehen sich. Es entsteht eine Runde, in der Ehrlichkeit die Basis ist. Offen, verletzlich stehen die Menschen da, zeigen ihr Innerstes. Bewegende Momente.

Es wird klar: Hier findet sich eine Gruppe von Menschen aus allen Altersschichten, Herkünften und vielem, was trennt. Getragen und geeint durch die gemeinsame Arbeit, die für alle ein Herzensanliegen ist. Mit einem Schlag tritt etwas ins Bewusstsein: Das ist ein Zauberbuffet, auf dem die Fähigkeiten, Werte, Qualitäten, Besonderheiten und Wunder jedes einzelnen aufgebaut sind. Jetzt sind sie sichtbar, alle miteinander. Das ist ein unschätzbares Geschenk, diese Vielfalt. Es ist nichts, was trennt, sondern sich so ergänzt wie viele Farben auf der Palette eines Malers.

Wir gehen auseinander im Wissen – das waren heute Sternstunden, Herzensbegegnungen. Jetzt kann sich das Team neu aufstellen, finden, ergänzen.

Als ich ins Auto steige, fängt es an zu regnen. Ich merke, wie etwas abfließen mag, was vielleicht seit langem wie ein schleichendes Gift war und was nun verabschiedet werden kann.

DAS sind die Wunder, die ich in meiner Arbeit auch erleben darf.

Heute und am Wochenende begegnen mir in den Seminaren Menschen mit anderen Themen und anderen Anliegen, ich freue mich und weiß: Diese Stunden voller Authentizität und Öffnung werden diese Woche zu etwas Besonderem machen.

 

Allen einen freundlichen Freu/itag.

 

Stephanies Baumfoto zeigt, dass einem unverhofft wahre Größe begegnen kann. Herzensdank!

Herbstesruhe und Winterhoffnung

Sich selbst des Denkens Leuchten
Im Innern kraftvoll zu entfachen,
Erlebtes sinnvoll deutend
Aus Weltengeistes Kräftequell,
Ist mir nun Sommererbe,
Ist Herbstesruhe und auch Winterhoffnung.

Rudolf Steiner, Aus dem Seelenkalender, Spruch ab 20. 10.

Stephanies Foto stammt aus der Schweiz. Danke dir!

Düfte für den Alltag

Immer wieder erleben wir die Kraft ätherischer Öle, denn unser Riechsinn ist direkt mit dem limbischen System verbunden, umgeht also den „Denkkreislauf“. In Sekundenbruchteilen erreichen die Duftmoleküle das Gehirn und lösen dort eine Kette von Reaktionen aus. Viele Riechsticks mache ich derzeit für die Menschen. Zum besseren Konzentrieren bei Müdigkeit und Erschöpfung, oft in Folge von Erkrankungen und Fatigue. Zum Durchschnaufen. Zum Beruhigen, zum Schlafen. Als Sticks, die man vor die Nase halten kann, als Roller in Öl, die auf die Pulse aufgetragen werden oder als Anleitung, wie man mit einer Mischung ätherischer Öle und fettem Öl ein wunderbar duftendes Körperöl herstellen kann. Pflanzen haben eine unglaubliche Kraft. Oft wird derzeit nach Angelikawurzel, römischer Kamille, Benzoe siam und Bergamotte gefragt – Beruhigung, Erdung, Verwurzelung, Schutz und Heilendes sind damit verbunden.

Die Pomander stellt Susanne Raschke in Handarbeit her. Sie entlassen den Duft auf kleinen Röllchen im Inneren des Pomanders ganz sacht durch die Körperwärme, so dass sie dem Träger in die Nase steigen. Nicht nur optisch zauberhaft, sondern auch nützlich. Und eine wirkliche Hilfe, um sich immer wieder ans Durchschnaufen zu erinnern.

Wenn sich die Natur in einem Farbenrausch zur Ruhe legt, bleibt uns hoffentlich viel Eingemachtes, Eingekochtes, Eingefrorenes, Getrocketes, Gedörrtes, die Pflanzenwässer, die absolute Wunderwasser sind und die ätherischen Öle.

 

Allen einen feinen Freutag heute.

Steine

Zufriedenheit ist der Stein der Weisen, der alles in Gold verwandelt, das er berührt.

Benjamin Franklin, 1706–1790

Steine können viele Überraschungen bergen. Im Flussbett werden sie rundgeschliffen oder landen als spannende Formen am Uferrand. Stephanie war mit der Kamera am Fluss unterwegs, vielen Dank für dein Bild!

Mut ist Handeln trotz Angst

Die Wahrheit ist ein scharfes Schwert – so beschreibt es Conrad Ferdinand Meyer. Ja, zudem trennt es uns, es ent-scheidet, von der Unwahrheit. Doch was ist die Wahrheit? Wir alle sehen die Welt immer nur aus unserer Warte, mit unseren Filterbrillen, nie, wie sie vielleicht wirklich ist. Wie die Weisen, die den Elefanten versuchen zu beschreiben, nehmen wir unsere eigene Sicht ein. Insofern ist Rechthaben vollkommen sinnlos. Jeder hat Recht aus seiner Warte und aus jedem anderen Blickwinkel nicht. Wir könnten uns eine Menge Ärger im Alltag einsparen, wenn wir dessen bewusst wären.

Die Komplexität der Welt verwirrt, löst Angst aus und macht Menschen passiv. Sollen andere doch den Weg vorgeben. Ja, das Leben ist komplex. Nein, kein einzelner Mensch kann mehr die Komplexität erfassen, weshalb das wohlwollende Miteinander vieler Menschen not-wendig ist. Angst hat jeder, das gehört zum Leben dazu. Mut ist Handeln TROTZ Angst. Passivität bedeutet, Verantwortung abzugeben.

Was  ist der Sinn deines Lebens? Dass du deinen Weg gehst, deinen Fragen folgst, deine Fähigkeiten nutzt für deine selbstgewählten Aufgaben und/oder das, was an diesem Tag erforderlich ist, oder dass du für dich entscheiden lässt und dann anklagend die Opferrolle übernehmen kannst?

Verantwortung bedeutet, Ja zu sagen zu den Herausforderungen des Lebens. Verantwortung ist die Basis der Freiheit. Wo magst du heute deine Verantwortung wahr- und übernehmen? Welcher Schritt auf deinem Lebensweg ist heute an der Reihe? Egal, ob Babystep oder Riesenschritt – geh ihn in deinen Schuhen.

 

Allen einen freundlichen Wochenteilungstag.

 

Das Heizhaus am Goetheanum gehört zu den erstaunlichen Bauwerken in Dornach. Es erinnert nicht zufällig an eine Sphinx. Daneben das Glashaus.

Wahrheit ist ein scharfes Schwert

Sei wahr und wirf ihn weit zurück

Sei wahr und wirf ihn weit zurück

Den Schleier über deinen Blick

Und sie dich wie einen andere an

Und benenn es alles, was du getan!

Die Wahrheit ist ein scharfes Schwert,

Das mitten in die Seele fährt.

Der Zauber weicht, es flieht der Schein,

Die Luftgebäude stürzen ein.

Und wenn der Staub verronnen ist,

So nimm dich selber, wie du bist.

Dann baue wieder und bau zu End

Auf dies bescheidene Fundament.

Conrad Ferdinand Meyer

Diesen Blick hätte ich heute auch gerne – ein Platz in der Caféteria des Goetheanums in Dornach